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Paar macht Schwangerschaftstest zu Hause

Wie funktioniert ein Schwangerschaftstest und wann kannst du ihn machen?

7 Min. LesezeitAktualisiert am 28 September 2026

Wichtige Erkenntnisse

  • Schwangerschaftsdauer im Überblick. Eine Schwangerschaft dauert durchschnittlich 280 Tage bzw. 40 Wochen, gerechnet ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung.

  • Naegele-Regel als Standard. Der voraussichtliche Geburtstermin wird mit der Formel „1. Tag der letzten Periode + 7 Tage − 3 Monate + 1 Jahr" berechnet — nur ca. 4 % der Babys kommen genau am errechneten Termin.

  • Drei Trimester. Die Schwangerschaft wird in drei Drittel eingeteilt: 1. Trimester (SSW 1–13), 2. Trimester (SSW 14–27), 3. Trimester (SSW 28–40).

  • SSW richtig lesen. Die Angabe 12+3 bedeutet 12 vollendete Wochen und 3 Tage — dein Baby ist tatsächlich etwa 2 Wochen jünger, als die SSW-Zahl vermuten lässt.

  • Schwangerschaftsrechner nutzen. Mit dem Pampers Schwangerschaftsrechner findest du schnell heraus, in welcher SSW du bist und wann dein Baby voraussichtlich kommt.

  • Sprich mit deiner Frauenärztin. Für eine genaue Datierung ist eine Ultraschalluntersuchung (SSW 8–13) die zuverlässigste Methode.

Schwanger oder nicht – die erste Antwort auf diese Frage liefert häufig ein Schwangerschaftstest. Doch ab wann kannst du frühestens einen Schwangerschaftstest machen, um ein klares Ergebnis zu erhalten? Und wenn der Test positiv ist, stellen sich oft sofort die nächsten Fragen: Wie werden Schwangerschaftswochen und -monate eigentlich berechnet? Was bedeuten die drei Trimester? Und wie kommt der voraussichtliche Geburtstermin zustande?

In diesem Artikel erfährst du, wie ein Schwangerschaftstest funktioniert, wie sicher er ist und worauf du bei der Durchführung achten solltest. Zusätzlich zeigen wir dir, wie deine Schwangerschaftsdauer nach aktuellen medizinischen Standards berechnet wird, wie die Einteilung in Trimester erfolgt und wie du den Pampers Schwangerschaftsrechner nutzen kannst, um den Beginn deiner Schwangerschaft und den errechneten Geburtstermin zu bestimmen.

Bitte beachte: Dieser Artikel ersetzt keine individuelle medizinische Beratung. Für eine sichere Diagnose und Betreuung sprich immer mit deiner Frauenärztin, deinem Frauenarzt oder deiner Hebamme.

Wie funktioniert ein Schwangerschaftstest?

Glaubst du die typischen Symptome einer Schwangerschaft zu spüren und hast du so ein seltsames Gefühl im Bauch? Dann ist es an der Zeit, einen Schwangerschaftstest zu machen.

Ein Hormon verrät dem Test, ob du schwanger bist

Noch vor den ersten typischen Anzeichen – wie morgendlicher Übelkeit oder Müdigkeit – stellen sich die Hormone bereits auf die Schwangerschaft ein. Das humane Choriongonadotropin (kurz: Beta-hCG) wird in der Plazenta produziert, sobald sich das befruchtete Ei einige Tage nach der Empfängnis eingenistet hat. Dieses Schwangerschaftshormon wird u. a. für die morgendliche Übelkeit verantwortlich gemacht.

Beta-hCG ist auch der Überbringer der frohen Neuigkeit und der Grund, warum ein Schwangerschaftstest ein positives Ergebnis anzeigt. Das Hormon lässt sich sowohl im Blut als auch im Urin nachweisen. Nach dem Ausbleiben der Periode kann dir daher ein Schwangerschaftstest aus der Apotheke oder Drogerie ganz unkompliziert verraten, ob du schwanger bist oder nicht.

