Unisex-Namen

„Wird es ein Mädchen oder Junge, und wie wird dein kleiner Schatz heißen?“ Das sind oft die ersten Fragen, die dir gestellt werden, sobald du deine Schwangerschaft verkündest. Aber möglicherweise spielt für dich das Geschlecht deines Babys für die Namensgebung gar keine so große Rolle. Dann suchst du vielleicht nach einem Unisex-Namen für deinen kleinen Liebling, der sowohl zu einem Jungen als auch zu einem Mädchen passt. Wenn du noch auf der Suche nach dem perfekten Unisex-Vornamen für dein Baby bist, lohnt sich ein Blick in unsere Unisex-Namensliste, denn hier findest du zahlreiche geschlechtsneutrale Namen aus dem amerikanischen Sprachraum. Einige davon sind momentan ziemlich angesagt, andere sind dir vielleicht so noch nicht untergekommen. Schau gleich mal nach!

Unsere Unisex-Vornamen-Liste

  1. Ainsley: Ursprünglich ist Ainsley ein englischer Familienname. Er ist eine Kombination aus den beiden altenglischen Wörtern anne (allein oder einsam) oder ansetl (Einsiedelei) und leah (Wald oder Lichtung). Wenn das kein Name für einen Freigeist ist!

  2. Alexis ist griechischen Ursprungs (Alexios) und bedeutet „Helfer:in oder Verteidiger:in“. Gleich fünf byzantinische Kaiser und zahlreiche Heilige trugen diesen Namen. Alexis ist also ein ziemlich bedeutungsvoller englischer Unisex-Name.

  3. Angel: Dieser Unisex-Name bedeutet „Bote/Botin“. Abgeleitet von den männlichen Namen Angelus (lateinisch) und Angelos (griechisch), wird Angel heute in englischsprachigen Ländern manchmal als Mädchenname verwendet. In spanischsprachigen Ländern hingegen ist er ein beliebter Jungenname.

  4. Arden ist ein englischer Nachname und von einem Ortsnamen abgeleitet. Seine Wurzel liegt im Keltischen und bedeutet so viel wie „hoch“. Nichtsdestotrotz kann dieser englische Name auch als Unisex-Vorname sowohl für Jungen als auch Mädchen verwendet werden.

  5. Ariel: Im Hebräischen bedeutet dieser Name „Löwe Gottes“. Im Alten Testament wird er als alternativer Name für Jerusalem verwendet. Populär wurde er in den 1980er-Jahren als englischer Frauenname.

  6. Ashley: Auf den ersten Blick mag Ashley nicht so recht in die Liste genderneutraler Namen passen, denn er wird heutzutage eher für Mädchen verwendet. Was viele nicht wissen: Bis etwa ins Jahr 1960 wurden hauptsächlich Jungen so benannt.

  7. Aubrey ist die normannisch-französische Version des deutschen Namens Alberich. Er war im Mittelalter als englischer Jungenname gebräuchlich und erlebte eine Renaissance im neunzehnten Jahrhundert. In den 1970er-Jahren ordnete man ihn wegen seiner Ähnlichkeit mit Audrey eher als Mädchennamen ein.

  8. Avery ist normannisch-französischen Ursprungs und basiert auf Alberich und Alfred, was „Elfenmacht“ beziehungsweise „Elfenrat“ bedeutet. Man muss nicht zwingend ein Fan von Legenden sein, um diesen Unisex-Namen schön zu finden, denn er hat einfach einen bezaubernden Klang.

  9. Brett: Der recht modern klingende Name entstammt einem mittelenglischen Familiennamen, der „Bretonisch“ bedeutet – mit anderen Worten: Er bezeichnet jemanden, der aus der Bretagne in Frankreich kommt.

  10. Bryn ist walisischen Ursprungs und bedeutet „Hügel“ oder „Hügelchen“. Einst wurde er nur an Jungen vergeben, aber mit der Zeit wandelte er sich auch zu einem Vornamen für Mädchen. Bryn ist kurz und leicht auszusprechen und eignet sich perfekt als seltener Unisex-Name.

  11. Cameron basiert auf den gälischen Wörtern cam und sron, was „krumme Nase“ bedeutet. Trotz dieser Bedeutung ist er dennoch ein äußerst wohlklingender Unisex-Name und sollte daher vielleicht doch den Weg auf deine genderneutrale Namenswunschliste finden.

  12. Carey: Hier liegt der irische Familienname Ó Ciardha zugrunde, was so viel wie Nachkomme von Ciardha bedeutet. Dieser Name passt ganz ausgezeichnet zu einem Mädchen oder zu einem Jungen.

  13. Casey ist eine anglisierte Version des irischen Familiennamens Cathasach, was „Wachsamkeit“ bedeutet. Ein schöner Name also für ein besonders munteres Baby.

  14. Cassidy: Dieser geschlechtsneutrale Name leitet sich von einem irischen Nachnamen ab. Auch wenn du diesen Namen vielleicht mit einem Cowboy aus zahlreichen Filmen und Comic-Heften verbindest, passt er auch sehr gut zu einem kleinen Mädchen.

  15. Cheyenne kommt von dem Wort shahiyena, was „roter Sprecher“ bedeutet. Er wird seit den 1950er-Jahren als Vorname verwendet.

  16. Courtney basiert auf einem englischen Familiennamen. Er hat aber auch Wurzeln im Französischen, Lateinischen und der normannischen Sprache. Courtney wurde in den 1970er-Jahren als Mädchenname populär, ist aber heutzutage beliebt für beide Geschlechter.

