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Ihr 4 Monate altes Baby ist auf dem besten Weg die Welt zu erobern. Und zwar mit seinen Händchen und dem Mund. In dieser Phase lernt Ihr Kind, Dinge zu greifen. Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, schnappt sich Ihr Baby und steckt es in den Mund. Haben Sie also ein Auge auf Ihren kleinen Rabauken. Und erfahren Sie hier, welche neuen Entwicklungen Sie noch im 4. Monat bei Ihrem Baby erwarten können.

Worum geht es in diesem Artikel?

Wie sich Ihr Baby entwickelt Wie Sie Ihr Baby jetzt unterstützen können Ernährung Ihres Babys Ernährung Ihres Babys Der Tagesablauf Ihres Babys Babys Gesundheit Wie Ihr Baby schläft Wie sich Ihr Leben verändert Checkliste für diesen Monat
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Wie sich Ihr Baby entwickelt

Ihr Baby wird immer neugieriger auf die Welt. Je eigenständiger es sich bewegen kann, desto mehr möchte es entdecken.

4 Monate alte Babys verbrauchen tagsüber mehr Energie als jemals zuvor, weil sie körperlich aktiver geworden sind. Aus diesem Grund nimmt Ihr Baby im 4. Monat vermutlich auch weniger an Gewicht zu.

Das ist aber kein schlechtes Zeichen. Ganz im Gegenteil: Ihre kleine Sportskanone ist aktiv und lernt dabei viele neue Bewegungen.

Bewegungen

Die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten Ihres Babys geht rasant voran. Wenn Ihr Kleines im 3. Monat ein Spielzeug mit der Hand umschließen konnte, lernt es nun mit 4 Monaten, gezielt danach zu greifen.

Alles, was Ihr Baby jetzt zu fassen bekommt, wird ausgiebig untersucht. Dabei landen die meisten Gegenstände irgendwann in seinem Mund. Mit Kauen und Lutschen studiert Ihr Kind, was es vorher zwischen die Finger bekommen hat. Lassen Sie Ihr Baby ruhig auf allen Dingen herumkauen und -lutschen (achten Sie aber auf Gegenstände, die giftig, spitz oder zu klein sind und verschluckt werden können). Mit dem Mund erkunden sie Formen, Texturen und lernen so die Gegenstände und ihre Unterschiede kennen.

Wenn Babys etwas greifen, können sie es meist noch nicht loslassen. Schuld daran ist der Greifreflex, der erst allmählich abklingt. Wenn also Ihre Haare versehentlich in den Händen Ihres Babys landen, kann das schmerzhaft sein und viel Mühe kosten, sie wieder aus den Fängen Ihres kleinen Greifvogels zu befreien.

Aber nicht nur das Greifen, auch andere Bewegungen lernt Ihr Kind, wenn es 4 Monate alt ist:

  • Es lernt jetzt langsam, sich vom Rücken auf den Bauch zu rollen – und vom Bauch auf den Rücken.
  • Ihr Baby versucht, aufrecht zu sitzen, braucht aber sicherlich zwischendurch noch eine Stütze.
  • In der Bauchlage kann es seine Arme vermutlich nun ganz ausstrecken.
  • Vielleicht unternimmt Ihr Baby schon erste Krabbelversuche, die aber noch nicht ganz gelingen. Jedenfalls wird es versuchen, irgendwie rückwärts- oder vorwärtszukommen. Es stützt sich mit den Unterarmen ab, um den Oberkörper in die Höhe zu richten.
  • Ihr 4 Monate altes Baby kann vielleicht schon gezielt nach Spielsachen greifen, sie drehen, wenden und von einer in die andere Hand nehmen.

Vielleicht bemerken Sie auch, dass die Bewegungen Ihres Säuglings fließender werden. Babys in diesem Alter lernen, verschiedene Bewegungsabläufe hintereinander auszuführen. Dadurch können sie auch Bewegungen korrigieren. Wenn Ihr Baby zum Beispiel versehentlich daneben gegriffen hat, steuert es seine Hand nach links oder rechts und ergreift, was es zuvor verfehlt hatte.