Schon gewusst? So lief ein Schwangerschaftstest früher ab

Übrigens sind nicht nur moderne Schwangerschaftstests darauf ausgerichtet, dieses eine wichtige Hormon ausfindig zu machen. Auch deren Vorgänger wiesen Beta-hCG nach, wenn auch auf etwas skurrile Weise.

Beim sogenannten Froschtest wurde von den 1930ern bis in die 1960er-Jahre dem afrikanischen Krallenfrosch Urin einer Frau unter die Haut injiziert. Setzte der Frosch innerhalb von zwölf bis 24 Stunden Laich ab, bedeutete dies, dass der Urin Beta-hCG enthielt: Die Frau war also schwanger. Obwohl der Frosch das Prozedere in der Regel überlebte, ist der Schwangerschaftstest von heute mit Sicherheit zeitgemäßer.

Sollte Beta-hCG auch bei dir Übelkeit auslösen, tröstet dich vielleicht der Gedanke, dass das Hormon deinen Körper dabei unterstützt, die Schwangerschaft aufrechtzuerhalten.

Der Schwangerschaftstest für zu Hause

Die Funktion eines Schwangerschaftstests ist ganz klar: Er zeigt dir an, ob neues Leben in dir heranwächst. Ein Test für den Heimgebrauch liefert in nur wenigen Minuten ein Ergebnis.

Der Urintest

Einen herkömmlichen Schwangerschaftstest für zu Hause erhältst du in der Apotheke, in der Drogerie oder manchmal sogar in gut sortierten Supermärkten. Durchführen kannst du den Heimtest, sobald du das Ausbleiben deiner Monatsblutung bemerkst.

Es gibt zahlreiche Urintests: Vom klassischen Modell, das dir die frohe Botschaft mit einem Pluszeichen oder einer Linie anzeigt, bis zum digitalen Schwangerschaftstest mit genauer Wochenbestimmung. Die Kosten variieren und hängen ganz davon ab, was du bevorzugst. Günstige Heimtests gibt es bereits ab zwei Euro, digitale Varianten können bis zu 15 Euro kosten.

Alle Schwangerschaftstests, die du zu Hause machen kannst, funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Sie messen den hCG-Wert im Urin, wenn der Teststreifen damit in Berührung kommt. In der Regel gehst du dabei folgendermaßen vor:

  • Nimm das Teststäbchen aus der Verpackung und halte bei Bedarf einen sauberen Becher bereit.

  • Nun urinierst du auf den Teststreifen oder tauchst ihn in einen Becher mit deinem Urin.

  • Warte die in der Packungsbeilage angegebene Zeit vollständig ab. Ab wann ein Schwangerschaftstest positiv ist, kann bei den unterschiedlichen Marken variieren.

  • Dann kannst du das Ergebnis ablesen. Dies wird klassischerweise mit Strichen oder Symbolen angezeigt. Auf einem digitalen Test erscheint „schwanger" oder „nicht schwanger".

Die Handhabung und wie lange du auf das Ergebnis warten musst, kann je nach Produkt abweichen. Lies dir also stets die Gebrauchsanleitung genau durch, bevor du den Schwangerschaftstest machst. Wird der Test korrekt und nicht zu früh durchgeführt, gilt er als ziemlich sicher.

Der Frühschwangerschaftstest

Herkömmliche Schwangerschaftstests sind in der Regel zuverlässig. Doch was, wenn du nicht bis zum Ausbleiben der Periode warten willst? Ab wann kann eine Schwangerschaft frühestens festgestellt werden?

Frühschwangerschaftstests reagieren früher auf das Schwangerschaftshormon als reguläre Heimtests. Laut Hersteller können sie schon 6 Tage vor dem Ausbleiben der Periode ein Ergebnis anzeigen.

Während ein normaler Schwangerschaftstest bei einem hCG-Wert von etwa 25 mIU/mL im Urin positiv ausfällt, zeigt ein Frühtest bereits bei einer Konzentration von 10 mIU/mL das Ergebnis an. Dieser Wert kann schon drei Wochen nach der letzten Periode (also meist noch vor dem eigentlichen Einsetzen der nächsten Blutung) erreicht sein.

