1 - 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
1 2 3

Im sechsten Schwangerschaftsmonat sind Sie in der Mitte des zweiten Trimesters angekommen. Das bedeutet, dass Sie noch ein paar Wochen Zeit haben, um wichtige Dinge zu erledigen. Sofern die zweite „große Ultraschalluntersuchung“ noch nicht durchgeführt wurde, freuen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Partner auf die nächste Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung mit Ultraschall. Überlegen Sie sich, ob Sie das Geschlecht Ihres Kindes erfahren möchten, sofern es im Ultraschall gut zu sehen ist.

Häufige Schwangerschaftsbeschwerden im sechsten Schwangerschaftsmonat

Im sechsten Monat fühlen sich die meisten Frauen sehr gut. Trotzdem könnten einige der folgenden Schwangerschaft-Beschwerden auftreten:

  • Sodbrennen
  • Schwellungen an Händen, Füßen oder Gesicht
  • Juckende Haut um Bauch und Brüste
  • Rückenschmerzen
  • Verstopfung
  • Gesteigerter Appetit
  • Gewichtszunahme
  • Schwindel
  • Schlaflosigkeit
  • Krampfadern
  • Beinkrämpfe

Sechs Monate schwanger: Das geschieht mit Ihrem Körper und Ihrem Baby

Entwicklung Ihres Babys: Die Augenlider Ihres Babys öffnen sich und es reagiert auf laute Geräusche. Die Geschmacksknospen Ihres Babys können durch das Fruchtwasser auch auf die verschiedenen Geschmacksrichtungen Ihrer Nahrung reagieren. Darum bemerken Sie eventuell, dass Ihr Baby nach scharfem Essen aktiver ist. Der Herzschlag Ihres Babys ist jetzt laut genug, um mit einem Stethoskop gehört zu werden. Ihr Partner kann ihn sogar hören, indem er sein Ohr gegen Ihren Bauch drückt. Ihr Baby entwickelt jetzt auch schon einen Schlaf-Wach-Rhythmus.

Veränderungen Ihres Körpers: Bis zum sechsten Monat haben Sie einiges an Gewicht zugenommen. Das führt dazu, dass längeres Stehen allmählich unangenehm werden kann. Legen Sie also Ihre Füße immer hoch, wenn Sie können. Der wachsende Bauch erschwert manchmal schon jetzt das Finden einer bequemen Schlafposition. Versuchen Sie, viele Kissen zu verwenden, die Sie stützen, während Sie sich ausruhen.

Es kann auch zu Schwellungen an den Füßen, Knöcheln, Händen und im Gesicht kommen – rufen Sie sofort Ihren Arzt an, wenn eine Schwellung plötzlich besonders stark auftritt.

Werden Sie kreativ und organisieren Sie Ihr zukünftiges Leben

Nutzen Sie diese Zeit, um produktive Dinge zu erledigen. Vielleicht planen Sie eine Babyparty – dann wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, diese zu organisieren. Und kümmern Sie sich bereits jetzt um einen Betreuungsplatz in einer Kinderkrippe, da oft sehr lange Wartezeiten bestehen. Die Auswahl eines Babynamens ist oft gar nicht so einfach. Daher sollten Sie sich frühzeitig gemeinsam mit Ihrem Partner darüber Gedanken machen.

Sollten Sie noch keinen Kontakt zu einer Hebamme haben und noch keinen Geburtsvorbereitungskurs gebucht haben – jetzt sollten Sie sich dringend darum kümmern. Sie können auch schon das Wichtigste einkaufen, was Ihr Neugeborenes in Zukunft brauchen wird. Babykleidung, einen Kinderwagen und viele, viele Windeln.

Beginnen Sie, Ihr Haus und Auto babysicher zu machen

Jetzt ist die Zeit, sich Gedanken zu machen und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. In diesem Monat können Sie Ihr Haus bzw. Ihre Wohnung babysicher machen. Sobald Sie Ihr Baby mit nach Hause gebracht haben, haben Sie nur noch wenig Zeit. Installieren Sie schon jetzt Babytüren und Kindersicherungen, legen Sie gefährliche Gegenstände außer Reichweite und verankern Sie Möbel, wie Schubladen und Kommoden, sicher an der Wand.

Es ist auch wichtig, Ihr Auto babysicher einzurichten. In erster Linie müssen Sie einen altersgerechten Kindersitz kaufen. Sobald Sie sich für einen entschieden haben, bauen Sie ihn ein. Holen Sie sich professionelle Hilfe beim Einbauen falls Sie damit Schwierigkeiten haben, damit Sie Ihr Kind aus dem Krankenhaus sicher nach Hause bringen können.

Sechster Schwangerschaftsmonat – ein Überblick

  • Überlegen Sie Ihre Wünsche zur Geburt: Sicher werden Sie mit Ihrem Arzt und Ihrer Hebamme über Ihre Wünsche zum Ablauf der Geburt sprechen. Denken Sie daran, dass nicht jeder Faktor geplant werden kann – vor allem bei einem Notfall. Es hilft, schon jetzt über Ihre Vorlieben nachzudenken und Ihre Möglichkeiten zu kennen, bevor Sie diese wichtigen Gespräche führen, in die Geburtsklinik gehen bzw. die Wehen beginnen.
  • Beginnen Sie mit der babysicheren Einrichtung: Machen Sie Ihr Zuhause und Ihr Auto babysicher und bereiten Sie das Kinderzimmer so vor, dass diese großen Aufgaben aus dem Weg geschafft sind, bevor Ihr Bauch im dritten Trimester größer wird.
  • Erkundigen Sie sich über Informationsabende zur Geburt: Geburtshilfliche Kliniken bieten Informationsabende an, bei welchen Sie wichtige Informationen zur Geburt erhalten und auch die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und evtl. den Kreissaal zu besichtigen. Informieren Sie sich über die Termine. Vielleicht wollen Sie ja in mehreren Kliniken einen Infoabend gemeinsam mit Ihrem Partner besuchen und sich dann erst für „Ihre Geburtsklinik“ entscheiden.
  • Melden Sie sich zum Geburtsvorbereitungskurs an. Jetzt wird es Zeit, dass Sie sich bei Ihrer Hebamme zum Geburtsvorbereitungskurs anmelden, die Termine erfragen und sich erkundigen, wie oft Ihr Partner mit teilnehmen kann.
  • Entspannen Sie sich so sehr wie möglich: Obwohl Sie das Gefühl haben, dass es viel zu organisieren und tun gibt, sollten Sie auch viel Zeit zum Ausruhen und Entspannen einplanen.