Mutter mit Neugeborenem im Wochenbett

Das Wochenbett ist eine ganz besondere Phase Deines Lebens, in der Du Dich vollends auf Dein Baby konzentrieren kannst. In dieser Zeit wirst Du mit Deinem Kind das Band knüpfen, welches ein Leben lang anhält. Mit der Ankunft Deines kleinen Schatzes wird sich vieles für Dich ändern - auch körperlich. Dazu gehören etwa Themen, wie die Blutung nach der Entbindung, Rückbildung im Wochenbett oder Beschwerden wie Hämorrhoiden oder gar leichte Depressionen. Im Wochenbett erholt sich Dein Körper von der Geburt und benötigt dafür Zeit und Ruhe. Keine Angst: Du bist im Wochenbett nicht auf Dich allein gestellt. Wie schon bei Deiner Schwangerschaft, wird Dich auch hier Deine Hebamme begleiten. Erfahre im Weiteren, was Dich während des Wochenbetts so erwarten kann.

Was versteht man unter dem Begriff Wochenbett?

Mit dem Begriff Wochenbett bezeichnet man die Zeit direkt nach der Geburt bis zu einer Dauer von sechs bis acht Wochen. Diese Phase gilt ganz allein der Erholung und der Verarbeitung der Geburt. Ein alter Hebammen-Spruch besagt: „Eine Woche im Bett, eine Woche am Bett und eine Woche ums Bett herum“. Gerade die erste Zeit des Wochenbetts sollten Frauen möglichst auch dort verbringen und körperliche Anstrengungen aller Art vermeiden. Einige Frauen werden aber auch noch nach dem Wochenbett mit den Auswirkungen der Geburt und der Schwangerschaft beschäftigt sein. Die Narbe nach einem Kaiserschnitt ist zum Beispiel nach acht Wochen nicht immer schon vollständig verheilt oder eine Geburtsverletzung muss noch behandelt werden. Das Wochenbett ist neben der körperlichen Regeneration auch die Zeit der Anpassung. Es warten jede Menge neue Aufgaben auf Dich und Du musst Dich an Dein neues Leben als Mutter gewöhnen. Auch Dein:e Partner:in muss sich in seiner bzw. ihrer neuen Rolle erst zurechtfinden. Außerdem seid Ihr nun nicht mehr nur ein Paar, sondern ein Elternpaar. Während des Wochenbetts wirst Du wahrscheinlich viele Emotionen durchleben und sicherlich das ein oder andere Mal an Deine körperlichen und psychischen Grenzen stoßen. Deine Hebamme wird Dich in dieser Zeit betreuen und mit hilfreichen Tipps zur Seite stehen.

Dein Körper im Frühwochenbett

Endlich hältst Du Dein Baby in den Armen! Jetzt musst Du lernen, wie Du Deinen kleinen Liebling richtig wickelst, badest oder anziehst. Auch das Stillen bzw. Füttern wird ein großes Thema sein. Neben diesen neuen, teilweise herausfordernden Aufgaben, darf die Regeneration im Wochenbett nicht zu kurz kommen. Die Geburt ging an Deinem Körper nicht spurlos vorüber und auch er muss sich an die neuen Umstände anpassen.

  • Wochenfluss. Egal, ob Kaiserschnitt oder vaginale Geburt: Der Wochenfluss gehört zum Wochenbett dazu. Nachdem sich die Plazenta nach der Entbindung abgelöst hat, fließt überschüssiges Blut und Gewebe ab. Diesen Ausfluss bezeichnet man auch als Lochien. Anfangs ist die Blutung rot blutig und etwa so stark wie die Periode oder auch etwas stärker, sie wird mit der Zeit immer schwächer. Die Farbe verändert sich von rot-blutig über braun und gelb zu weiß, bis nur noch ein durchsichtiger Ausfluss vorhanden ist. Für die ersten Tage ist es ratsam sich spezielle Wochenbett-Binden und geeignete Unterwäsche zu besorgen.