Falls du also 3, 4 oder gar 5 Tage vor dem eigentlichen Beginn deiner Monatsblutung testen möchtest, könnte ein Frühschwangerschaftstest für dich infrage kommen. Allerdings ist auf das Ergebnis nicht immer Verlass. Um ganz sicherzugehen, mache nach dem Ausbleiben der Regelblutung einen erneuten Schwangerschaftstest oder suche deinen Gynäkologen/deine Gynäkologin auf. Mehr zu den ersten Wochen erfährst du im Artikel Frühschwangerschaft.

Einen Schwangerschaftstest machen: Das solltest du beim Heimtest beachten

Gerade wenn du zum ersten Mal einen Schwangerschaftstest in den Händen hältst, wirst du dich zu Recht fragen, wie man eigentlich solch einen Test macht und auf was man achten sollte.

Ab wann kannst du einen Schwangerschaftstest durchführen?

Besonders Frauen mit Kinderwunsch würden wahrscheinlich am liebsten gleich einige Tage nach dem Eisprung einen Schwangerschaftstest machen.

Der hCG-Spiegel steigt in den ersten Schwangerschaftswochen nach und nach an. Je später ein Test im ersten Schwangerschaftsdrittel durchgeführt wird, desto zuverlässiger ist der Erfahrung nach das Ergebnis. Auch wie und wann am Tag man den Schwangerschaftstest macht, kann ausschlaggebend sein.

Der beste Zeitpunkt für einen Heim-Schwangerschaftstest
TagUhrzeit

Eine Woche nach der ausbleibenden Periode.

Die hCG-Konzentration im Urin verdoppelt sich in den ersten Schwangerschaftswochen täglich. Es wird also empfohlen, mindestens eine Woche ab dem ersten Tag der ausbleibenden Regel zu warten.

Am Morgen. 

Der hCG-Spiegel ist im Morgenurin höher als später am Tag. Am besten testest du gleich nach dem Aufstehen, noch bevor du etwas trinkst.

Ein Schwangerschaftstest vor dem Ausbleiben der Periode liefert das unsicherste Ergebnis. Für ein zuverlässiges Resultat solltest du eigentlich warten, bis deine Periode überfällig ist.

Bei der Frage, wie sicher Schwangerschaftstests sind, ist es also entscheidend, wann der Test durchgeführt wird. Doch wie lange zeigt ein Schwangerschaftstest positiv an? Kann man auch zu spät dran sein?

Der Beta-hCG-Wert ist gegen Ende des ersten Trimesters zwar am höchsten, bleibt jedoch die gesamte Schwangerschaft über auf einem Level, der von einem Test nachgewiesen werden kann.

Was muss man bei der Durchführung beachten?

Es gibt viele verschiedene Heimtests im Handel und nicht alle funktionieren gleich. Daher sollte dein erster Blick immer der auf die Gebrauchsanweisung sein. Abgesehen davon gibt es ein paar Dinge, die du generell beachten solltest:

  • Kontrolliere das Mindesthaltbarkeitsdatum: Hat der von dir erworbene Test das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, könnte dies das Ergebnis verfälschen. In der Regel sind Schwangerschaftstests bis zu einem Jahr haltbar. Aber auch das ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

  • Führe den Test korrekt durch: Lies dir die Instruktionen auf dem Beipackzettel genau durch und befolge diese wie empfohlen. Eine abweichende Handhabung kann zu einem ungenauen Ergebnis führen. Achte auch darauf, lange genug zu warten – jede Marke gibt eine andere Wartezeit auf dem Beipackzettel an.

  • Achtung bei der Einnahme von Medikamenten: Dies gilt primär für Hormonpräparate, die hCG beinhalten. Dazu gehören etwa Mittel zur Steigerung der Fruchtbarkeit. Sie könnten das Testergebnis beeinflussen. Die meisten Medikamente haben keine Auswirkungen auf den Schwangerschaftstest.

