Mutter, die ihr Neugeborenes stillt Mum breastfeeding her newborn baby

Vor allem Frauen, die zum ersten Mal Mama geworden sind, schwirren tausende Fragen im Kopf. Unter anderem, ob der kleine Schatz auch alle wichtigen Nährstoffe erhält. Nährstoffe bekommt dein Kleines zu Anfang meistens durch die Muttermilch. Was regt also die Milchproduktion an?

Er oder sie verbraucht auffällig wenige Windeln, nimmt nicht an Gewicht zu und ist sehr oft unruhig oder schläfrig? Das können Indikatoren für eine zu geringe Milchversorgung sein. Keine Sorge, dieses Problem lässt sich sicher lösen! Es kann an mehreren Faktoren liegen. Zum Beispiel, dass dein kleiner Schatz noch nicht richtig saugt oder eben nicht genügend Milch vorhanden ist. Das ist nur selten der Fall, denn die meisten Frauen produzieren ein Drittel mehr Muttermilch als ihr kleiner Spatz braucht.

Im folgenden Text erfährst du, wie es dazu kommen kann, dass zu wenig Milch produziert wird und wie du (auf natürliche Weise) deine Milchbildung anregen kannst. Wir haben Antworten auf Fragen wie: Was fördert die Milchproduktion? Oder auch: Was fördert meine Muttermilch? Wende dich bei allgemeinen Fragen oder Bedenken immer an deine Hebamme, deine Stillberatung oder deinen Arzt / deine Ärztin.

Anzeichen für eine ausreichende Muttermilch-Versorgung

Eins vorab: Versuche bitte nicht die Menge deiner produzierten Muttermilch abzuschätzen. Zahlen helfen in diesem Zusammenhang nicht, denn: Jede liebende Mama hat einen ganz unterschiedlichen Organismus, der eben auch ganz unterschiedliche Mengen an Muttermilch produziert. In der Regel passt sich deine Produktion an die Bedürfnisse deines kleinen Sonnenscheins ganz individuell an – bitte vergleiche deine Menge oder Situation also nicht mit anderen kleinen Sprösslingen und Mamas.

Viel wichtiger ist es, die Anzeichen deines kleinen Lieblings im Auge zu behalten. Ob er oder sie genug Milch bekommst, kannst du zum Beispiel an folgenden Hinweisen erkenn:

  • Nimmt dein Schatz an Gewicht zu? Ein zuverlässiges Anzeichen für eine erfolgreiche Fütterung ist eine stetige Gewichtszunahme. Innerhalb weniger Tage nach der Geburt wird dein Kleines etwas an Gewicht verlieren. Das ist völlig normal und sogar gesund! Meistens sind es nicht mehr als sieben Prozent seines oder ihres Geburtsgewichts. Danach wird der kleine Sonnenschein mehr und mehr zunehmen. Um eine Orientierung und Richtwerte zu haben, schau dir gerne die Wachstumstabelle für Babys an. Gemeinsam mit deiner Hebamme oder deinem Arzt / deiner Ärztin kannst du die Entwicklung deines süßen Spatzes verfolgen. Mit ihnen hast du zusätzlich medizinischen und fachlichen Rat immer an deiner Seite.

  • Verbraucht dein Liebling viele Windeln? Die Anzahl der verbrauchten Windeln ist ein guter Indikator, ob dein Liebling genug Milch bekommt. Ergibt Sinn, oder? Wenn dein Schatz drei bis vier Stuhlgänge und ungefähr sechs nasse Windeln täglich hat, ist alles in Ordnung. Der Stuhl ist in den ersten Tagen nach der Geburt meist dunkel und klebrig, danach eher locker und gelblich. Auch, wenn du vielleicht etwas gehemmt bist: Schaue ruhig mal etwas genauer hin. Die Farbe des Baby-Urins sollte hellgelb sein – nicht dunkelgelb oder orange. Die Ausscheidungen, und zwar alle, deines kleinen Schätzchens sagen eine ganze Menge über seine oder ihre Gesundheit aus!

  • Wie oft stillst du deinen süßen Sprössling? Dein Neugeborenes fütterst du am besten etwa acht bis 12-mal am Tag. Das sind also etwa alle zwei bis drei Stunden. Wenn dein kleiner Liebling einen Wachstumsschub hat, ist er oder sie oft noch hungriger.