  • Nachwehen. Die Kontraktionen der Nachwehen bewirken, dass die Gebärmutter wieder auf ihre ursprüngliche Größe zusammenschrumpft und in ihre normale Position hinter dem Schambein zurückkehrt. Manche Frauen haben mehr, manche weniger starke Wehen. Bei starken Krämpfen während des Wochenbetts kannst Du Dir von Deinem Gynäkologen / Deiner Gynäkologin ein Schmerzmittel verschreiben lassen. Achtung: Solltest Du stillen, kommen nicht alle Medikamente infrage! Besprich dies schon im Vorfelde mit Deiner Hebamme, sie hat hilfreiche Tips.

  • Schmerzen im Dammbereich. Bei einer vaginalen Geburt dehnt sich der Bereich zwischen Vagina und Anus (der Damm), um Platz für das Baby zu schaffen. Dabei kann es zu einem Dammriss kommen oder es wird ein Dammschnitt [https://www.pampers.de/schwangerschaft/geburt/artikel/dammschnitt]durchgeführt. Beides muss wahrscheinlich mit einer Naht verschlossen werden. Im Wochenbett kann es daher zu Schwellungen und Schmerzen in diesem Bereich kommen. Bis die Wunde verheilt ist, kann beispielsweise das Auflegen eines Kühlakkus, ein warmes Sitzbad oder Schmerzmittel / Arnica aus der Homöopathie sehr hilfereich und wirkungsvoll sein.

  • Schmerzen beim Wasserlassen. Während einer natürlichen Geburt übt der Kopf des Babys viel Druck auf die Blase und die Harnröhre aus. Im Wochenbett könnte das zu Beschwerden beim Wasserlassen führen oder aber Du verspürst Harndrang, obwohl Deine Blase eigentlich leer ist. Hier hilft es, viel zu trinken. Du kannst auch versuchen, die Schmerzen zu lindern, indem Du Dir während des Toilettenganges warmes Wasser über den Unterleib bzw. Vaginalbereich laufen lässt.

  • Verstopfung. Der erste Stuhlgang nach einer vaginalen Geburt ist für manche Frauen mit Angst vor Schmerzen verbunden. Trotzdem sollte er nicht zu lange herausgezögert werden. Auch dann nicht, wenn Deine Darmtätigkeit durch die Gabe von Schmerzmitteln träge sein sollte und Du Anzeichen einer Verstopfung verspürst. Halte Deinen Stuhl weich, indem Du ballaststoffreiche Lebensmittel (wie Obst und Gemüse) zu Dir nimmst, viel trinkst und wenn möglich nach einer gewissen Schonzeit gelegentlich einen kleinen Spaziergang machst. Im Zweifel kann Dein Arzt / Deine Ärztin auch einen Stuhlweichmacher verschreiben.

  • Geschwollene Brüste. Im Zusammenhang mit der Initialen Brustdrüsenschellung oder auch Milcheinschuss genannt, einige Tage nach der Geburt, können sich Deine Brüste hart, voll und empfindlich anfühlen. Sobald sich bei Dir und Deinem Baby eine regelmäßige Stillroutine eingestellt hat, werden die Beschwerden nachlassen. Bis dahin empfiehlt es sich, lockere Kleidung zu tragen und abschwellende Umschläge aufzulegen. Deine Hebamme hat hier sicherlich viele hilfreiche Tipps. Solltest Du Deinem Baby die Flasche geben, versiegt der Milchfluss nach einiger Zeit von selbst. Bis es so weit ist, solltest Du aber nicht versuchen, Deine Brüste zu entleeren. Das wäre ein Signal für Deinen Körper, mehr Muttermilch zu produzieren.

  • Geschwollene Beine und Füße. Solltest auch Du im Wochenbett darunter leiden, kannst Du versuchen, die Schwellung zu verhindern, indem Du regelmäßig Deine Beine auf ein Kissen oder einen Schemel legst.

Mit oder ohne der gerade beschrieben Beschwerden: Die ersten Tage im Wochenbett sind meist eine körperliche Herausforderung. Hole Dir daher so viel Hilfe, wie Du benötigst.

Dein Körper im Spätwochenbett

Nach den ersten Wochen im Baby-Fieber wirst Du vielleicht feststellen, dass Dein Körper immer noch mit den Folgen Deiner Schwangerschaft und der Geburt beschäftigt ist. Selbst, wenn Du die Schonzeit im Wochenbett streng eingehalten hast, kann es sein, dass Du danach noch Beschwerden hast.