Ihr kleiner Schatz bemerkt auch schon, ob Sie ihm gegenüber etwas Wohlwollendes sagen oder ein Verbot äußern. Es erkennt den Sinn anhand der auf- und abfallenden Satzmelodie und der Tonhöhe. Dadurch kann es auch schon ein Lied erkennen oder in einem Stimmengewirr eine einzelne Stimme heraushören.

Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Baby allmählich verstehen kann, was Sie sagen? Auch wenn es selber noch keine richtigen Wörter aussprechen kann, versteht es schon einige. So kann es sein, dass es nach dem Teddy oder einem anderen Spielzeug greifen will, wenn Sie Ihr Baby dazu auffordern.

Ihr kleiner Schatz bemerkt auch schon, ob Sie ihm gegenüber etwas Wohlwollendes sagen oder ein Verbot äußern. Es erkennt den Sinn anhand der auf- und abfallenden Satzmelodie und der Tonhöhe. Dadurch kann es auch schon ein Lied erkennen oder in einem Stimmengewirr eine einzelne Stimme heraushören.

Genauso begierig ist Ihr Baby auf das Sprechen. Es bildet möglicherweise schon ganze Sätze, anstatt nur einzelne Laute von sich zu geben. „Baba mumum tada tada“ oder Ähnliches könnte aus dem kleinen Mund herausgebrabbelt kommen. Es kann jetzt also möglicherweise Laute aneinanderreihen und wie ein Wasserfall vor sich hin quasseln. Und wenn Sie aufmerksam lauschen, hören Sie Ihr Baby in den nächsten Monaten vielleicht schon die ersten Worte sprechen.

Sehen und Wahrnehmen

Auch die Entwicklung der visuellen Wahrnehmung macht einen Sprung. Ihr Baby interessiert sich immer mehr für die Ereignisse in seiner Umgebung und beobachtet jede Einzelheit genau.

Auch die Entwicklung der visuellen Wahrnehmung macht einen Sprung. Ihr Baby interessiert sich immer mehr für die Ereignisse in seiner Umgebung und beobachtet jede Einzelheit genau.

Für uns Erwachsene ist dies nur schwer vorstellbar, weil unsere Wahrnehmung so sehr daran gewöhnt ist, Ursachen und Wirkungen als selbstverständlich hinzunehmen. Ihr Baby findet dies aber erst jetzt heraus. Vorher existierten nur einzelne Zustände: Der Ball ist in der Luft oder der Ball ist auf dem Boden. Jetzt lernt Ihr 4 Monate altes Baby, was Ursache und Wirkung bedeutet: Wenn A passiert, muss auch B passieren.

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Wie Sie Ihr Baby jetzt unterstützen können

Ihr Baby wird immer neugieriger auf die Welt. Je eigenständiger es sich bewegen kann, desto mehr möchte es entdecken.

4 Monate alte Babys verbrauchen tagsüber mehr Energie als jemals zuvor, weil sie körperlich aktiver geworden sind. Aus diesem Grund nimmt Ihr Baby im 4. Monat vermutlich auch weniger an Gewicht zu.

Das ist aber kein schlechtes Zeichen. Ganz im Gegenteil: Ihre kleine Sportskanone ist aktiv und lernt dabei viele neue Bewegungen.

Bewegungen

Die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten Ihres Babys geht rasant voran. Wenn Ihr Kleines im 3. Monat ein Spielzeug mit der Hand umschließen konnte, lernt es nun mit 4 Monaten, gezielt danach zu greifen.

Alles, was Ihr Baby jetzt zu fassen bekommt, wird ausgiebig untersucht. Dabei landen die meisten Gegenstände irgendwann in seinem Mund. Mit Kauen und Lutschen studiert Ihr Kind, was es vorher zwischen die Finger bekommen hat. Lassen Sie Ihr Baby ruhig auf allen Dingen herumkauen und -lutschen (achten Sie aber auf Gegenstände, die giftig, spitz oder zu klein sind und verschluckt werden können). Mit dem Mund erkunden sie Formen, Texturen und lernen so die Gegenstände und ihre Unterschiede kennen.