  • Vor dem Test nicht zu viel trinken: Vor dem Schwangerschaftstest sehr viel zu trinken, kann das Resultat verfälschen. Hast du viel Flüssigkeit zu dir genommen, verdünnt sich dein Urin und damit fällt auch die hCG-Konzentration geringer aus. Das macht es gerade bei einem Frühschwangerschaftstest schwieriger, das Hormon im Urin zu messen. So könntest du vielleicht am Ende einen negativen Schwangerschaftstest in den Händen halten, obwohl du eigentlich schwanger bist.

Solltest du bei der Anwendung des Schwangerschaftstests unsicher sein, kannst du selbstverständlich auch deinen Frauenarzt/deine Frauenärztin aufsuchen und dort einen Urintest durchführen.

Kann ein Schwangerschaftstest fälschlicherweise negativ oder positiv sein?

Die meisten Selbsttests (auch Frühschwangerschaftstests) werben mit einer hohen Trefferquote bis zu 99 Prozent. Trotzdem kann es passieren, dass der Schwangerschaftstest ein negatives Ergebnis anzeigt, obwohl es eigentlich positiv sein sollte – selbst dann, wenn du streng nach Gebrauchsanweisung vorgegangen bist.

Dies bezeichnet man als falsch-negatives Testergebnis und das kann folgende Gründe haben:

  • Der Test wurde zu früh durchgeführt.

  • Bei einer Testung vor dem Ausbleiben der Periode wurde ein regulärer Heimtest anstelle eines Frühschwangerschaftstests verwendet.

  • Der Urin ist stark verdünnt.

  • Es wurde abends getestet und nicht der Morgenurin benutzt.

  • Die Wartezeit wurde nicht beachtet.

Ein Schwangerschaftstest kann deine Geduld ganz schön auf die Probe stellen. Beachte aber, dass ein zu früh abgelesenes Ergebnis dir eine falsche Auskunft geben könnte.

Selten, aber nicht völlig auszuschließen ist, dass ein Schwangerschaftstest positiv ausfällt, obwohl keine Schwangerschaft vorliegt. Die Ursache dafür könnte die Einnahme eines hCG-haltigen Medikaments sein oder in sehr seltenen Fällen eine Tumorerkrankung, da ein Chorionkarzinom mit einem erhöhten hCG-Spiegel einhergeht.

Jenseits vom Test: Anzeichen einer Schwangerschaft

Einige Frauen vermuten bereits in anderen Umständen zu sein, ohne überhaupt einen Schwangerschaftstest durchgeführt zu haben. Sie sind besonders sensibel für die frühen Anzeichen einer Schwangerschaft. Diese könnten sein:

  • empfindliche und geschwollene Brüste

  • häufiger Harndrang

  • Übelkeit (mit und ohne Erbrechen) oder allgemeines Unwohlsein

  • Müdigkeit

Solltest du diese Anzeichen bei dir bemerken, aber eigentlich aktiv verhüten, mache besser einen Schwangerschaftstest oder suche deine Frauenarztpraxis auf. Vielleicht erwartet dich ja doch eine kleine Überraschung.

Wie werden Schwangerschaftswochen und -monate berechnet?

Schwangerschaftswochen und -monate werden ab dem ersten Tag deiner letzten Regelblutung (LMP – „last menstrual period") berechnet, nicht ab dem tatsächlichen Empfängnistag. Eine Schwangerschaft dauert nach diesem Standard durchschnittlich 280 Tage bzw. 40 Wochen – das entspricht rund 9 Kalendermonaten und einer Woche oder 10 Lunarmonaten zu je 28 Tagen.

Die Angabe erfolgt in Schwangerschaftswochen (SSW). Wichtig ist dabei die Schreibweise: SSW 12+3 bedeutet 12 vollendete Wochen und 3 zusätzliche Tage. Dein Baby ist biologisch also etwa 2 Wochen jünger, als die SSW-Zahl vermuten lässt – da die eigentliche Befruchtung meist erst rund 14 Tage nach dem Beginn der letzten Periode stattfindet.