  • Starke Müdigkeit. Die Nächte sind kurz und die Tage anstrengend. Babys haben anfänglich noch keinen regelmäßigen Tag- und Nachtrhythmus und wollen auch nachts gefüttert werden. Tagsüber benötigt Dein Liebling Deine volle Aufmerksamkeit und es bleibt kaum Zeit für Dich. Schaffe Dir, wann immer es geht, Freiräume und lass Dir von anderen unter die Arme greifen. Der Haushalt ist zum Beispiel bei Weitem nicht so wichtig wie Dein Wohlergehen.

  • Schwitzen. Durch die Hormonumstellung im und nach dem Wochenbett könntest Du vor allem nachts stark schwitzen und ohne Decke trotzdem frieren. Dies sollte bald vorübergehen. In der Zwischenzeit könntest Du auf einem weichen Handtuch schlafen, damit die Bettwäsche nicht durchnässt wird. Sollte keine Besserung eintreten, ist es ratsam, einen Arzt bzw. eine Ärztin zu kontaktieren.

  • Harninkontinenz. Tritt bei Dir von Zeit zu Zeit unerwartet Urin aus? Damit bist du nicht allein. Viele Frauen leiden nach der Geburt unter Harninkontinenz. Faktoren wie eine vaginale Entbindung oder ein großes Baby können das Risiko erhöhen. Regelmäßiges Trainieren der Beckenbodenmuskeln ist wichtig, um den Spannungszustand der Muskeln wiederherzustellen. Wenn sich die Situation nicht verbessert, solltest Du Dir Hilfe von einer / einem Expert:in holen. Für ein sichereres Gefühl im Alltag, könntest Du Dir vorübergehend spezielle Einlagen besorgen. Sprich mit Deiner Hebamme, um Dir Unterstützung zu holen.

  • Stuhlinkontinenz. Es kann vorkommen, dass auch Stuhl unkontrolliert abgeht. Es ist möglich, dass die Muskeln und Nerven rund um das Rektum bei der Geburt verletzt wurden. In diesem Fall solltest Du Deinen Arzt / Deine Ärztin darüber informieren, damit Ihr zusammen eine geeignete Behandlung für Dich finden könnt.

  • Hämorrhoiden. Krampfadern und Hämorrhoiden während der Schwangerschaft könnten sich danach verschlimmern. Auch wenn Du vorher keine Hämorrhoiden hattest, kann es sein, dass Du nun darunter leidest, weil Du während der Geburt stark pressen musstest. Oft verschwinden oder verkleinern sich Hämorrhoiden von selbst wieder. Schmerzen kannst Du z. B. mit speziellen Salben oder Kompressen behandeln.

  • Veränderungen im Bauchbereich. Zu Beginn des Wochenbetts wirst Du noch einen großen Bauch haben, da Deine Bauchmuskeln und Deine Haut noch stark gedehnt sind. Der Bauch bildet sich mit der Zeit zurück. In der Schwangerschaft werden die geraden Bauchmuskeln zur Seite gedrückt und das Bindegewebe zwischen den Muskeln verliert durch die Dehnung an Festigkeit. Manche Frauen spüren daher auch noch nach dem Wochenbett einen Spalt (Rektusdiastase) unter der Haut, die sogenannte Rectusdiastase. Diese sollte Deine Hebamme am Anfang und am Ende des Wochenbettes kontrollieren, um Dich ideal beraten zu können.

  • Dehnungsstreifen. Viele Frauen bekommen während der Schwangerschaft Dehnungsstreifen, die zwar oftmals nicht ganz verschwinden, aber in der Regel langsam verblassen.

  • Haarausfall. Es ist normal, dass Dir nach einer gewissen Zeit mehr oder weniger viele Haare ausfallen. Auch dies hängt mit der Umstellung des Hormonhaushaltes zusammen. In der Regel muss Dir das aber keine Kopfschmerzen bereiten, denn auch das geht vorüber und die Haare wachsen schnell wieder nach.

  • Gewicht. Bereits im Wochenbett wirst Du Dich schon leichter fühlen, denn während der Schwangerschaft haben u. a. die Plazenta, das Fruchtwasser und eine Anhäufung von Körperflüssigkeiten dazu beigetragen, dass Du mehr Kilos auf die Waage gebracht hast. Während des Wochenbetts und der Stillzeit benötigt Dein Körper noch so einige Reserven, sodass eine starke Gewichtsabnahme eher ungesund wäre. Außerdem könnte dies auch die Bildung der Muttermilch negativ beeinflussen.

