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Die Entwicklung Ihres Babys in der 40. Schwangerschaftswoche

Finale! Ihr Baby und Sie befinden sich nun auf der Zielgeraden zur Geburt. Dabei vergeht die Zeit in SSW 40 scheinbar nur langsam.

Baby im Mutterleib nach 40 Wochen

So kurz vor der Geburt wird es in Ihrer Gebärmutter ziemlich eng für Ihren kleinen Liebling. In der 40. SSW muss Ihr Baby seine Arme und Beine anwinkeln und ist nicht mehr sehr aktiv. Ihr Kleines hat jetzt wahrscheinlich sein Geburtsgewicht und seine endgültige Körperlänge erreicht. Das durchschnittliche Gewicht beträgt 3400 Gramm bei einer Gesamtlänge von 52 cm, wobei Jungen üblicherweise etwas größer und schwerer sind als Mädchen. Fett macht nun 16 Prozent seines Körpergewichts aus. Das Fett wird Ihr Baby in der Welt da draußen schön warmhalten.

Organe und Körpersysteme sind nun ausgereift und können ihre Arbeit außerhalb der Gebärmutter auch allein verrichten. Ihr Baby hat Stärke in der Leber gespeichert, die es nach der Geburt in Glukose umwandeln kann und es verfügt sogar über eigene Flüssigkeitsreserven. Es ist nun mit allen nötigen Nährstoffen ausgerüstet, um die Strapazen der Geburt und den Tag danach zu überstehen – bis die Produktion Ihrer Muttermilch einsetzt..

Nach der Entbindung stellen Sie möglicherweise fest, dass das tatsächliche Alter Ihres Kindes von dem errechneten Alter abweicht. Erinnern Sie sich noch, wie Sie anhand des Datums Ihrer letzten Monatsblutung oder des Tages der Empfängnis mit einem Schwangerschaftsrechner Ihren Entbindungstermin errechnet haben? Kurz nach der Geburt berechnet eine Kinderkrankenschwester oder Ihr Arzt anhand von körperlichen Bezugsgrößen und der neurologischen Entwicklungsstufe das Gestationsalter Ihres Kindes. Es ist interessant, die verschiedenen Daten miteinander zu vergleichen.

Wie groß ist Ihr Baby in der 40. Schwangerschaftswoche?

Ihr Baby hat nun die endgültige Geburtsgröße erreicht. Es kann zwischen 50 und 54 cm groß und von 3400 bis 4100 Gramm schwer sein. Das entspricht etwa einem normalgroßen Kürbis. Tatsächlich muss das aber nicht so sein. Es gibt genügend Kinder, die mit weniger oder mehr Gewicht zur Welt kommen und trotzdem völlig gesund sind.

Ihr Körper in der 40. Schwangerschaftswoche

Geschafft! Zumindest fast. Ihr Körper hat nun knapp 40 Wochen Schwangerschaft hinter sich gebracht. Sie sind jetzt sicherlich aufgeregt und wollen, dass es endlich losgeht. Vielleicht sind Sie aber auch ein wenig wehmütig über das Ende der tollen Zeit und all der Erfahrungen, die Sie als Schwangere machen durften. So oder so achten Sie in der 40. SSW vermutlich vermehrt auf mögliche Geburtsanzeichen.

Vielleicht sehen Sie nun Tropfen, die aus Ihren Brustwarzen rinnen. Sind diese gelblich oder leicht orange, wird es sich dabei höchstwahrscheinlich um die sogenannten Vormilchtropfen handeln. Ihr Körper befindet sich damit in den Vorbereitungen auf das erste Stillen Ihres Babys. Vormilch (auch Kolostrum genannt) entsteht für gewöhnlich in den ersten Tagen nach der Geburt, bevor sich schließlich die Muttermilch bildet und es zum sogenannten Milcheinschuss kommt. Solche Vormilchtropfen sind eines der Zeichen, dass die Geburt naht.