Zur schnellen Berechnung des voraussichtlichen Geburtstermins wird in Deutschland üblicherweise die Naegele-Regel angewendet, benannt nach dem Heidelberger Gynäkologen Franz Naegele (1778–1851):

1. Tag der letzten Periode + 7 Tage − 3 Monate + 1 Jahr

Einfacher geht es mit dem Pampers Schwangerschaftsrechner: Du gibst deinen LMP oder Empfängnistermin ein und erhältst sofort deine aktuelle SSW sowie den errechneten Geburtstermin.

SSW-zu-Monat Übersicht (Standardzuordnung)

SchwangerschaftsmonatSchwangerschaftswochen (SSW)
1. MonatSSW 1–4
2. MonatSSW 5–8
3. MonatSSW 9–13
4. MonatSSW 14–17
5. MonatSSW 18–22
6. MonatSSW 23–27
7. MonatSSW 28–31
8. MonatSSW 32–35
9. MonatSSW 36–40

Möchtest du wissen, was in den allerersten Wochen passiert? Wirf einen Blick in unseren Beitrag zur 1. bis 2. Schwangerschaftswoche.

Wie werden die drei Schwangerschaftstrimester definiert?

Die drei Schwangerschaftstrimester teilen die 40 Wochen deiner Schwangerschaft in drei etwa gleich große Abschnitte – jedes mit typischen Entwicklungsschritten für dich und dein Baby. Sie helfen Ärzt:innen, Hebammen und Eltern, den Verlauf der Schwangerschaft übersichtlich zu strukturieren.

Auf pampers.de wird folgende Einteilung verwendet:

  1. Trimester (SSW 1–13): Zeit der großen hormonellen Umstellung und der Organanlage. Dein Körper stellt sich auf die Schwangerschaft ein, typische Frühschwangerschaftssymptome wie Übelkeit, Müdigkeit und Spannen in der Brust können auftreten. Alle Organe deines Babys werden in diesem Zeitraum angelegt. Mehr dazu erfährst du in unserem Überblick zum 1. Trimester

  2. Trimester (SSW 14–27): Die Phase der Organogenese, des Wachstums und der Verfeinerung. Viele Beschwerden lassen nach, das Baby wächst schnell und du spürst häufig zum ersten Mal die Kindsbewegungen. Auch das Geschlecht kann in dieser Phase per Ultraschall erkennbar werden.

  3. Trimester (SSW 28–40): Zeit des Wachsens, Reifens und der Vorbereitung auf die Geburt. Die Lunge reift aus, das Baby dreht sich meist in Schädellage und legt an Gewicht zu.

Hinweis zur Klassifikation: Diese Einteilung entspricht der auf pampers.de verwendeten Klassifikation. Andere deutsche Quellen verwenden leicht abweichende Grenzen – zum Beispiel DocCheck Flexikon (SSW 1–12 / 13–28 / 29–40) oder MSD Manuals DE (SSW 1–12 / 13–24 / 25–40). Alle Modelle bilden dieselben biologischen Entwicklungsphasen ab, nur die Wochengrenzen unterscheiden sich leicht.

Für einen Blick auf jede einzelne Woche empfehlen wir unseren Schwangerschaftskalender.

Wie erfolgt die Einteilung von Trimestern und Schwangerschaftswochen?

Die Einteilung von Trimestern und Schwangerschaftswochen erfolgt in Deutschland standardmäßig post menstruationem (p.m.) – also gerechnet ab dem ersten Tag der letzten Periode. Die Alternative ist die post conceptionem (p.c.) Zählweise, die vom tatsächlichen Empfängnistag ausgeht und daher rund 2 Wochen weniger anzeigt.