Viele Frauen schauen skeptisch auf die Wage und wünschten, ihr Körper wäre derselbe, wie vor der Schwangerschaft. Habe etwas Geduld, denn selbst eine alte Volksweisheit behauptet schon: „Neun Monate kommt der Bauch, neun Monate geht er auch.“ Und selbst wenn er bleibt und Dein Körper nun ein anderer ist, so ist dies ein Beweis dafür, was Du Wunderbares geleistet hast. Darauf kannst Du jeden Tag stolz sein.

Seltene Beschwerden im und nach dem Wochenbett

So wie jede Schwangerschaft und Geburt anders ist, so kann auch bei jeder Frau der Heilungsprozess nach der Geburt ganz unterschiedlich verlaufen. In seltenen Fällen kann es auch zu Komplikationen kommen:

  • Präeklampsie. Solltest Du während Deiner Schwangerschaft an Präeklampsie (Blutdruckstörung) gelitten haben, besteht ein höheres Risiko, bei einer künftigen Schwangerschaft erneut daran zu erkranken. Auch die Wahrscheinlichkeit einer späteren Herz-Kreislauf-Erkrankung ist etwas höher. In der Zeit nach der Entbindung wird Dein Arzt bzw. Deine Ärztin bei jeder Kontrolluntersuchung Deinen Blutdruck überprüfen und Dir beratend zur Seite stehen.

  • Postpartale Depression (Wochenbettdepression). Anzeichen für eine Wochenbettdepression könnten intensive Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, starke Ängste, Konzentrationsschwäche oder Schlafstörungen sein. Die Depressionen beginnen typischerweise im Wochenbett und können ohne ersichtlichen Grund auftreten. 10 bis 15 Prozent aller Frauen leiden darunter. Wochenbettdepressionen sollten immer behandelt werden. Den sogenannten Baby-Blues – eine vorübergehende depressive Verstimmung – durchleben im Wochenbett 50 bis 80 Prozent aller Frauen.

  • Postpartale Endometritis. Endometritis ist eine Infektion der Gebärmutterschleimhaut. Obwohl eine postpartale Endometritis recht selten ist, ist das Risiko nach einem Kaiserschnitt erhöht. Nach einer Schnittgeburt wird oft ein Antibiotikum verabreicht, um u. a. genau dies zu verhindern. Solltest Du jedoch im Frühwochenbett Fieber bekommen, Dich krank fühlen oder Schmerzen im Unterleib haben, könnte dies auf eine Infektion hinweisen. Bitte konsultiere dann umgehend einen Arzt / eine Ärztin.

  • Postpartale Blutung. Starke Blutungen, die entweder am Tag nach der Geburt oder später in den ersten 12 Wochen auftreten, werden als postpartale Blutungen bezeichnet. Eine Blutung, die in den ersten 24 Stunden auftritt, ist in der Regel darauf zurückzuführen, dass sich die Gebärmutter nach der Geburt der Plazenta nicht richtig zusammenzieht. Eine weitere Ursache kann eine Plazenta accreta (die Plazenta ist mit der Gebärmutterwand verwachsen) sein. Eine Nachgeburtsblutung in den ersten 24 Stunden tritt nur bei etwa 4 bis 6 Prozent aller Frauen auf und ist normalerweise gut behandelbar. Bei einer ungewöhnlich starken Blutung im Wochenbett solltest Du immer Deinen Arzt / Deine Ärztin kontaktieren.

  • Entzündung der Schilddrüse (postpartale Thyreoiditis). Nach der Entbindung leiden manche Frauen in den ersten zwei bis vier Monaten an einer Schilddrüsenüberfunktion, gefolgt von einer Schilddrüsenunterfunktion, die etwa ein Jahr lang anhalten kann. In der Regel normalisiert sich der Zustand und entwickelt sich nur in seltenen Fällen zu einer chronischen Entzündung. Schilddrüsenprobleme zu erkennen ist nicht einfach, da die Symptome wie Gewichtsveränderungen und Müdigkeit im Wochenbett durchaus normal sind.