Ihr Bauch kann in der 40. SSW und darüber hinaus ebenfalls Zeichen einer bald einsetzenden Geburt aufweisen. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist er jetzt manchmal hart und stark gedehnt. Schon vor Wochen aufgetretener Juckreiz und die spannende Bauchhaut werden für viele Schwangere jetzt vielleicht noch etwas unangenehmer. Helfen Sie sich mit Cremes und Ölen.

Da Entspannung für Sie nun wichtig ist, sollten Sie so oft wie möglich die Füße hochlegen und vielleicht ein paar Anti-Stress-Techniken für die Schwangerschaft ausprobieren.

In ihrem Bauch herrscht nun viel Bewegung. Wenn das Baby durch die Wehen nach unten gedrückt wird, kann in der 40. SSW Durchfall auftreten. Aber auch ohne dass die Geburt einsetzt, könnten Sie in der 40. SSW vielleicht noch einmal mit unangenehmen Begleiterscheinungen der Schwangerschaft, wie zum Beispiel Übelkeit, konfrontiert werden.

40 magische Wochen neigen sich nun dem Ende zu. Manche Momente haben Sie und Ihren Körper vielleicht ein wenig herausgefordert, die meisten jedoch sicherlich einfach nur mit der schönsten Vorfreude erfüllt. Zurecht! Bald dürfen Sie das ganz große Glück in Ihren Armen halten. Nicht mehr lange und Ihr wundervolles Leben als Mutter eines Neugeborenen beginnt.

40. Schwangerschaftswoche: Ihre Symptome

  • Lampenfieber. Sie werden nun wahrscheinlich auf Anzeichen für die einsetzenden Wehen warten. Möglicherweise spüren Sie eine Art innere Unruhe oder auch Nervosität vor dem, was Ihnen nun bevorsteht. Versuchen Sie Ruhe zu bewahren! Schon viele Frauen sind durch die Geburt gegangen und tatsächlich ist es nur eine kurze Phase Ihres Lebens, bei der am Ende das größte Glück der Welt in Ihren Armen liegen wird.

  • Ausfluss. Eins der Geburtsanzeichen, die Sie eventuell schon recht früh bemerken, ist der Abgang des Schleimpfropfs. Dieser wird sich am ehesten als stärkerer Ausfluss oder Schmierblutung bemerkbar machen. Das bedeutet, dass sich der Muttermund nun für die Geburt öffnet und sich der Pfropf, der diesen vorher verschlossen hat, löst. Doch nicht unbedingt alle Frauen bemerken das Ablösen.

  • Blasensprung. Bei 20 Prozent aller Frauen kommt es zu einem vorzeitigen Blasensprung, bei dem das Fruchtwasser schon vor dem Einsetzen der Wehen abgeht. Wie viel dabei austritt, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Bei manchen kommt es als ganzer Schwall, bei anderen nur tröpfchenweise. Bei den meisten Geburten geht das Fruchtwasser jedoch erst nach Beginn der Wehen ab.

  • Wehenbeginn. In der 40. SSW werden Sie darauf möglicherweise am ungeduldigsten warten. Bei den Wehen zieht sich die Gebärmutter in sogenannten Kontraktionen immer wieder stark zusammen und Ihr Bauch wird hart. Vergleichbar sind die einsetzenden Wehen etwa mit dem starken Ziehen im Unterleib und den Bauchschmerzen, die viele von Ihrer Monatsblutung her kennen. Dieses Gefühl kann sich auch als Rückenschmerzen äußern, die vom Unterbauch bis ins Kreuz ziehen. Anfangs setzen die Wehen noch in längeren Abständen ein. Schreiben Sie am besten auf, wie lange sie auseinanderliegen. Spätestens bei einem Abstand von fünf Minuten sollten Sie sich auf den Weg ins Krankenhaus begeben.