  • Wirkt dein kleines Energiebündel zwischen den Stilleinheiten glücklich? Gesund macht glücklich. So ist es auch bei deinem Schatz! Wenn dein Baby alle Nährstoffe bekommt, die es braucht, ist es nach dem Füttern zufrieden, glücklich, wach und aktiv. Wenn sie zu wenig Milch trinken, sind die meisten frischen Erdbewohner:innen dauerhaft müde. Falls das auf deinen Liebling zutreffen wollte, suche auf jeden Fall einen Arzt / eine Ärztin auf!

Was fördert Muttermilchproduktion? Was hemmt sie?

Unabhängig von deiner Muttermilch Produktion bekommt dein kleiner Schatz vielleicht nicht genug Milch, weil er oder sie nicht richtig an der Brust saugt. In einem unserer anderen Beiträge liest du, wie du deinem Baby hilfst, richtig zu saugen.

Außerdem haben wir hier noch ein paar Faktoren gesammelt, die zu einer verminderten Muttermilch Produktion führen können:

  • Zu langes Warten vor dem Stillen: Schon direkt nach der Geburt solltest du deinen kleinen Schatz an der Brust anlegen. Du wirst feststellen: Der Saugreflex ist tatsächlich schon ausgebildet! Das fördert zum einen die enge und intime Bindung von dir als Mama zu deinem kleinen Liebling und hilft zum anderen zusätzlich dabei, dass sich die Nachgeburt besser löst.

  • Zu seltenes Stillen. Expert:innen empfehlen, dass du deinen Schatz etwa acht bis 12-mal am Tag stillst. Lege ihn oder sie immer dann anzulegen, wenn er oder sie Hunger hat. Besonders in den ersten Tagen ist es wichtig, nicht „auf die Folter zu spannen“ und die Bedürfnisse deines Kleinen so schnell wie möglich zu befriedigen. (Übrigens: Unter anderem so entwickelt sich auch ein lebenslanges und sehr wichtiges Urvertrauen)

  • Bestimmte Medikamente: Bitte sprich mit deinem Arzt / deiner Ärztin vor jeder Medikamenteneinnahme! Denn viele Medikamente können in die Muttermilch übergehen und haben dann unter Umständen auch einen (meistens negativen) Effekt auf deinen kleinen Schatz.

  • Vorangegangene Operation: Deine Brust produziert vermutlich deutlich weniger Milch, wenn du vor der Geburt eine Brustoperation hattest, die das Stillen erschwert oder unmöglich macht.

  • Frühe Geburt. Dein süßer Sprössling ist ein Frühchen? Auch dann kann die Muttermilch-Produktion gehemmt oder verzögert sein. Denn dein Körper braucht meistens die reguläre Zeit der Schwangerschaft, um die Produktion in Gang zu bringen.

Was regt die Milchproduktion an?

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du deine Milchbildung anregen kannst. Vielleicht helfen dir unsere Tipps:

  • So bald wie möglich stillen: Warte nach der Geburt nicht zu lange mit dem Stillen. Allerdings ist nicht in allen Fällen das direkte Stillen möglich. In einigen Fällen, zum Beispiel nach einem Kaiserschnitt oder bei einer notwendigen Untersuchung oder Behandlung deines Kleinen direkt nach der Geburt, musst du zwangsläufig etwas warten. Mache dir dann allerdings keine Sorgen, wenn du nicht direkt stillen kannst. Es gibt noch mehr Wege zu einer gesteigerten Muttermilch Produktion.

  • Verwende regelmäßig eine Milchpumpe, wenn dein süßer Nachwuchs die Brust nicht leer trinkt oder aus gesundheitlichen Gründen nicht angelegt werden kann. Durch das Abpumpen wird (wie beim Stillen) Muttermilch produziert. Wenn dein kleiner Schatz die Brust nicht leer trinkt, weil es zum Beispiel durch eine Erkrankung zu schwach ist, lege die Milchpumpe ruhig erst nach dem Stillen an. Versuche am besten regelmäßig so lang zu pumpen, bis du fühlst, dass deine Brust leer ist. Deine Hebamme wird dich bei Bedarf sicher gerne dabei beraten. Es gibt verschiedene Arten von Milchpumpen: mechanische und elektrische. Welche Variante davon für dich gut geeignet ist, besprichst du am besten mit deiner Hebamme. Übrigens: Milchpumpen kann man kaufen, teilweise aber auch bei zum Beispiel Apotheken ausleihen.