  • Schwangerschaftsdiabetes. Wenn Du unter Schwangerschaftsdiabetes gelitten haben solltest, musst Du Dich im Wochenbett und darüber hinaus regelmäßig untersuchen lassen. Etwa 6 bis 12 Wochen nach der Geburt wird empfohlen den sogenannten oralen Glukosetoleranztest zu wiederholen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

  • Mastitis (Brustentzündung). Stillende Mütter können unter Umständen eine Mastitis - eine schmerzhafte Infektion der Brustdrüsen – entwickeln. Dabei dringen Bakterien über die Brustwarzen ins Innere der Brust ein und vermehren sich dort. Eine Mastitis kann sehr schmerzhaft sein und muss behandelt werden.

Neben den hier aufgeführten Beispielen gibt es noch einige andere Beschwerden, die im und nach dem Wochenbett auftreten könnten. Suche im Zweifel immer einen Arzt / eine Ärztin auf, wenn es Dir nicht gut geht. Besonders dann, wenn Du Fieber hast, Dich krank fühlst, unter Schmerzen leidest oder sonstige körperlichen Veränderungen feststellen solltest.

Sport zur Rückbildung im Wochenbett

Auch wenn Du Dich müde fühlst und Dir der Sinn vielleicht nicht danach steht: Leichter – auf das Wochenbett angepasster – Sport kann gut für Dein Körpergefühl sein und wird langsam wieder Deine Ausdauer steigern. Circa zwei bis drei Stunden pro Woche sind völlig ausreichend. Nach einer vaginalen Entbindung kann man in der Regel früher damit beginnen, als nach einem Kaiserschnitt – hier muss eine Schonzeit von mindestens vier bis sechs Wochen eingehalten werden. Bevor Du mit leichtem Sport beginnst, lass Dich am besten von Deiner Hebamme oder Deinem Frauenarzt / Deiner Frauenärztin beraten. Beginnen solltest Du in der Regel mit spezieller Rückbildungsgymnastik. Dafür werden extra Kurse angeboten. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten dafür, wenn Du den Kurs bis vier Monate nach der Geburt begonnen und bis zum Ende des neunten Monats abgeschlossen hast. Beginne nicht eigenständig mit irgendwelchen Übungen, sondern sprich Dich immer mit Deiner Hebamme ab. Es geht nämlich beim Sport im Wochenbett und auch danach nicht darum, Gewicht zu verlieren, sondern Deinen Beckenboden, Deinen Rücken und Deine Ausdauer zu stärken. Die folgenden Übungen könntest Du zusammen mit Deiner Hebamme einmal ausprobieren:

Übungen zur Rückbildung im Wochenbett

A. Vierfüßler. Knie Dich auf alle Viere, wobei die Hüften über den Knien und die Schultern über den Handgelenken positioniert sind. Atme tief ein und spanne beim Ausatmen Deine Bauchmuskeln an. Atme dann wieder entspannt und tief in den Bauch ein.

B. Bein gleiten. Lege Dich auf den Rücken, beuge Deine Knie leicht und stelle die Füße flach auf dem Boden auf. Atme tief ein und strecke ein Bein aus, indem Du mit dem Fuß über den Boden gleitest. Beim Ausatmen bringst Du Dein Bein wieder in seine Ausgangsposition zurück. Mache dies abwechselnd mit beiden Beinen.

C. Gebeugte Knie. Nimm die gleiche Position wie bei Übung B ein. Hebe nun Dein Bein mit gebeugtem Knie so an, dass sich das Knie über der Hüfte befindet. Strecke dann das andere Bein aus. Wechsle danach die Beine und behalte einen regelmäßigen Rhythmus bei.

D. Ferse berühren. Lege Dich auf den Rücken und halte beide Beine in einem 90-Grad-Winkel über der Hüfte. Die Waden sind parallel zum Boden ausgerichtet. Senke mit gebeugtem Knie Dein Bein so weit ab, dass die Ferse den Boden berührt. Wiederhole diese Übung mit dem anderen Bein.

E. Beinstrecker. Die Ausgangsposition ist dieselbe wie bei Übung D. Strecke ein Bein nach oben und halte es möglichst gestreckt. Kehre dann in die Ausgangsposition zurück und wiederhole das Ganze mit dem anderen Bein.