40. Schwangerschaftswoche: Das sollten Sie beachten

  • Machen Sie sich Sorgen, weil Sie sich in der 40. Schwangerschaftswoche befinden und noch keine Wehen spüren? Sie denken in der 40. SSW darüber nach Wehen zu fördern? Kein Grund zur Eile! Nur etwa vier Prozent aller Kinder werden am errechneten Entbindungstermin geboren. Circa 50 Prozent sogar erst mit mehr als 40 Wochen. Das kann unter anderem daran liegen, dass der Tag der Befruchtung am Anfang der Schwangerschaft nicht richtig berechnet wurde. Erst ab der vollendeten 42. Schwangerschaftswoche spricht man von einer Übertragung.

  • Ihrem Baby im Bauch macht das am wenigsten aus. Die Ärzte überprüfen bei Schwangeren in der 40. Woche sehr regelmäßig, ob noch ausreichend Fruchtwasser vorhanden ist und die Plazenta noch genug Nährstoffe spenden kann. Auch wenn Sie sich in der 40. SSW vielleicht große Sorgen machen, ob mit Ihrem kleinen Schatz alles in Ordnung ist, lassen Sie sich nicht von Horrorgeschichten über die Risiken einer Übertragung verrückt machen. Zwar kann eine Unterversorgung durch Plazentainsuffizienz eine der Ursachen für eine Totgeburt sein, doch ist dies durch die gute Überwachung der Ärzte nur noch extrem selten der Fall. Nur zwei bis drei von tausend Kindern kommen heutzutage in der 40. SSW leblos zur Welt und auch nur aus Gründen, die Ärzte von außen nicht vorhersehen können.

  • Sie können es wahrscheinlich kaum abwarten, Ihr Kind zu begrüßen. Versuchen Sie jetzt aber, sich zu entspannen, auch wenn Sie in der 40. SSW noch keine Anzeichen für die Geburt spüren. Nutzen Sie diese zusätzlichen Tage, um sich zu verwöhnen. Gönnen Sie sich eine Pediküre, schauen Sie sich einen schönen Film an, denken Sie noch einmal über den Babynamen nach, lümmeln Sie sich mit einem guten Buch aufs Sofa oder schauen Sie sich im Internet an, was schwangere Promis so machen. Gut ist, was Ihnen in dieser finalen 40. Woche guttut. Nach der Geburt Ihres Kindes werden Sie rund um die Uhr im Einsatz sein und es kann eine Weile dauern, bis Sie wieder Zeit für sich haben.

40. Schwangerschaftswoche: Fragen an Ihren Arzt

  • Sie und Ihr Arzt werden sich am Ende Ihrer Schwangerschaft recht häufig sehen. Mit ihm können Sie in der 40. SSW all die Fragen besprechen, die Ihnen nun vielleicht wegen der nahenden Geburt auf dem Herzen liegen.

  • Wenn Sie in der 40. SSW noch keine Wehen haben und sich unsicher sind, ob Sie nicht vielleicht doch wehenfördernde Maßnahmen ergreifen sollten, kann Ihnen Ihr Arzt hierzu sicherlich sinnvolle Ratschläge geben.

  • Sie haben Angst, dass es Ihrem Kleinen vielleicht nicht mehr gut gehen könnte? Auch diese Ängste kann Ihnen ein Gespräch in der Regel nehmen.

  • Jetzt ist außerdem ein guter Zeitpunkt, um Fragen für die Tage nach der Geburt zu stellen.

40. Schwangerschaftswoche: Ihre Checkliste

Gönnen Sie sich ein gutes Buch oder einen Film bevor das Baby geboren wird!

Entspannen Sie sich! Etwa die Hälfte aller Babys kommt nach dem errechneten Termin zur Welt.

Alles bereit? Kontrollieren Sie noch einmal, ob Ihre Kliniktasche alles beinhaltet, was Sie benötigen!

Hurra! Ihr Baby ist schon bald da!

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