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Mit sechs Monaten kann dein kleiner Schatz vielleicht schon aufrecht sitzen oder wird es zumindest bald können! Auch sein Rücken wird langsam gerade. Für deinen Liebling ist das eine angenehme und neue Erfahrung. Denn so lernt er, auf anspruchsvolle Art zu spielen. Außerdem nimmt dein Sonnenschein vermutlich alles in den Mund, was in der Nähe ist – kein Grund zur Sorge, das ist nämlich eine völlig normale Art vieler kleiner Schätze, die Welt zu erkunden.

Dein Baby ist 6 Monate alt? Dann kannst du dich auf den anstehenden Arztbesuch vorbereiten: Bei dieser Vorsorgeuntersuchung beim Baby mit 6 Monaten wird dein Kleines mehrfach geimpft. Danach könnte sich sein kleiner Oberschenkel (oder eine andere Stelle, an der der Kinderarzt / die Kinderärztin die Spritze ansetzt) röten und dein Sonnenschein durch die Impfung leichtes Fieber bekommen. Keine Angst! Diese Reaktionen zeigen, dass dein süßer Patient / deine süße Patientin eine große Widerstandsfähigkeit gegenüber einigen gefährlichen Krankheiten aufbaut. Und genau das ist ja der Gedanke dahinter.

Unser Tipp: Denke für den Check-up nach 6 Monaten immer an den Impfpass deines Lieblings und auch deine Krankenversichertenkarte.

Bei der Vorsorgeuntersuchung beim Baby mit 6 Monaten wird der Arzt / die Ärztin wahrscheinlich …

  • … dein Schätzchen wiegen und messen. Du willst die Entwicklung von deinem Baby mit 6 Monaten festhalten? Schau dir hier unsere Wachstumstabelle für deinen Liebling zu sehen,

  • dein Kleines mehrfach impfen (die gängigen Impfungen sind gegen Hepatitis B, Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten und Hib),

  • dir einen medizinischen Einblick in Temperament, Verhalten und Entwicklung deines Babys mit 6 Monaten geben,

  • dir zeigen und erklären, wie du mit und für deinen süßen Spatz einen guten Schlafrhythmus entwickelst,

  • Sicherheitsbelange besprechen. Denn dein kleines Energiebündel kommt wirklich jeden Tag mit mehr Dingen in Berührung kommt und wird auch schon bald laufen können!

Dein Baby ist 6 Monate alt, das will der Arzt / die Ärztin wissen

  • Warst du mit deinem Schätzchen seit dem letzten Besuch bei einem anderen Arzt? Wenn ja, warum? Und was kam bei diesem Besuch heraus? Wurden beim letzten Besuch Medikamente oder Behandlungen verschrieben?

  • Hat dein kleiner Sonnenschein schon Zähne? Denn manche Babys haben in diesem Alter bereits süße Zähnchen – andere aber noch nicht. Beides ist völlig normal und erst einmal kein Grund zur Sorge.

  • Was für Laute gibt dein Kleines von sich: „ba“, „da“ oder „ma“? Vielleicht auch schon richtige Silben oder Worte?

  • „Spricht“ dein Schätzchen? Beschreibe dem Arzt oder der Ärztin, wie das Brabbeln, Schreien, Laute nachahmen klingt und aussieht. Folgt dir dein Liebling und versucht, deine Sprache, Mimik und Gestik nachzuahmen?

  • Wie spielt dein süßer Spatz mit Gegenständen? Werden Gegenstände in den Mund genommen, fallen gelassen oder werden sie weggeworfen? Wird ein Gegenstand vielleicht aber auch von einer Hand in die andere gelegt?

  • Was kann dein Schätzchen schon mit seinen Händen machen? Greift es bewusst und auch mit den Fingern nach Dingen? Sucht dein Kleines auch nach eher kleineren Gegenständen?

  • Wie sieht es mit dem Sitzen aus? Kann dein Baby schon alleine aufrecht sitzen oder braucht es noch Hilfe? Kann es sich über beide Seiten herumrollen im Liegen?

  • Wenn du deinen Sonnenschein etwas hochhältst, kann er oder sie das eigene Gewicht mit den Beinen stemmen?

  • Dreht dein Liebling den Kopf zu dir, wenn du in einen Raum hereinkommst? Selbst wenn du noch nichts gesagt hast?

