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Jetzt haben Sie schon viel geschafft und können es vielleicht gar nicht mehr richtig abwarten, bis es losgeht. Sie werden unbeweglicher und alles wird etwas mühsamer. Aber ein bisschen Geduld brauchen Sie noch.

Häufige Schwangerschaftsbeschwerden im neunten Schwangerschaftsmonat

Im neunten Monat Ihrer Schwangerschaft sind einige Schwangerschaftsbeschwerden völlig normal:

  • Häufiges Wasserlassen
  • Vorwehen
  • Senkwehen
  • Rückenschmerzen
  • Juckende Haut
  • Geschwollene Beine
  • Krampfadern
  • Zunahme der Brustgröße
  • Sodbrennen
  • Erschwertes Atmen und Kurzatmigkeit
  • Die Babybewegungen sind manchmal schmerzhaft

Neun Monate schwanger: Das geschieht mit Ihrem Körper und Ihrem Baby

Entwicklung Ihres Babys: Jetzt drehen sich die meisten Babys in die Geburtsposition, also mit dem Kopf nach unten. Die Lunge Ihres Babys entwickelt sich weiter und die Lungenreife ist abgeschlossen. Ihr Baby nimmt weiter an Gewicht und Größe zu. Die Schädelknochen Ihres Babys bleiben weich, damit das Baby leichter durch den Geburtskanal passt. Während der Geburt können die Schädelknochen sich leicht übereinander schieben – das erleichtert das Durchtreten des Köpfchens.

Im neunten Schwangerschaftsmonat sollte Ihr Baby mit dem Kopf nach unten liegen. Wenn es in der 36. Schwangerschaftswoche noch mit dem Steiß oder den Füßen nach unten zeigt, kann Ihr Arzt mit Ihnen besprechen, ob der Versuch einer äußeren Wendung sinnvoll ist. Auch die Art der Geburt – spontan oder Kaiserschnitt – ist dann ein wichtiges Thema, das in der Geburtsklinik ausführlich mit Ihnen erörtert wird.

Beginn des Mutterschutzes: 6 Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin beginnt Ihr Mutterschutz. Dies ist auch sinnvoll, da jetzt doch allmählich alles beschwerlicher wird. Übrigens besteht im Gegensatz zu den 8 Wochen nach der Entbindung beim Mutterschutz vor der Geburt kein Beschäftigungsverbot.

Vorstellung in der Geburtsklinik: Sie erhalten von Ihrem Arzt eine Überweisung zur Vorstellung in einer Geburtsklinik. Sicher haben Sie schon einige Informationsveranstaltungen besucht, sich umgehört und auch beraten lassen, welche Klinik für Sie geeignet ist. Bitte vereinbaren Sie einen Termin zur Geburtsplanung. Sie können gerne gemeinsam mit Ihrem Partner zu diesem Termin gehen und Ihre Fragen zur Geburt in der Klinik mit dem Arzt besprechen. Bereiten Sie sich gut auf diesen Termin vor, notieren Sie evtl. Ihre Fragen und Wünsche, damit Sie in der Aufregung nichts vergessen.

Veränderungen Ihres Körpers: Sie können sich allmählich nicht mehr so gut bewegen, das Bücken fällt schwerer, die Beine schwellen vor allem abends an, die Atmung wird flacher. Ihr Körper bereitet sich langsam auf das Ende der Schwangerschaft vor.

Wenn Ihr Baby tiefer in Ihr Becken sinkt, wird es angenehmer für Sie. Es nimmt den Druck von Ihren Lungen, so fällt Ihnen das Atmen etwas leichter. Allerdings lastet jetzt Druck auf der Blase. Das kann dazu führen, dass Sie häufiger auf die Toilette müssen.

Sie werden jetzt öfter Krämpfe oder Kontraktionen verspüren. Es ist völlig normal, dass jetzt immer wieder Vorwehen und auch Senkwehen auftreten. Denken Sie daran, dass es einen Unterschied zwischen Übungswehen und echten Wehen gibt. Notieren Sie sich bei Unsicherheiten die Intervalle zwischen den Kontraktionen. Wenn Sie denken, dass Sie Wehen haben, suchen Sie die Geburtsklinik auf. Sie und Ihr Baby werden dort untersucht und Sie können auch wieder nach Hause gehen, falls es keine geburtswirksamen Wehen waren.

Neunter Schwangerschaftsmonat – ein Überblick

  • Organisieren Sie eine Kinderbetreuung: Möglicherweise benötigen Sie eine Kinderbetreuung, nachdem Sie Ihr Neugeborenes nach Hause bringen. Entweder für Ihr Kleines oder für die älteren Geschwister. Kümmern Sie sich schon jetzt darum und entwerfen Sie einen Plan, wer kurzfristig z.B. Ihre älteren Kinder versorgen kann, wenn Sie in die Geburtsklinik müssen.
  • Letzte Vorbereitungen: Im neunten Schwangerschaftsmonat sollten Sie spätestens Ihre Krankenhaustasche gepackt und griffbereit haben. Erstellen Sie eine Liste mit wichtigen Telefonnummern – Partner (es könnte ja sein, dass er gerade nicht bei Ihnen ist, wenn Sie ins Krankenhaus müssen), Krankenhaus, Krankentransport, wichtige Angehörige etc. Ihr Partner sollte die Babytrage im Auto fixieren und das Auto tanken.
  • Generalprobe: Planen Sie die Fahrt zum Krankenhaus. Machen Sie eine Probefahrt mit Ihrem Partner – am besten auf verschiedenen Routen und überprüfen Sie, wieviel Zeit Sie ungefähr benötigen, um ins Krankenhaus zu kommen. Schauen Sie dort nach den Parkplätzen. Meist gibt es direkt in der Nähe des Eingangs einen Parkplatz, an dem man kurz stehen kann, so dass Ihr Partner Sie in den Kreissaal bringen kann. Er sollte aber auch wissen, wo er für die nächste Zeit parken kann, sobald er Sie in Obhut gegeben hat. Eine Geburt kann lange dauern!
  • Planen Sie eine Geburtsanzeige: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um zu entscheiden, wie Sie die Bekanntgabe der Geburt an Freunde und Familie machen wollen. Nach der Geburt sind andere Dinge wichtiger und Sie haben dafür keine Zeit. Überlegen Sie auch jetzt schon, wer Sie im Krankenhaus besuchen darf damit Sie nicht durch zu viele Besuche belastet werden.
  • Finden Sie den richtigen Babynamen: Sicher wissen Sie schon längst, wie Ihr Baby heißen soll. Wenn Sie und Ihr Partner jedoch immer noch Schwierigkeiten haben, den perfekten Babynamen zu finden, versuchen Sie es mit dem Pampers Babynamen-Generator, um einen Babynamen zu finden, der genau richtig ist.
  • Machen Sie den letzten Schliff: Stellen Sie Ihre To-Do-Listen auf, nehmen Sie sich Zeit, um mit Ihrem Partner gemeinsam das Kinderzimmer fertigzustellen – aber vor allem, ruhen Sie sich aus und gehen Sie alles etwas langsamer an.