Diese Übungen kannst Du jeweils bis zu 20-mal wiederholen. Dabei solltest Du unbedingt darauf achten, dass Du Deine Bauchmuskeln angespannt hältst und dennoch entspannt weiteratmest. Versuche nicht ins Hohlkreuz zu gehen und stelle sicher, dass Dein Rücken bei den liegenden Übungen flach auf dem Boden aufliegt.

Wochenbett-Betreuung durch die Hebamme

Die Hilfe einer Nachsorge-Hebamme ist für viele Frauen ein unverzichtbarer Teil des Wochenbetts. Du hast sogar ein Anrecht darauf, dass Dich eine Hebamme 12 Wochen lang nach der Geburt betreut – bei Bedarf sogar bis zum Ende der Stillzeit . Zu den Pflegeschwerpunkten einer Hebamme im Wochenbett gehören:

  • Kontrolle von Puls, Blutdruck und Temperatur

  • Überprüfung des Fundusstands

  • Prüfung der Lochien (Blutung)

  • Kontrolle der Wundheilung (z. B. Dammriss oder -schnitt, Kaiserschnitt)

  • Frage nach Urin und Stuhl

  • Gymnastik zur Rückbildung

  • Stillberatung und Beikosteinführung

  • Ernährungsberatung

Aber nicht nur bei körperlichen Beschwerden im Wochenbett ist Deine Hebamme eine kompetente Ansprechpartnerin. Sie kann Dir auch bei allen Fragen rund um die Familienplanung oder persönlichen Problemen eine große Hilfe sein. Scheue nicht davor zurück, sie ins Vertrauen zu ziehen. Deine Hebamme kümmert sich auch um Dein Neugeborenes. In den ersten Tagen des Wochenbetts wird sie ihr Hauptaugenmerk auf die Trinkgewohnheiten, die Gewichtsentwicklung, den Stuhlgang und die Nabelpflege legen. Sie wird Dir beim ersten Bad Deines Babys zur Hand gehen und alle Fragen rund um die Säuglingspflege beantworten. Die Hebamme ist im Wochenbett eine wichtige Unterstützung und kann bei der Entwicklung der Eltern-Kind-Beziehung eine große Stütze sein.

Die erste Periode nach der Geburt

Solltest Du stillen, kann es sein, dass die erste Regelblutung nach der Geburt erst nach einigen Monaten wieder einsetzt. Manche Frauen bekommen ihre Periode sogar erst dann wieder, wenn sie abgestillt haben. Wenn Du Dein Baby mit dem Fläschchen fütterst, bekommst Du Deine Menstruation wahrscheinlich schon früher – möglicherweise sechs bis acht Wochen nach der Entbindung. Zu Beginn könnte Deine Regelblutung etwas anders sein als vor der Schwangerschaft. Ein längerer oder kürzer Zyklus ist möglich, eine stärkere Blutung als zuvor ist ebenfalls warscheinlich und einige Frauen berichten, dass die Periode weniger schmerzhaft ist, als zuvor. Nach und nach sollte sich der Menstruationszyklus wieder normalisieren. Das Ausbleiben der Periode im und nach dem Wochenbett bedeutet aber nicht, dass Du in dieser Zeit nicht schwanger werden kannst. Deine Eierstöcke könnten nämlich trotzdem schon Eizellen freisetzen. Das heißt, dass Du fruchtbar und empfängnisfähig sein könntest, auch wenn Deine Periode noch nicht wieder eingesetzt hat. Denn der Eisprung findet vor der ersten Periode statt. Solltest Du also nicht schwanger werden wollen, musst Du auch in dieser Zeit verhüten. Sprich am besten mit Deinem Frauenarzt / Deiner Frauenärztin über eine geeignete Verhütungsmethode, bevor Du zum ersten Mal wieder Geschlechtsverkehr hast.

Wochenbett und Sex?

