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Die Entwicklung Ihres Babys in der 33. Schwangerschaftswoche

Ihr Baby macht auch in der 33. Schwangerschaftswoche weiterhin große Sprünge in seiner Entwicklung. Seine Gehirnmasse nimmt nun immer weiter zu und somit auch der Kopfumfang Ihres Kleinen, der sich um 1,3 cm auf durchschnittlich 30 cm vergrößert hat.

Mit diesem kleinen Kopf nach unten rutscht Ihr Baby jetzt wahrscheinlich in seine endgültige Geburtslage. In der 33. SSW könnten Sie deshalb vielleicht schon erste Senkwehen spüren, die Ihrem Baby dabei helfen, allmählich in Ihr Becken zu wandern. Mehr zum Thema Geburtslage und Kindsbewegung finden Sie übrigens in unserem Schwangerschafts-Ratgeber.

Während Ihr Baby sich in der 33. SSW in Ihrem Bauch langsam aber sicher in die Geburtsposition begibt, legt es gleichzeitig großen Lerneifer an den Tag. Ihr Baby kann in der 33. SSW die flüssige Welt um sich herum bereits mit seinen kleinen Augen erleben. Auch sein Tastempfinden ist jetzt so ausgeprägt, dass es aktiv wahrnimmt, wenn es nach seinen Zehen greift oder an einem Finger lutscht. Ihr kleiner Liebling schmeckt das Fruchtwasser, das es schluckt und lauscht Ihrem Herzschlag. In der Fruchtblase ist natürlich keine Luft vorhanden, durch die Gerüche übertragen werden könnten. Ansonsten könnte Ihr Baby diese nämlich ebenfalls wahrnehmen.

In der 33. Schwangerschaftswoche legt Ihr Baby wieder einiges an Gewicht zu. 15 Prozent der Masse besteht jetzt aus dem, was allgemein als „Babyspeck“ bezeichnet wird. Das Fettgewebe Ihres Kindes ist jetzt noch braun und hilft ihm dabei, Energie und Wärme zu speichern.

Wie groß ist Ihr Baby in der 33. Schwangerschaftswoche?

In der 33. SSW hat Ihr Baby ein stolzes Gewicht von 1900 Gramm erreicht. Das Gewicht Ihres Babys wächst ab der 33. SSW laut Tabelle rasant: im Durchschnitt um 200 Gramm pro Woche. Ihr Kleines kann nun zwischen 43 und 45 cm groß sein, also ungefähr so groß wie eine Ananas.

Baby im Mutterleib nach 33 Wochen

Ihr Körper in der 33. Schwangerschaftswoche

Wie die Zeit vergeht! Sie zählen schon die 33. SSW und wenn nun jemand fragt, welcher Monat das ist, können Sie stolz antworten: Ich bin im 9. Schwangerschaftsmonat.

Manchmal fühlen Sie sich vielleicht nun ein wenig träge und ungelenk. Denken Sie daran, dass Sie in der 33. SSW nicht nur ein Baby mit einem Gewicht von rund 2 Kilogramm mit sich herumtragen, sondern auch selbst einige Kilos zugelegt haben. Ihre eigene Gewichtszunahme beträgt ab der 33. SSW nun rund 200 Gramm pro Woche. Versuchen Sie jetzt aber bitte nicht, etwas dagegen zu unternehmen, wenn Ihr Bauchumfang in der 33. SSW weiterwächst. Ihr Baby braucht diese zusätzliche Energie, da es nun selbst stetig an Gewicht zunimmt.

Auch die Organe, die für die Schwangerschaft notwendig sind, müssen nun mehr leisten. Denken Sie also nicht über die zusätzlichen Pfunde nach, sondern seien Sie stolz darauf, was Ihr Körper leistet!

Im letzten Monat hatten Sie vielleicht schon die ersten Übungswehen. In der 33. Schwangerschaftswoche kommt nun eine weitere Art der Wehen hinzu: die Senkwehen. Sie führen dazu, dass Ihr kleiner Liebling sich mit seinem Köpfchen immer weiter in Ihre Beckenschale hineindrückt und dort fest „andockt“. Diese Position wäre für die Geburt ideal. Jedoch sollten Sie sich auch keine Sorgen machen, wenn sich Ihr Kind bis zur 33. SSW noch nicht gedreht hat. Es ist wahrscheinlich, dass es seinen Kopf in den nächsten vier Wochen noch von alleine nach unten bewegt.

Sie fragen sich, welche Symptome in der 33. SSW solche Senkwehen begleiten? Senkwehen treten unregelmäßig auf – in einem Abstand von 10 Minuten oder immer mal wieder über mehrere Tage hinweg. Auch wie sie empfunden werden, ist sehr individuell. Vielleicht verspüren Sie nur ein Gefühl der Spannung oder aber ein starkes Ziehen, das bis in den Rücken und die Beine ausstrahlt. Sollten Sie in der 33. SSW sein und stärkere Unterleibsschmerzen haben, empfiehlt es sich, sobald wie möglich einen Arzt aufzusuchen. Er kann die Symptome Ihrer Beschwerden von denen vorzeitiger Wehen unterscheiden und kann Ihnen die Befürchtung einer Frühgeburt in der 33. SSW nehmen.

