Richtig Zähne putzen, Baby

Mehr Spaß beim richtigen Zähneputzen für Eltern & Baby

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04.05.20
3 Lesedauer

Das tägliche Zähneputzen findet Ihr Kind unter Umständen alles andere als lustig. Das ein oder andere Baby hasst es regelrecht und sträubt sich vehement dagegen. Mit diesen Tipps wird das Zähneputzen zum Kinderspiel!

Worum geht es in diesem Artikel?

Wie Sie die Zähne Ihres Babys richtig putzen Zähne zu putzen macht Spaß: die kindgerechte Zahnbürste Die Wahl der richtigen Zahnpasta Die „Zahnputz-Zentrale“ So motivieren Sie Ihr Kind zum Zähneputzen

Wie Sie die Zähne Ihres Babys richtig putzen

Zahnhygiene fängt schon bei den ganz Kleinen an. Sobald der erste Zahn in Sicht ist, kann im Grunde schon mit der Pflege begonnen werden. Je früher Sie Ihr Baby an das tägliche Putzen gewöhnen, desto leichter wird es auch später sein.

Babys erster Zahn muss dabei noch nicht unbedingt mit einer richtigen Zahnbürste geputzt werden. Dafür gibt es spezielle Fingerlinge. Dabei handelt es sich um einen Fingerüberzug für Erwachsene, der Ihnen das Zähneputzen erleichtern soll und Ihr Baby an die tägliche Routine heranführt.

Das tägliche Zähneputzen sollte in den normalen Tagesablauf integriert werden. Übrigens erleichtern feste Rituale nicht nur das Zähneputzen bei Kindern, sondern auch das Zubettgehen und viele andere Abläufe. Spätestens mit dem Durchbruch der Backenzähne sollte die die Zahnpflege ein festes Ritual im Tagesablauf sein. Mit Ihrer Hilfe sollte Ihr Nachwuchs nun seine Zähne zweimal täglich (morgens und abends) putzen.

Machen Sie Ihr Baby von Anfang an mit der richten Technik vertraut. Bewährt hat sich das Putzen nach dem sogenannten KAI-Muster:

  • K = Kauflächen. Die Kauflächen der Zähne werden mit Hin- und Herbewegungen zuerst geputzt.
  • A = Außenflächen. Die Außenflächen werden im Anschluss daran mit kreisenden Bewegungen gereinigt.
  • I = Innenflächen. Zum Schluss putzt man die Innenflächen.

Zähne zu putzen macht Spaß: die kindgerechte Zahnbürste

Oral-B bietet schon für die Kleinsten (Babys ab vier Monaten) kindgerechte Zahnbürsten an.

Falls Sie einen kleinen Disney-Fan zu Hause haben, dann könnte eine Zahnbürste mit seinem Lieblingsmotiv ganz besonders viel Spaß machen. Von Winnie Puh über Mickey Maus, Disney-Prinzessinnen und Cars ist alles dabei. Nehmen Sie Ihr Kind mit zum Einkaufen, zeigen Sie ihm eine Auswahl altersgerechter Zahnbürsten und lassen Sie es selbst wählen, welche ihm am besten gefällt.

Ab 3 Jahren können Kinder dann mit einer elektrischen Bürste die Zähne putzen. Auch hier bietet Oral-B eine Vielfalt an Motiven, wie z. B. Cars, Princess, Die Eiskönigin und Star Wars, die das Zähneputzen zu einem großen Spaß machen.

„Kinder spielerisch ans Zähneputzen heranzuführen, ist das A und O. Das gilt auch schon für Milchzähne, die genauso gründlich wie bleibende Zähne gepflegt werden wollen. Eltern sind hier wichtige Vorbilder und sollten die tägliche Routine gemeinsam mit ihren Kindern durchführen, um Zahnputzfehlern vorzubeugen. Die Wahl einer altersgerechten Zahnbürste ist dabei essenziell – daher empfehle ich, Kinder ab drei Jahren an eine elektrische Zahnbürste zu gewöhnen. Spezielle elektrische Kinderzahnbürsten mit kleinem, rundem Bürstenkopf und extraweichen Borsten sind für die Pflege empfindlicher Kinderzähne optimal geeignet. Ein kindgerechtes Design, etwa mit Mickey Maus, Eiskönigin und Co., erhöht natürlich den Spaßfaktor! (Prof. Dr. med. dent. Ralf Roessler)"

Die Wahl der richtigen Zahnpasta

Manche Kinder und Babys mögen den Minzgeschmack normaler Zahnpasta nicht und putzen daher nur ungern ihre Zähne. Es gibt viele Zahncremes, die einen anderen, angenehmen Geschmack haben. Ob mit Erdbeer- oder Kaugummigeschmack: Probieren Sie einfach aus, was Ihrem Kind am besten gefällt.