  • Ist dein Schatz seit der Geburt krank gewesen? Falls ja: Teile dem Kinderarzt / der Kinderärztin alle Einzelheiten mit.

Beim Check-up nach 6 Monaten: Darüber reden

Vielleicht ist dein Schätzchen bereit oder zumindest demnächst bereit, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Teilen deinem Arzt / deiner Ärztin mit, ob Mitglieder deiner Familie gegen Nahrungsmittel allergisch sind oder Asthma oder Ekzeme haben. Denn in diesem Fall solltest wissen, was zu tun ist.

  • Rede ganz offen über Schlafprobleme, die dein süßes Energiebündel möglicherweise hat. Der Arzt / die Ärztin wird dir sicher helfen können.

  • Ein Mitglied deines Haushalts oder deiner Familie war an Tuberkulose oder einer anderen gefährlichen ansteckenden Krankheit erkrankt? Dann will der Arzt / die Ärztin deinen Spatz regelmäßig untersuchen. So wird sichergegangen, dass sich dein süßer Nachwuchs nicht infiziert hat. Teile es deinem Arzt / deiner Ärztin also so früh wie möglich mit!

  • Sprich über alle Besonderheiten, die bei der Geburt deines Kleinen festgestellt wurden. Vielleicht ist nämlich eine erneute Untersuchung, zum Beispiel ein Hörtest oder eine Blutuntersuchung, notwendig. Besorge die Geburtsdaten, falls dein Arzt / deine Ärztin sie nicht haben sollte. So könnt ihr die Daten noch einmal gemeinsam prüfen.

  • Braucht dein Schätzchen Fluoridzusätze? Das hängt ganz vom Fluoridgehalt eures Leitungswassers ab.

  • Teile dem Arzt / der Ärztin ruhig mit, wenn du Angst hast, deinen Liebling auf dem Fußboden oder in einem Laufstall spielen zu lassen. Oder, wenn du nicht weißt, wie du mit deinem Kleinen spielen sollst.

  • Unterhalte dich darüber, wo du wertvolles Material für Spiele, Spielgruppen, Erziehungsunterricht und anderes finden kannst. Das kann sehr hilfreich sein!

Vorsorgeuntersuchung beim Baby mit 6 Monaten: Melde dich zu Wort!

Auch andere Themen könnten den Arzt / die Ärztin etwas angehen. Teile dem Kinderarzt / der Kinderärztin mit, wenn dein Kleines:

  • dazu tendiert, nur eine Hand zu benutzen, ein Bein bevorzugt oder zur Seite kippt, wenn es sitzt oder sich bewegt

  • sich in einer Art und Weise bewegt, die dich beunruhigt. Denke allerdings daran, dass O-Beine und rundliche Füßchen in diesem Alter immer noch ganz normal sind

  • sich nicht zu einer Geräuschquelle umdreht oder scheinbar nicht gut hört

  • schielt oder anscheinend nicht gut sieht

  • keine Laute produziert oder deutlich weniger Laute von sich gibt als vorher

  • blass aussieht

  • sich nicht umwälzt

  • kein Interesse an Spielzeug oder Gegenständen zeigt

  • an seinem Essen würgt, sich bei Getränken aus einer Tasse verschluckt oder sein Essen nicht im Mund behalten kann

Denke immer daran: Jedes kleine Schätzchen ist einzigartig und so auch seine Entwicklung! Ein Baby mit 6 Monaten entwickelt sich immer im ganz eigenen Tempo. Du hast immer die Möglichkeit, Fragen oder Sorgen mit dem Arzt / der Ärztin zu besprechen. So kannst du dir sicher sein, dass die Entwicklung deines Spätzchens normal und gesund verläuft. Dann strahlt nicht nur dein kleiner Sonnenschein, sondern auch dein Herz als liebende Mama oder liebender Papa!

Zur Entstehung dieses Artikels:
Alle Inhalte in diesem Artikel basieren auf vertrauenswürdigen fachspezifischen und öffentlichen Quellen, wie der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), dem Ärzteblatt oder den „Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung (Mutterschafts-Richtlinien)”. Die hier aufgeführten Ratschläge und Informationen ersetzen keinesfalls die medizinische Betreuung durch entsprechendes Fachpersonal. Konsultiere für eine professionelle Diagnose und Behandlung immer deinen Arzt / deine Ärztin.
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