Die Kinder sehen sehr friedlich aus, ggfs. ein passendes Bild zu Thema Aggression einbetten

Wenn kleine Kinder aufeinandertreffen ist ein bisschen Anfassen, Beißen, Rumgeschubse, kurz: Geraufe, normal. In der Regel ist das aber kein Anlass zur Sorge. Verletzungen trägt meistens keines der kleinen Energiebündel davon und die Kleinen vertragen sich schnell wieder. Das liegt vor allem an einem: Kinder sind in diesem Alter nicht „bewusst aggressiv“. Sie sind nämlich (noch) nicht fähig, andere absichtsvoll und bewusst zu schädigen.

Aggressives Verhalten bei Kleinkindern als Bewältigungsmechanismus

Manche süßen Kleinkinder im Kindergartenalter kommen allerdings immer wieder in Situationen, in denen sie aggressives Verhalten zeigen – Auseinandersetzungen körperlich zu lösen ist für sie fast schon normal geworden. Es ist ihr Bewältigungsmechanismus für beinahe jede Situation! Es ist aber kein bewusster Wille, andere (vielleicht schwächere) Kinder zu schikanieren oder ärgern.

Oftmals suchen sie den Streit mit größeren und älteren Kindern. Bei diesen Energiebündeln ist das Nervensystem noch nicht genug in der Lage, Impulse zu kontrollieren. Bei den meisten gleichaltrigen Kindern ist das schon der Fall. Aber keine Sorge! Meist entwickelt sich diese Fähigkeit noch in den kommenden Wochen.

Von den drei grundsätzlichen Überlebenstechniken Kampf, Flucht und Totstellen greifen aggressive Kleinkinder hauptsächlich auf Kampftechniken zurück. Sie sollten dann nicht bewusst oder unbewusst zu einem Kampf ermutigt werden (zum Beispiel durch den Rat, sich nicht gefallen zu lassen). Wenn dein Kleinkind aggressiv ist, muss er oder sie aufmerksam gemacht werden, dass auch andere Techniken okay sind: Weglaufen oder „so tun, als ob es mir nichts ausmacht“. Auch so kann dein Kleines mit Konflikten umgehen! Bei anderen Kindern wiederum geht es vielleicht dafür eher darum, ihre sozialen Fähigkeiten noch auszubauen.

Aggressives Verhalten bei Kleinkindern: Wenn Aggressivität belohnt wird

In anderen Lebensbereichen wird aggressives Verhalten bei Kleinkindern oft belohnt: Der kleine Rabauke oder die kleine Rabaukin, der oder die sich an allen anderen Kindern vorbei vordrängelt, um die Spielplatz Rutsche zu benutzen, wird vermutlich am meisten rutschen. Das Kind, das sich im Kindergarten häufig danebenbenimmt, bekommt wahrscheinlich mehr Aufmerksamkeit von den Erzieher:innen. Aus der Perspektive deines Kindes ist der Unterschied zwischen Durchsetzungsvermögen und Aggressivität zu diesem Zeitpunkt seiner Entwicklung nicht deutlich. Was er oder sie wahrnimmt, ist die Menge an Aufmerksamkeit, die das eigene Verhalten erzielt.

Kleinkind: Aggressives Verhalten erkennen

Wie erkennst du, dass dein Kleinkind aggressives Verhalten an den Tag legt und was kannst du tun? Hier ist die beste Methode: aggressives Verhalten von vornherein unterbinden. Viele dieser Kinder zeigen nämlich ein klares Verhaltensmuster. In manchen Fällen sind sie entweder nur zu Hause oder nur in der Öffentlichkeit aggressiv. Generell ist es wahrscheinlicher, dass ein Kind sich nachmittags aggressiver verhält. Dann ist es vielleicht müde oder aus irgendeinem Grund frustriert. Wenn du die Verhaltensmuster deines kleinen Lieblings verstehst, kannst du ihn besser verstehen. Außerdem kannst du dann bei wirklich aggressivem Verhalten frühzeitig einschreiten.

