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Wutanfälle: Wutanfälle in den Griff bekommen

Ihr Kind hat gerade seinen zweiten Geburtstag gefeiert? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Trotzhaltung Ihres Kleinkindes, mit der es zu allem „nein“ sagt, wegrennt und mit Sachen wirft, sich in letzter Zeit verstärkt hat. Ihr Kind lotet seine Grenzen aus und setzt seine neu entdeckte Mobilität und die Fähigkeit, seine Umgebung zu beeinflussen, aktiv ein. Dies liegt daran, dass es sein „Ich-Konzept“ entdeckt hat, nun also weiß, dass es eine eigenständige Persönlichkeit ist. Dies ist ein immens wichtiger Entwicklungsschritt, den Sie – bei allen nun auftauchenden Schwierigkeiten – hoch einschätzen können.


Sich für Wutanfälle wappnen

Wutanfälle sind bei Kleinkindern ganz normal, ebenso wie anderes offen negatives oder provokatives Verhalten. Denken Sie daran: Das ist alles ein ganz normaler Teil der wachsenden Unabhängigkeit Ihres Kindes und kein heimtückischer Plan, um Sie in den Wahnsinn zu treiben!


Mehr Zeit einplanen für alles

Die alltäglichen Auseinandersetzungen ums Anziehen, Zähneputzen, Essen und Schlafen in diesem Alter können sehr anstrengend sein. Erfahrungsgemäß steigt die Trotzhaltung der Kinder, wenn sie den Zeitdruck der Erwachsenen spüren. Beginnen Sie also die alltäglichen Routinen ab dem zweiten Geburtstag grundsätzlich immer eine Viertelstunde vorfristig und bewahren Sie selbst Ruhe, wenn sich Trotz oder Wut des Kindes ankündigt.

Manche Auseinandersetzung mit Kindern wird schnell zum Prinzipienkampf. Dann geht es prinzipiell um den Anorak, der angezogen, die Mütze, die aufgesetzt werden muss. Geben Sie dem Kind eher Alternativen („Der blaue oder der rote Anorak?“). Ihre Kindertageseinrichtung zeigt sicher auch Verständnis, wenn ihr Kind einmal im Schlafanzug in die Einrichtung kommt, das können Sie vorher absprechen. Versuchen Sie in jedem Fall auf einen Kampf um Sieg oder Niederlage zu verzichten. Deutet sich ein Kampf an, können Sie das Kind durch völlig überraschende Verhaltensweisen irritieren, die den Kampfanlass schnell vergessen lassen. Warum nicht auch mal Omas Pelzmantel und ihren Hut statt des Anoraks und der Mütze? So lassen sich spielerisch Wutausbrüche umschiffen.

Statt Grenzen setzen mit Alternativen arbeiten

Manche Auseinandersetzung mit Kindern wird schnell zum Prinzipienkampf. Dann geht es prinzipiell um den Anorak, der angezogen, die Mütze, die aufgesetzt werden muss. Geben Sie dem Kind eher Alternativen („Der blaue oder der rote Anorak?“). Ihre Kindertageseinrichtung zeigt sicher auch Verständnis, wenn ihr Kind einmal im Schlafanzug in die Einrichtung kommt, das können Sie vorher absprechen. Versuchen Sie in jedem Fall auf einen Kampf um Sieg oder Niederlage zu verzichten. Deutet sich ein Kampf an, können Sie das Kind durch völlig überraschende Verhaltensweisen irritieren, die den Kampfanlass schnell vergessen lassen. Warum nicht auch mal Omas Pelzmantel und ihren Hut statt des Anoraks und der Mütze? So lassen sich spielerisch Wutausbrüche umschiffen.


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