Wenn Babys etwas greifen, können sie es meist noch nicht loslassen. Schuld daran ist der Greifreflex, der erst allmählich abklingt. Wenn also Ihre Haare versehentlich in den Händen Ihres Babys landen, kann das schmerzhaft sein und viel Mühe kosten, sie wieder aus den Fängen Ihres kleinen Greifvogels zu befreien.

Aber nicht nur das Greifen, auch andere Bewegungen lernt Ihr Kind, wenn es 4 Monate alt ist:

  • Es lernt jetzt langsam, sich vom Rücken auf den Bauch zu rollen – und vom Bauch auf den Rücken.
  • Ihr Baby versucht, aufrecht zu sitzen, braucht aber sicherlich zwischendurch noch eine Stütze.
  • In der Bauchlage kann es seine Arme vermutlich nun ganz ausstrecken.
  • Vielleicht unternimmt Ihr Baby schon erste Krabbelversuche, die aber noch nicht ganz gelingen. Jedenfalls wird es versuchen, irgendwie rückwärts- oder vorwärtszukommen. Es stützt sich mit den Unterarmen ab, um den Oberkörper in die Höhe zu richten.
  • Ihr 4 Monate altes Baby kann vielleicht schon gezielt nach Spielsachen greifen, sie drehen, wenden und von einer in die andere Hand nehmen.

Vielleicht bemerken Sie auch, dass die Bewegungen Ihres Säuglings fließender werden. Babys in diesem Alter lernen, verschiedene Bewegungsabläufe hintereinander auszuführen. Dadurch können sie auch Bewegungen korrigieren. Wenn Ihr Baby zum Beispiel versehentlich daneben gegriffen hat, steuert es seine Hand nach links oder rechts und ergreift, was es zuvor verfehlt hatte.

Hören und Sprechen

Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Baby allmählich verstehen kann, was Sie sagen? Auch wenn es selber noch keine richtigen Wörter aussprechen kann, versteht es schon einige. So kann es sein, dass es nach dem Teddy oder einem anderen Spielzeug greifen will, wenn Sie Ihr Baby dazu auffordern.

Ihr kleiner Schatz bemerkt auch schon, ob Sie ihm gegenüber etwas Wohlwollendes sagen oder ein Verbot äußern. Es erkennt den Sinn anhand der auf- und abfallenden Satzmelodie und der Tonhöhe. Dadurch kann es auch schon ein Lied erkennen oder in einem Stimmengewirr eine einzelne Stimme heraushören.

Genauso begierig ist Ihr Baby auf das Sprechen. Es bildet möglicherweise schon ganze Sätze, anstatt nur einzelne Laute von sich zu geben. „Baba mumum tada tada“ oder Ähnliches könnte aus dem kleinen Mund herausgebrabbelt kommen. Es kann jetzt also möglicherweise Laute aneinanderreihen und wie ein Wasserfall vor sich hin quasseln. Und wenn Sie aufmerksam lauschen, hören Sie Ihr Baby in den nächsten Monaten vielleicht schon die ersten Worte sprechen.

Sehen und Wahrnehmen

Auch die Entwicklung der visuellen Wahrnehmung macht einen Sprung. Ihr Baby interessiert sich immer mehr für die Ereignisse in seiner Umgebung und beobachtet jede Einzelheit genau.

Zum Beispiel kann es ganz fasziniert einen Ball anschauen, der auf- und abspringt. Ihr Baby lernt nun Ursache und Wirkung kennen. Der Ball ist also nicht mehr nur in der Luft oder auf dem Boden, sondern er springt immer wieder hoch, wenn er auf den Boden fällt.

Für uns Erwachsene ist dies nur schwer vorstellbar, weil unsere Wahrnehmung so sehr daran gewöhnt ist, Ursachen und Wirkungen als selbstverständlich hinzunehmen. Ihr Baby findet dies aber erst jetzt heraus. Vorher existierten nur einzelne Zustände: Der Ball ist in der Luft oder der Ball ist auf dem Boden. Jetzt lernt Ihr 4 Monate altes Baby, was Ursache und Wirkung bedeutet: Wenn A passiert, muss auch B passieren.