33. Schwangerschaftswoche: Ihre Symptome

  • Schmerzen im Handgelenk. Viele Schwangere leiden am Karpaltunnelsyndrom. Es tritt zum Beispiel auf, wenn die Nerven im Handwurzelkanal durch das Anschwellen der Hände in der Schwangerschaft eingeengt werden. Die Schmerzen und Anschwellungen verschwinden in der Regel nach der Entbindung wieder. In der Zwischenzeit können Sie sich helfen, indem Sie Ihre Schlafposition ändern, sodass kein Druck auf Ihre Hände und Handgelenke ausgeübt wird. Sie könnten auch eine Unterarmschiene tragen, um das betroffene Handgelenk ruhig zu stellen.
  • Zahnfleischwucherungen. Bei manchen schwangeren Frauen treten in der 33. Woche hormonell bedingte Wucherungen am Zahnfleisch auf. Diese sollten von Ihrem Zahnarzt behandelt werden. Bei kleineren Bläschen können Sie sich eventuell aber auch selbst mit einem Mundbalsam aus der Apotheke behelfen.
  • Kolostrum. Wundern Sie sich nicht, wenn aus Ihren Brüsten eine Art Flüssigkeit austritt. Hierbei handelt es sich um das sogenannte Kolostrum (Vormilch). Die Milchgänge und Milchsäckchen in Ihrer Brust bereiten sich schon während der Schwangerschaft auf die Zeit nach der Geburt und das Stillen vor. Sie sind im zweiten Trimester so weit entwickelt, dass die Vormilch bereits vorhanden ist.
  • Kurzatmigkeit. Geraten Sie schon bei kleineren Anstrengungen aus der Puste? Aufgrund der Schwangerschaftshormone sammelt sich in Ihren Lungen Flüssigkeit an, was es Ihnen erschwert, tiefe Atemzüge zu nehmen. Später kommt noch hinzu, dass die wachsende Gebärmutter zusätzlichen Druck auf das Zwerchfell ausübt und den Raum einengt, in dem sich normalerweise Ihre Lungen ausdehnen.
  • Hämorrhoiden. Dabei handelt es sich um Adern im Enddarm, die sich aufgrund der erhöhten Blutmenge und -zirkulation im Beckenbereich zu stark ausweiten. Wenn Sie eine Veranlagung zu Krampfadern geerbt oder während einer früheren Schwangerschaft an Hämorrhoiden gelitten haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Sie sie auch jetzt bekommen. Gegen leichte Beschwerden wie Juckreiz oder Schwellungen helfen kurzfristig Salben oder Sitzbäder, die Sie in der Apotheke erhalten. Lassen Sie sich hierzu aber gut beraten.

33. Schwangerschaftswoche: Das sollten Sie beachten

  • Es ist wichtig, dass Sie auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung während der Schwangerschaft achten. Ihr Baby braucht in den kommenden Wochen viel Fett und Eiweiß, aber auch Vitamine, Eisen und Kalzium. Auch müssen Sie gar nicht so viel mehr zu sich nehmen, wie Sie vielleicht glauben. Der empfohlene zusätzliche Bedarf an Energie pro Tag liegt nämlich nur bei etwa 10 Prozent im Vergleich zu der Zeit vor Ihrer Schwangerschaft. Das sind gerade mal 200 Kilokalorien mehr.
  • Wenn Sie in der 33. SSW mit Zwillingen schwanger sind, rückt eine mögliche Geburt nun immer näher. Eine Schwangerschaft dauert bei Zwillingen im Regelfall um die 37 Wochen. In der 33. SSW hätten Sie also durchschnittlich nur noch vier Wochen vor sich, bis Sie Ihre beiden Lieblinge in den Armen halten. Obwohl eine Mehrlingsgeburt als Risikogeburt gilt und ein Kaiserschnitt oft vorgezogen wird, können Ihre Zwillinge nach einer unkomplizierten Schwangerschaft auch auf natürlichem Wege geboren werden. Voraussetzung dafür: Beide liegen mit dem Kopf nach unten gerichtet.

33. Schwangerschaftswoche: Fragen an Ihren Arzt

  • Wenn Sie denken unter dem Karpaltunnelsyndrom zu leiden und die Schmerzen in Ihren Handgelenken sehr stark werden, sprechen Sie Ihren Arzt darauf an!
  • Glauben Sie in der 33. SSW bereits richtige Wehen zu spüren? Weihen Sie Ihren Arzt auf jeden Fall sofort ein. Bei einer Geburt in der 33. SSW würde Ihr Baby als Frühchen auf die Welt kommen und einer besonderen ärztlichen Behandlung bedürfen.
  • Eine Untersuchung per Ultraschall steht in der 33. SSW normalerweise nicht an. Fragen Sie nach, wann Sie Ihren Schatz das nächste Mal sehen werden!

33. Schwangerschaftswoche: Ihre Checkliste

Erste Senkwehen können auftreten: Machen Sie sich jetzt mit den unterschiedlichen Wehenarten vertraut.

Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung.

Schmerzen im Handgelenk? Eine Hand-Bandage oder eine Schlafposition ohne Druck auf das Gelenk können helfen.

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