Es ist normal, dass Frauen nach einer Geburt eine geringere Libido haben. Sie sind oft erschöpft und haben vielleicht auch Angst vor Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs. Immerhin liegt die Entbindung noch nicht lange zurück und mögliche Geburtsverletzungen sind gerade erst verheilt. Die meisten Frauen sind im Wochenbett viel zu sehr mit der neuen Situation und der Regeneration beschäftigt, um überhaupt an Sex zu denken. Dennoch wird diese Frage wahrscheinlich irgendwann im Raum stehen und Du könntest feststellen, dass sich Dein Bedürfnis nach Sexualität verändert hat. Vielleicht geht es Deinem Partner / Deiner Partnerin ähnlich. Offene Gespräche über Wünsche und Ängste tragen zum gegenseitigen Verständnis bei. Seid ehrlich zueinander und lasst es ruhig angehen. Tastet Euch am besten langsam wieder an das Thema sexuelle Intimität und Romantik heran: Ein schönes Essen zu zweit oder ein entspannter Spaziergang gehören genauso zu einer romantischen Beziehung dazu. Ärzte / Ärztinnen empfehlen, mit dem Sex bis nach dem Wochenbett zu warten. Solltest Du Dich schon vorher bereit dafür fühlen, lass Dich von Deiner Hebamme oder Deinem Arzt bzw. Deiner Ärztin beraten. Und denke daran, dass Du auch im und nach dem Wochenbett verhüten solltest.

Für Dich beginnt ein neues Leben

Die Ankunft eines Babys stellt Dein Leben wahrscheinlich erst einmal gehörig auf den Kopf.

Hilfe von anderen annehmen

Neben den freudigen Momenten gibt es auch anstrengende und ermüdende Zeiten, in denen es wichtig ist, dass Du Dich auch um Dich selbst kümmerst. Du brauchst Auszeiten, in denen Du Dich etwas erholen und neue Kraft schöpfen kannst. Hilfe vom Partner / der Partnerin, Freunden und der Familie solltest Du immer annehmen und vielleicht auch ganz aktiv danach fragen. Sprich mit Deinen Liebsten darüber, wie es Dir gerade geht und was Du auf dem Herzen hast. Auch eine Krabbelgruppe ist ein guter Ort, sich mit anderen Eltern auszutauschen. Nebenbei knüpfst Du außerdem noch neue Kontakte. Sicherlich wirst Du das ein oder andere Mal sehr gestresst sein. Sollte Dein Baby zum Beispiel viel weinen, kann es an manchen Tagen passieren, dass das für Dich sehr anstrengend ist. Versuche im Laufe der Zeit Strategien zu finden, die es verhindern, dass Du Dich übermäßig gestresst fühlst. Und denke immer daran: Hol Dir Hilfe von außen, denn ein Baby Tag und Nacht zu betreuen, ist für jede:n eine schwere Aufgabe. Es gibt für fast alle Probleme und Sorgen öffentliche Anlaufstellen wie Hilfetelefone oder Sprechstunden bei Expert:innen.

Zeit der Neuorientierung

Für Eltern beginnt nach der Geburt des Nachwuchses oft ein ganz neues Leben. Der Übergang vom alten Leben in das neue ist sicherlich nicht immer leicht und es wird viele Dinge geben, die nun nicht mehr einfach so möglich sind und die Du vermissen könntest. Im Allgemeinen ist es wichtig, die Tatsache zu akzeptieren, dass ein neuer Lebensabschnitt für Dich begonnen hat – und zwar ein besonders schöner und aufregender. Nutze die Elternzeit dazu, Dich im neuen Leben zurechtzufinden und einen Tagesrhythmus zu etablieren, der sowohl für Dich als auch für Dein Baby sinnvoll ist. Wahrscheinlich entdeckst Du ganz neue Seiten an Dir und bist überrascht von den Dingen, die das Leben als Mutter bzw. Vater so zu bieten hat. Bleibe offen und achtsam Deinen Bedürfen gegenüber – auch wenn Dein Alltag bestimmt oft hektisch ist.

Rückkehr in den Beruf

Selbst wenn Du die Rückkehr in den Beruf während Deiner Schwangerschaft genau geplant haben solltest, könnte alles anders kommen, wenn es erst einmal so weit ist. Daher solltest Du immer Deine aktuelle Situation im Auge behalten. Deine Prioritäten könnten sich verschoben haben und Du könntest Deiner Karriere nun nicht mehr so viel Bedeutung beimessen wie vorher. Oder Dir ist es jetzt wichtiger als je zuvor, beruflich durchzustarten. Bleib daher mit Deinem Arbeitgeber / Deiner Arbeitgeberin in Kontakt und sprich offen über Deine Wünsche für die Rückkehr zum Arbeitsplatz. Sollte auch Dein:e Partner:in wieder in den Beruf zurückkehren, müsst Ihr Euch frühzeitig, am besten gleich nach dem Wochenbett, Gedanken über die Möglichkeiten der Kinderbetreuung machen.