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Ernährung Ihres Babys

Ihr Baby lernt jeden Tag viele neue Dinge. Aber natürlich klappt nicht alles auf Anhieb. Wenn Sie Ihr Kind beobachten, wie es etwas Neues versucht, es aber noch nicht alleine hinbekommt, dann dürfen Sie gerne ein wenig nachhelfen. Am besten mit Anreizen und viel Ermutigung.

Rollen üben

Hat sich Ihr Baby schon eigenständig auf den Bauch oder Rücken gerollt? Wenn ja, feuern Sie es an, damit es die Bewegung weiter übt und wiederholt.
Sollte Ihr Kind das Rollen bisher ohne Erfolg versucht haben, hilft vielleicht eine spielerische Übung:

Legen Sie Ihr Baby auf die Krabbeldecke, am besten auf den Rücken, und halten Sie ihm ein Spielzeug hin, dass es zum Beispiel als Geschenk bekommen hat. Etwas Neues, das spannend für Ihr Kleines ist. Oder einen Gegenstand, den es besonders gerne mag. Halten Sie das Spielzeug seitlich von Ihrem Baby in einem Abstand, sodass es sich einmal herumrollen muss, um es greifen zu können. Sobald Ihr Baby das Spielzeug oder Geschenk erblickt, wird es versuchen, sich auf den Bauch zu rollen, um es in die Hände zu bekommen. Feuern Sie Ihr Baby bei jedem Versuch an, bis es die Rolle schafft.

Krabbeln üben

Vielleicht haben Sie Ihren kleinen Käfer schon ein Mal beobachtet, wie er versuchte vorwärtszukommen. Viele Babys probieren im 4. Monat das Krabbeln aus. Aber nur den wenigsten gelingt es auch. Manche Babys werden sogar richtig böse, weil sie es noch nicht schaffen, so richtig vom Fleck zu kommen.

Wenn Sie sehen, wie Ihr Kleines auf dem Boden die Knie anzieht, den Po in die Höhe reckt und sich abstützt, startet es wahrscheinlich seinen Krabbelversuch. Oder Ihr Baby wippt mit den Händen und Füßen seinen Körper auf und ab und versucht auf irgendeine Weise vergebens vorwärts oder rückwärts zu kommen.

Sie können Ihr Baby unterstützen, in dem Sie leicht den Po vorwärts drücken. Noch besser: Legen Sie ein Spielzeug außerhalb der Reichweite Ihres Babys auf den Boden. Das gibt ihm vielleicht einen Anreiz, sich irgendwie in diese Richtung zu manövrieren. Manchmal schafft es das auch schon. Das ist dann zwar noch kein Krabbeln, aber ein eigenständiges Vorwärtskommen – auf welche Weise auch immer.

Sie können auch die Krabbelbemühungen Ihres Kleinen nachahmen. Viele Babys finden das sehr lustig. Machen Sie ihm danach vor, wie es richtig geht. Bestimmt schaut es fasziniert zu und lernt daraus.

Ernährung Ihres Babys

Nachdem Ihr kleiner Trinkspecht 4 Monate lang nur Mutter- oder Ersatzmilch als Nahrung bekommen hat, möchte er oder sie vielleicht etwas Neues auf dem Speiseplan sehen.
Allgemein wird empfohlen frühestens nach 4 Monaten und spätestens mit dem Beginn des 7. Monats mit der Einführung eines Beikostplans zu beginnen.

Beikost bedeutet, dass Sie parallel zum Stillen oder Fläschchen, ihrem Baby schrittweise auch neue Nahrungsmittel anbieten. Allmählich ersetzt die Beikost die Milchmahlzeiten.