  • Stille so oft dein Liebling es möchte: Dein kleines Energiebündel will wahrscheinlich ganze acht bis 12-mal am Tag gefüttert werden! Wenn du deinen Schatz ausreichend oft stillst oder bei Bedarf auch eine Milchpumpe verwendest, werden deine Brüste zu mehr Milchbildung angeregt.

  • Stelle sicher, dass dein Schätzchen richtig saugt: Es ist sehr wichtig, dass dein Kleines richtig saugt und schluckt. Deine Hebamme oder ein:e sogenannte:r Laktationsberater:in kann zusätzlich auch beobachten und beurteilen, ob dein kleiner Prinz / deine kleine Prinzessin mit allen Nährstoffen versorgt wird.

  • Stille abwechselnd mit beiden Brüsten: Denke daran, beim Stillen auch hin und wieder die Brust zu wechseln. Damit beide gleich oder ähnlich viel Milch produzieren, müssen auch beide beansprucht werden. Vielleicht fühlt es sich so an, als habe dein kleiner Schatz eine Lieblingsseite? In der Regel ist das nicht der Fall, aber er oder sie wird sich auch an die andere Seite gewöhnen.

  • Vergiss nicht zu stillen: Das ist besonders wichtig in den ersten Tagen und Wochen nach der Geburt und zurück am Arbeitsplatz. Es kann sicher oft stressig sein und du hast viel um die Ohren! Trotzdem oder gerade dann ist es wichtig, dass du dir regelmäßig Zeit für deinen kleinen Liebling und das Stillen nimmst. Das stärkt wieder einmal nicht nur deine Beziehung zum kleinen Spatz, sondern lässt auch deine Milchproduktion einen gleichmäßigen Rhythmus finden.

  • Sprich mit deinem Arzt / deiner Ärztin über Medikamente: Einige Medikamente können die Milchproduktion hemmen und so reduzieren. Besprich’ die Optionen, die du bei Medikamenten hat am besten mit deinem Arzt / deiner Ärztin. Es gibt nämlich einige Medikamente, die während des Stillens besser geeignet sind als andere.

  • Suche dir Unterstützung von deiner Hebamme oder einer Laktationsberatung: Du bist dir nicht sicher, ob du genug Milch für deinen Sonnenschein produzierst? Dann habe keine Scheu, dich an deine Hebamme, deinen Arzt / deine Ärztin oder eine Stillberatung zu wenden. Sie sind persönlich für dich da und können dir fachlichen Rat geben. Glücklicherweise gibt es viele natürliche Methoden, die Muttermilch Produktion anzuregen.

Es ist also kein Grund zur Sorge oder Panik, wenn du das Gefühl hast, zu wenig Milch zu produzieren. Du hast sogar einige Möglichkeiten! Vielleicht helfen dir schon unsere Tipps und wir konnten dir beantworten, wie du deine Milchbildung anregen kannst. Bei weiteren oder ganz individuellen Fragen sprichst du am besten deine Hebamme oder deinen Arzt / deine Ärztin auf das Thema Stillen an. Dann kannst du ganz entspannt und sicher sein, dass dein kleiner Schatz seine Nährstoffe bekommt und gesund und munter durch sein oder ihr Leben tapsen kann. Und das ist ja die Hauptsache!

Zur Entstehung dieses Artikels:
Alle Inhalte in diesem Artikel basieren auf vertrauenswürdigen fachspezifischen und öffentlichen Quellen, wie der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), dem Ärzteblatt oder den „Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung (Mutterschafts-Richtlinien)”. Eine ausführliche Liste aller verwendeten Quellen findest du im Anschluss an diesen Artikel. Die hier aufgeführten Ratschläge und Informationen ersetzen keinesfalls die medizinische Betreuung durch entsprechendes Fachpersonal. Konsultiere für eine professionelle Diagnose und Behandlung immer deinen Arzt / deine Ärztin.

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