Die drei Trimester im Detail

TrimesterMonateSSWWichtige Meilensteine
1. Trimester1.–3. MonatSSW 1–13Einnistung, erster Herzschlag (ca. SSW 6), Organe werden angelegt
2. Trimester4.–6./7. MonatSSW 14–27Geschlecht erkennbar, erste Kindsbewegungen, Lebensfähigkeit ab ca. SSW 24
3. Trimester7./8.–9./10. MonatSSW 28–40Lungenreifung, Schädellage, Geburt zwischen SSW 37 und 42

Die p.m.-Zählweise ist die international übliche und wird auch in deutschen Mutterpässen genutzt. Der Grund: Der erste Tag der letzten Periode lässt sich in der Regel viel zuverlässiger bestimmen als der genaue Zeitpunkt der Befruchtung. Diese p.c.-Zählweise wird meist nur nach einer künstlichen Befruchtung angewendet, weil der Empfängnistag hier genau bekannt ist.

Zwei praktische Hinweise:

  • Reifgeborenes: Ein Baby gilt als reifgeboren, wenn es zwischen SSW 37+0 und SSW 41+6 zur Welt kommt.

  • Geburtstermin ist ein Zeitfenster: Der errechnete Termin (ET) ist ein Richtwert, keine feste Deadline – nur ein kleiner Anteil der Babys kommt genau am ET.

Wie bestimmen Schwangerschaftsrechner das Empfängnisdatum?

Schwangerschaftsrechner bestimmen das Empfängnisdatum, indem sie vom ersten Tag deiner letzten Periode (LMP) etwa 14 Tage nach vorne rechnen – also den geschätzten Eisprung- und Befruchtungszeitpunkt annehmen. Für den Geburtstermin (ET) werden dann 280 Tage zum LMP addiert oder alternativ 266 Tage zum Empfängnistag.

Die beiden gängigen Formeln lauten:

  • Naegele-Regel (LMP-Methode): 1. Tag der letzten Periode + 7 Tage − 3 Monate + 1 Jahr

  • Konzeptionsmethode: Konzeptionstermin − 3 Monate − 7 Tage + 1 Jahr

Zykluslänge nicht vergessen: Die Naegele-Regel geht von einem 28-tägigen Zyklus aus. Ist dein Zyklus länger oder kürzer, sollte der Rechner das anpassen: Bei einem 30-Tage-Zyklus werden z. B. 2 Tage zum errechneten Termin addiert, bei einem 26-Tage-Zyklus 2 Tage abgezogen. Der Pampers Schwangerschaftsrechner berücksichtigt diese Zykluslänge automatisch.

Ultraschall als genaueste Methode: Die zuverlässigste Datierung liefert eine frühe Ultraschalluntersuchung zwischen SSW 8 und 13. Dabei wird die sogenannte Scheitel-Steiß-Länge (SSL) des Embryos gemessen – dieser Wert korreliert sehr genau mit dem Schwangerschaftsalter.

Wie genau ist der errechnete Geburtstermin? Nur etwa 4 % der Babys kommen tatsächlich am errechneten Termin zur Welt. Rund 88 % der Geburten erfolgen jedoch innerhalb eines Zeitfensters von ±14 Tagen um den ET herum. Der ET dient also als Orientierungswert, nicht als exakter Kalendereintrag.

Gibt es einen Schwangerschaftsrechner für den Beginn deiner Schwangerschaft?

Ja – mit dem Pampers Schwangerschaftsrechner kannst du sowohl den Beginn deiner Schwangerschaft als auch den voraussichtlichen Geburtstermin bequem online berechnen. Du gibst einfach den ersten Tag deiner letzten Periode (LMP) oder – falls bekannt – den Empfängnistag ein, ergänzt deine durchschnittliche Zykluslänge, und erhältst sofort deine aktuelle SSW, das aktuelle Trimester und den errechneten Geburtstermin (ET).

So kannst du jederzeit nachvollziehen, in welcher Phase deiner Schwangerschaft du dich befindest – ganz gleich, ob du gerade erst einen positiven Test in den Händen hältst oder bereits die ersten Kindsbewegungen spürst.

Ergänzend dazu bietet dir unser Schwangerschaftskalender eine Woche-für-Woche-Ansicht: Du erfährst, wie sich dein Baby aktuell entwickelt, was in deinem Körper vor sich geht und welche Untersuchungen als Nächstes anstehen.