Wann der richtige Zeitpunkt für die Einführung von Beikost gekommen ist, ist bei Säuglingen sehr unterschiedlich. Dennoch gibt Ihr Baby Ihnen Zeichen, die darauf schließen lassen, dass es bereit ist für feste Nahrung:

  • Abklingen des Zungenreflexes: Dies geschieht meist irgendwann ab dem 4. Lebensmonat. Ihr Baby hört auf, alles was es in den Mund bekommt, mit der Zunge wieder hinauszubefördern.
  • Es wird nicht mehr satt: Wenn die Abstände zwischen den Stillmahlzeiten immer geringer werden und Ihr Baby auch nachts wieder vermehrt trinken will, reicht ihm vermutlich die Muttermilch alleine nicht mehr aus – egal wie groß die Trinkmenge ist.
  • Aufrechtes Sitzen: Auch sobald Ihr Baby aufrecht sitzen kann, ist dies manchmal ein Anzeichen dafür, dass Sie mit einem Beikostplan beginnen können.
  • Sabbern und Gieren: Wenn Ihr Baby anfängt zu sabbern, sobald sich etwas Essbares in der Nähe befindet, ist es höchste Zeit für den Beginn mit Beikost. Oder es versucht, in die Teller der Großen am Tisch zu fassen, und steckt das Gegriffene in den Mund.
  • Nachahmen: Vielleicht beobachtet Ihr Baby Sie beim Essen und macht Ihre Kaubewegungen nach oder gibt Schmatzlaute von sich.

Eine Ernährungsumstellung ist nie einfach. Auch nicht für Ihr Kind. Hier können Sie noch mehr darüber erfahren, wie Sie Ihr Baby an feste Nahrung gewöhnen können.

Und wenn Sie Ihr kleines Gourmetchen mit leckeren Breien verwöhnen möchten, finden Sie hier viele Ideen für hausgemachte Babynahrung.

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Der Tagesablauf Ihres Babys

Babys, die 4 Monate alt sind, können einen ganz schön auf Trapp halten. Gleichzeitig haben Sie wahrscheinlich schon vielmehr Sicherheit im Umgang mit Ihrem kleinen Schatz erlangt und verstehen ihn von Tag zu Tag besser. Vielleicht auch dank einer Routine, die sich zwischen Ihnen und Ihrem Kind eingependelt hat. Hier ist ein Beispiel, wie ein Tag mit Ihrem 4 Monate alten Baby aussehen kann:

Des Tagesablauf  thres 4 Monate alten babys
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Babys Gesundheit

Husten, Schnupfen, Durchfall, Fieber – auch 4 Monate alte Babys können schon eine Erkältung oder andere Krankheiten bekommen. Ihr kleines Würmchen mit laufender Nase und Husten zu sehen, zerbricht Ihnen sicherlich das Herz.

Hier erfahren Sie, was Sie gegen die üblichen Krankheiten und Symptome tun können, und wann Sie Ihren Arzt kontaktieren sollten.

Fieber

Säuglinge haben im Normalfall eine Körpertemperatur zwischen 36 und 37,5 Grad Celsius. Steigt die Temperatur bis zu 38 Grad an, handelt es sich um eine erhöhte Temperatur. Alles darüber hinaus bezeichnet man als Fieber. Ab 39 Grad spricht man von hohem Fieber.

Sollte Ihr Baby Fieber haben, ist das in erste Linie nichts Schlechtes. Fieber ist eine Abwehrreaktion des Körpers. Mithilfe der erhöhten Temperatur kämpft Ihr Kleines gegen Viren und Bakterien an. Das Fiebern hilft Ihrem Baby also wieder gesund zu werden.

Daher sollten Sie auch nicht unbedingt versuchen die erhöhte Temperatur mit Medikamenten zu senken. Viel wichtiger ist es, herauszufinden, wogegen Ihr kleiner Schatz ankämpft und wie es um den Allgemeinzustand Ihres Kindes steht. Geht es Ihrem Baby trotz Fieber gut, brauchen Sie es nicht weiter zu behandeln. Achten Sie nur darauf, dass es leichte Baumwollkleidung trägt, damit kein Hitzestau entstehen kann. Und geben Sie ihm reichlich Flüssigkeit (Wasser oder ungesüßten Tee).