Checkliste: Wochenbett

Vor der Geburt machen sich nur wenige Eltern intensiv Gedanken über die Zeit des Wochenbetts. Das ist nur zu verständlich, denn eine Schwangerschaft ist aufregend und die Gedanken kreisen sich eher um den Alltag mit Baby oder die Geburt. Trotzdem ist es sinnvoll, eine kleine Checkliste zu erstellen, um auch gut auf die Phase des Wochenbetts vorbereitet zu sein:

  • Binden: Halte Binden bzw. Einlagen für den Wochenfluss bereit. Du kannst Dir auch spezielle Unterwäsche fürs Wochenbett besorgen.

  • Kühlakkus: Besorge Dir Kühlakkus, um eventuelle Geburtsverletzungen oder spannende Brüste beim Milcheinschuss kühlen zu können.

  • Still-BH: Solltest Du den Wunsch haben zu stillen, ist ein Still-BH sehr praktisch. Dieser lässt sich unkompliziert vorne mit einer Hand öffnen. Der Still-BH sollte mindestens eine Größe größer sein, als der BH, den Du während Deiner Schwangerschaft trägst.

  • Stilleinlagen: Die Aufgabe von Stilleinlagen ist es, die Muttermilch aufzunehmen, die aus Deiner Brust austritt. Besorge Dir für das Wochenbett ein kleines Paket davon und probiere später verschiedene Modelle aus.

  • Erstausstattung: Stelle sicher, dass Du alle Dinge der Erstausstattungsliste besorgt hast. Besonders Windeln und ein warmer und sicherer Schlafplatz sind in der ersten Zeit wichtig.

  • Hilfe: Überlege Dir vorher schon, wer Dich im Wochenbett unterstützen kann. Statt Geschenke für das Baby zu besorgen, könnten Freunde und Verwandte beispielsweise für Dich kochen oder den Haushalt organisieren.

  • „Papierkram“: Erledige so viel „Papierkram“ wie möglich vor dem Wochenbett. Anträge für das Kindergeld und das Elterngeld kannst Du schon in Deiner Schwangerschaft ausfüllen, sodass Du nach der Geburt lediglich das genaue Geburtsdatum Deines Kindes eintragen musst.

  • Kinderarzt / Kinderärztin: Melde Dich schon in der Schwangerschaft bei einem Kinderarzt / einer Kinderärztin und erkundige Dich, ob diese:r noch Kapazitäten hat. Die erste Vorsorgeuntersuchung (U2) während des Wochenbetts findet circa drei bis zehn Tage nach der Geburt statt.

  • Essen: Der Kühlschrank sollte gut gefüllt sein, damit Du nicht kochen musst. Du kannst auch schon ganze Gerichte vorkochen und sie portioniert einfrieren.

Lass Dir von Freunden und Verwandten in den ersten Tagen nach der Geburt eine frisch gekochte Mahlzeit vorbeibringen. Es gibt einige leckere und gesunde Rezepte, die Dir im Wochenbett dabei helfen, wieder Energie zu tanken und auf die Beine zu kommen.

FAKTEN IM ÜBERBLICK

Als Wochenbett bezeichnet man die Zeit der Regeneration direkt nach der Geburt. In dieser Zeit sollte sich die Frau besonders schonen und körperliche Anstrengungen vermeiden.

Das Wochenbett wird auch gern „Babyflitterwochen“ genannt und genau das sollte es auch für Dich sein. Dir und Deinem Baby sollte ein ruhiger Start ins neue gemeinsame Leben möglich sein. Lass Dich also umsorgen, damit Du Dein Baby versorgen und kennenlernen kannst.

Zur Entstehung dieses Artikels:

Alle Inhalte aus in diesem Artikel basieren auf vertrauenswürdigen, fachspezifischen und öffentlichen Quellen. Die hier aufgeführten Ratschläge und Informationen ersetzen keinesfalls die medizinische Betreuung durch entsprechendes Fachpersonal. Konsultiere für eine professionelle Diagnose und Behandlung immer Deinen Arzt bzw. Deine Ärztin.

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