Probiere den Pampers Schwangerschaftsrechner jetzt aus – so weißt du in wenigen Sekunden, wie weit du schon bist und wann dein Baby voraussichtlich kommt.

Methoden der Schwangerschaftsbestimmung in der Arztpraxis

Sobald dir der Schwangerschaftstest zu Hause bestätigt hat, dass die Befruchtung erfolgreich war, solltest du einen Termin bei deinem Gynäkologen/deiner Gynäkologin machen.

Der Ultraschalltest

Um eindeutig zu bestätigen, dass ein Baby in dir heranwächst, wird üblicherweise ein Ultraschall durchgeführt. Im Zuge der Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft finden drei große Basis-Ultraschalluntersuchungen statt. Der erste Ultraschall steht in der Regel ab der neunten Schwangerschaftswoche an.

Zu diesem Zeitpunkt hat sich das eingenistete Ei bereits zu einem Embryo entwickelt. Auch den Herzschlag wirst du jetzt zum ersten Mal auf dem Ultraschallmonitor sehen können. Zudem wird dein Arzt/deine Ärztin bei dieser ersten Untersuchung den Geburtstermin bestimmen und überprüfen, ob eine Mehrlingsschwangerschaft vorliegt.

Der Bluttest

Dank der höheren hCG-Konzentration im Blut kann dein Frauenarzt/deine Frauenärztin bereits sechs bis neun Tage nach der Befruchtung feststellen, ob du schwanger bist oder nicht. Dieses Testverfahren gilt als sicher. Du könntest dir also so das Ergebnis eines Frühschwangerschaftstests bestätigen lassen.

Im Gegensatz zum Schwangerschaftstest für zu Hause hältst du das Testergebnis nicht nach wenigen Minuten schon in den Händen. Bei diesem Verfahren ist eine etwas zeitaufwendigere Laboruntersuchung nötig.

Daher kommt der Bluttest bei einer einfachen Schwangerschaftsbestimmung eher selten zum Einsatz, sondern findet eher dann Anwendung, wenn Komplikationen in der Frühschwangerschaft vermutet werden oder du in einer Kinderwunschbehandlung bist.

Die Testmethoden im Überblick

Ein Schwangerschaftstest bestätigt vielen Frauen, was sie vielleicht schon vermuten: Nachwuchs wächst heran. Es gibt unterschiedliche Methoden, dies herauszufinden:

Schwanger – ja oder nein? Test-Methoden im Überblick.
MethodeAb wann?Wo?Wie sicher?
Frühschwangerschaftstestbis zu sechs Tage vor dem Ausbleiben der Periodezu Hauseeher unsicher – ein weiterer Schwangerschaftstest nach Ausbleiben der Periode wird empfohlen
Urintestab Ausbleiben der Periodezu Hauseziemlich sicher, solange er nicht zu früh und korrekt durchgeführt wird
Bluttestsechs bis neun Tage nach der Befruchtung in der Frauenarztpraxissehr sicher 
Ultraschallin der Regel ab der 9. SSWin der Frauenarztpraxisabsolut sicher 

Sollte der Schwangerschaftstest zu Hause nicht eindeutig ausfallen, hol dir Hilfe in deiner Frauenarztpraxis.

Häufig gestellte Fragen

Eine Schwangerschaft dauert durchschnittlich 280 Tage bzw. 40 Wochen, gerechnet ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Das entspricht rund 9 Kalendermonaten plus 1 Woche oder 10 Lunarmonaten zu je 28 Tagen.

Alle Inhalte aus in diesem Artikel basieren auf vertrauenswürdigen fachspezifischen und öffentlichen Quellen. Eine ausführliche Liste aller verwendeten Quellen findest du im Anschluss an diesen Artikel. Die hier aufgeführten Ratschläge und Informationen ersetzen keinesfalls die medizinische Betreuung durch entsprechendes Fachpersonal. Konsultiere für eine professionelle Diagnose und Behandlung immer deinen Arzt.

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