  17. Dakota hat seinen Ursprung im nördlichen Tal des Mississippi. In der Sprache der Dakota bedeutet der Name „Verbündete“ oder „Freunde“.

  18. Evelyn leitet sich von einem englischen Familiennamen ab. Er wurde erstmals im siebzehnten Jahrhundert als Jungenname verwendet, bevor er als Mädchenname populär wurde.

  19. Finley ist die englische Form von Fionnlagh, was auf Gälisch "weißer Krieger" bedeutet. Einige Leute verkürzen diesen Vornamen zu Fin, Finn oder Finny. Er ist eine großartige Unisex-Variante.

  20. Gael: Der Ursprung dieses Namens ist unbekannt, doch es besteht ein Zusammenhang zur gälischen Sprache. Es handelt sich möglicherweise um eine Variante von Gwenael, was „gesegnet“ und „großzügig“ bedeutet. Der Name kann wie Gail ausgesprochen werden, oder auf französische oder spanische Art als Ga-ehl.

  21. Hayden stammt ursprünglich von einem englischen Nachnamen ab, der im Altenglischen mit „Heutal“ übersetzt wird. Die Bedeutung mag vielleicht nicht sehr tiefgründig sein, dafür klingt der Name selbst besonders schön und modern.

  22. Hunter: Dieser englische Unisex-Name basiert auf dem altenglischen Wort hunta. Ein starker Name, der nicht nur besonders schön klingt, sondern auch perfekt zu einem Jungen oder einem Mädchen passt.

  23. Jamie: Dieser Unisex-Vorname ist eine Verniedlichung von James und war daher lange als Jungenname gebräuchlich. Seit dem neunzehnten Jahrhundert wird er auch für Mädchen verwendet.

  24. Jordan: Der hebräische Name Jordan bedeutet „hinabsteigen“ oder „hinunterfließen". Er wurde im 19. Jahrhundert wieder öfter vergeben und im 20. Jahrhundert als geschlechtsneutraler Name sehr populär.

  25. Kim kann als eine Kurzform von Kimberly, Kimball oder aber in manchen Ländern sogar Joachim verwendet werden. Im Vietnamesischen bedeutet er „Gold“ oder „Metall“.

  26. Lennox: Dieser eigentlich schottische Familienname leitet sich von einer Gegend namens Leamhnachd ab – was auf Gälisch „Ort der Ulmen“ bedeutet. Naturliebhaber:innen werden diesen Namen zu schätzen wissen.

  27. Leslie: Im Gälischen bedeutet dieser Name „Stechpalmen-Garten“. Ursprünglich wurde er als Ortsname in Schottland verwendet, bevor er zu einem Familiennamen und im 19. Jahrhundert schließlich zu einem Vornamen wurde.

  28. Lindsay: Im Altenglischen bedeutet dieser Name „die Insel Lincoln“ und steht daher für eine bestimmte Region. Auch wurde er sowohl in England als auch in Schottland als Familienname verwendet, bevor er in den 1960er-Jahren als Jungen- und in den 1970er-Jahren auch als Mädchenname populär wurde.

  29. Madison stammt von einem englischen Nachnamen, mit der Bedeutung „Sohn von Maud“. Heutzutage ist Madison ein beliebter Vorname. Er lässt sich auch schön mit vielen anderen Namen kombinieren, wie zum Beispiel Addison, falls du Zwillinge bekommen solltest. Weitere Ideen für Zwillingsnamen findest du in diesem Artikel.

  30. Morgan entstammt dem altwalisischen männlichen Vornamen Morcant, was übersetzt „Meer“ (mehr) und „Kreis“ (cant) bedeutet. In den achtziger Jahren avancierte er zu einem beliebten Mädchennamen. Ein perfekter genderneutraler Name!

  31. Rowan: Dieser seltene Unisex-Name basiert auf dem irischen Familiennamen Ó Ruadhain, was „Nachfahre von Ruadhan“ bedeutet. Das englische Wort rowan heißt ins Deutsche übersetzt „Vogelbeere“ oder „Eberesche“.

  32. Shelby: Selby – also ohne „h“ – ist ein englischer Nachname und trägt im Altnordischen die Bedeutung „Weidenfarm“.

  33. Sidney war ursprünglich ein englischer Familienname, der auf Altenglisch „breite Insel“ bedeutet. Heutzutage gibt es viele Städte und Ortschaften mit diesem Namen, er ist aber auch als geschlechtsneutraler Name sehr beliebt.

  34. Skyler ist eine Variante des niederländischen Nachnamens Schuyler, was „Gelehrter“ bedeutet. Ein sehr bedeutungsvoller Name, der sowohl zu einem Mädchen als auch zu einem Jungen passt.

  35. Taylor: Der englische Familienname bezeichnete ursprüngliche die Berufsgruppe der Schneider:innen. Er zählt vielleicht nicht unbedingt zu den seltenen Unisex-Namen, aber es gibt so einige Berühmtheiten, die ihn tragen – warum also nicht auch dein kleiner Schatz!

  36. Whitney bedeutet im Altenglischen „weiße Insel“. Obwohl es ursprünglich ein männlicher Name war, wurde er in den Sechzigern und Achtzigern als Mädchenname populär.

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Vielleicht hast du nun deinen perfekten genderneutralen Namen gefunden. Wenn du nach weiteren Anregungen suchst, probiere doch einmal unseren Namensgenerator aus! Du kannst hier Namen nach Anfangsbuchstaben, Herkunft, Geschlecht, Länge oder Themen filtern. Auch eine Babyparty kann eine gute Gelegenheit sein, sich mit den besten Freund:innen über mögliche Vornamen für deinen kleinen Liebling zu beratschlagen.

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