Die Zahnpflege mit fluoridierter Zahnpasta wird erst ab einem Alter von drei Jahren empfohlen, da Kinder in diesem Alter die Zahnpasta nach dem Putzen wieder zuverlässig ausspucken und nicht mehr so oft einfach nur hinter schlucken. Eine frühe Fluoridprophylaxe ist aber durchaus üblich. Dies geschieht allerdings mittels Tropfen oder Tabletten.

Die „Zahnputz-Zentrale“

Bauen Sie für Ihr Baby am Waschbecken eine „Zahnputzstation“ auf. Hier einige Vorschläge:

  • Verwenden Sie einen hübschen Becher oder Behälter als Zahnbürstenhalter.
  • Mit einem Hocker oder einem kleinen Trittbrett kommt Ihr Nachwuchs gut ans Waschbecken (vergessen Sie nicht, immer gut aufzupassen!).
  • Bieten Sie einen Extrabecher an, damit Ihr Kind nach dem Putzen den Mund ausspülen kann.
  • Eine Sanduhr oder ein Kurzzeitwecker helfen, die Putzzeit einzuhalten („Solange putzen, bis der Wecker klingelt.“).
  • Sie können auch gemeinsam mit Ihrem Kind bzw. Baby Zähne putzen und darauf achten, dass sie beide lange genug dran bleiben.

So motivieren Sie Ihr Kind zum Zähneputzen

Ihr Baby oder Kind will auf keinen Fall seine Zähne putzen und jedes Mal wird diese Prozedur zum Kampf? Suchen Sie noch nach einer Methode, wie das Zähneputzen Spaß macht?

Zahnputz-Spiele

Mit Zahnputz-Spielen können Sie Ihr Baby von der ersten Minute an zum Putzen motivieren:

  • Ein bisschen Kuckuckspielen kann die Stimmung beim Zähneputzen für alle Beteiligten deutlich verbessern, vor allem mit einem Baby.
  • Sie könnten ein Lieblingslied spielen und es dazu ermuntern, die Zähne zu putzen, bis die Musik zu Ende ist.
  • Tun Sie doch einmal so, als wäre Ihre Zahnbürste ein Mikrofon. Das bringt sicher ein paar Extralacher!
  • Wenn Ihr Kind ein bestimmtes Kuscheltier besonders liebt, setzen Sie dieses in die Nähe des Waschbeckens und „putzen“ Sie ihm die Zähne, während Ihr Kind sich auf die eigenen konzentriert.

Zahnputzlektüre

Kinder lassen sich gern von Büchern inspirieren. Besorgen Sie sich verschiedene Bücher rund um das Thema Zähneputzen. Lesen Sie zusammen mit Ihrem Sprössling und erklären Sie ihm, warum es so wichtig ist, die Zähne zu pflegen. Kinder verstehen oft mehr, als wir denken!

Vergessen Sie bei all Ihren Bemühungen nicht, dass alles seine Zeit braucht und sicherlich das Putzen der Zähne, ja nach Stimmung Ihres Babys, mal mehr und mal weniger Spaß machen wird.

In Zusammenarbeit mit

Oral-B

Zur Entstehung dieses Artikels:
Alle Inhalte aus in diesem Artikel basieren auf vertrauenswürdigen fachspezifischen und öffentlichen Quellen, wie der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), dem Ärzteblatt oder den „Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung (Mutterschafts-Richtlinien)”. Eine ausführliche Liste aller verwendeten Quellen finden Sie im Anschluss an diesen Artikel.
Die hier aufgeführten Ratschläge und Informationen ersetzen keinesfalls die medizinische Betreuung durch entsprechendes Fachpersonal. Konsultieren Sie für eine professionelle Diagnose und Behandlung immer Ihren Arzt.

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