Wenn Sie aber beobachten, dass Ihr krankes Baby angestrengt oder schwer atmet, weitere Krankheitssymptome hinzukommen, der Allgemeinzustand sich verschlechtert und das Fieber länger als drei Tage anhält, gehen Sie mit Ihrem Baby dringend zum Arzt.

Erkältung

Die Erkältung, auch grippaler Infekt genannt, ist eine der häufigsten Kinderkrankheit. Für Kinder ist es normal, etwa eine Erkältung pro Monat zu haben.

Wenn Ihr Baby das erste Mal eine Erkältung durchmacht, hat es wahrscheinlich rotangelaufene Augen und eine verstopfte Nase. Es ist unruhig und unzufrieden, weint vermutlich oft und will immer wieder zurück zu Mama. Es kann bis zu einer Woche dauern, bis sich Ihr 4 Monate altes Baby von dem Schnupfen erholt hat.

In der Zwischenzeit können Sie mit Nasensprays aus Kochsalzlösung die Beschwerden lindern. Das erleichtert die Atmung Ihres Babys und mit freier Nase kann es auch wieder besser trinken. Abschwellende Nasentropfen sollten Sie in diesem Alter nur unter Absprache mit Ihrem Arzt verabreichen.

Sollten Husten und Fieber als Symptome dazukommen, und Ihr Baby noch nicht älter als 6 Monate alt sein, lassen Sie es von Ihrem Kinderarzt untersuchen.

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Wie Ihr Baby schläft

Durchschnittlich schläft ein 4 Monate altes Baby zwischen 12 und 16 Stunden pro Tag. Meist verteilt sich die Zeit auf zwei Nickerchen tagsüber (jeweils drei bis vier Stunden) und einen längeren Nachtschlaf.

Wenn Sie merken, dass Ihr Baby abends schwieriger zur Ruhe kommt, liegt das vielleicht daran, dass es tagsüber viel bewusster und aktiver geworden ist. Gute-Nacht-Rituale wie ein warmes Bad vor dem Schlafengehen, sanfte Berü

Wie sich Ihr Leben verändert

hrungen oder das Vorsingen von Gute-Nacht-Liedern können dabei helfen, Ihren kleinen Schatz auf den Schlaf vorzubereiten.

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Wie sich Ihr Leben verändert

Wenn Ihr Baby mit 4 Monaten noch viel schläft, ist das gut. Genauso wichtig ist es aber auch, dass Sie genügend Schlaf bekommen. Schlafmangel und Übermüdung ist bei Eltern ein weitverbreitetes Problem. Wenn Sie über längere Zeit zu wenig schlafen, wirkt sich das negativ auf Ihre Gesundheit aus.

Manchen Müttern fällt es schwer, sich nachts zu entspannen und tief einzuschlafen. Die Angst, dass sie ihr Kind nicht hören, wenn es weint, hält sie davon ab. Der Schlaf leidet darunter. Diese Angst ist jedoch unbegründet.

Ammenschlaf

Die Natur hat für alles gesorgt. Auch für Ihren Schlaf. Sie brauchen also keine Angst zu haben, dass Sie nachts Ihr Kind nicht hören. Selbst wenn Sie tief schlummern, wachen Sie instinktiv auf, wenn Ihr Baby schreit oder Hunger haben sollte. Dieses Phänomen nennt man den Ammenschlaf.

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass sich diese Art des Schlafverhaltens bei Müttern einstellt, sobald sie sich in der Umgebung ihres Babys befinden. Nicht nur bei Müttern, auch bei Personen, die sich längere Zeit um ein Kind kümmern, stellt sich der Ammenschlaf ein. Selbst der Geruchssinn wird automatisch geschärft, damit Sie nasse Windeln riechen oder wenn Ihr Baby erbricht.

Machen Sie sich also keine Sorgen. Die Natur hat Sie mit Superkräften versorgt. Vertrauen Sie auf den Ammenschlaf und schlummern Sie so tief wie möglich.

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Checkliste für diesen Monat

Falls noch nicht geschehen, machen Sie einen Termin für die U4-Untersuchung, die zwischen dem 3. und 4. Lebensmonat stattfindet.

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