Im Kleinkindalter zeigen die meisten Kinder, die sich häufiger aggressiv verhalten, eine klare Abfolge von Verhaltensweisen bevor sie aktiv werden. Dazu gehört zum Beispiel das Zusammenbeißen der Zähne, längeres (gedankenloses) Starren oder leichtes Schaukeln.

Aggressive Kleinkinder: Was tun?

Dein Kleinkind ist aggressiv gegenüber anderen Kindern? Oder vielleicht ist dein Kleinkind sogar aggressiv gegen die eigene Mutter? Du fragst dich, was du tun sollst oder überhaupt kannst?

Finde zuerst die häufigsten Auslöser und Tageszeiten für aggressives Verhalten bei deinem Schatz. Dann ist die einfachste Lösung: Lasse ihn oder sie gar nicht erst in diese Situation geraten. Mehr Struktur hilft diesen Kindern ebenfalls sehr. Denn Struktur bringt Vorhersehbarkeit und diese hat eine beruhigende Wirkung auf deinen kleinen Sonnenschein. Dann hat es unter Umständen keine Angst mehr und kann sich sicher sein, dass alles unter Kontrolle ist.

Aggressives Verhalten bei Kleinkindern macht dich als liebende Mama oder liebender Papa vielleicht auch sehr sauer. Trotzdem ist es wichtig, dass du selbst niemals handgreiflich oder aggressiv gegenüber deinem kleinen Schatz wirst! Ein Klaps auf den Po zum Beispiel ist nicht nur verboten, sondern verfehlt auch immer die Wirkung, die du erzielen möchtest! Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung in Deutschland, und dieses Recht haben auch Kinder, die selbst körperlich übergriffig sind. Sei ein tolles Vorbild ohne Aggression in der Erziehung. Du musst genau das Verhalten vorleben, das du deinem süßen Sprössling selbst mit auf den Weg geben möchtest. Hier gilt es also, selbst Ruhe zu bewahren und die Aufmerksamkeit auf das angegriffene Kind zu lenken und gegebenenfalls zu helfen.

Kleinkind ist aggressiv: Mädchen im Vergleich zu Jungen

Aggressive Jungen bekommen vielleicht mehr Aufmerksamkeit, aber auch Mädchen können in ganz schön heftige Auseinandersetzungen geraten! Auch Mädchen können nämlich als Kleinkind aggressiv gegenüber anderen Kindern oder auch als Kleinkind aggressiv gegen die Mutter sein. Bei ihnen äußert sich das aggressive Verhalten in diesem Alter eher verbal als körperlich. Und auch bei ihnen kann es zu physischen Auswüchsen von Aggressivität kommen. Meistens ist die Aggression aber weniger auffällig als die Schläge und Tritte von Jungen.

Wichtig ist für Jungen genauso wie für Mädchen die Unterstützung beim Erlernen eines besseren Sozial- und Problemlösungsverhaltens. Dein kleiner Schatz wird es dir danken und du zeigst zu jeder Zeit: Ich bin da, ich liebe dich und ich helfe dir!

Möglich Ursache: Depressionen?

Eine Tatsache sollte nicht unerwähnt bleiben: Aggressivität bei kleinen Kindern kann auch ein Anzeichen für Ängste und Depressionen sein. Wenn dein kleiner Liebling ungewöhnlich aggressiv ist und deine Maßnahmen langfristig keine Verhaltensänderungen bewirken, sprich mit deinem Arzt / deiner Ärztin darüber. Hier ist: Je schneller du etwas unternimmst und deinem süßen Sprössling hilfst, desto schneller können auch die Aggressionen weniger werden. Denn aggressives Verhalten bei Kleinkindern belastet eben nicht nur dich als Mama oder Papa, sondern besonders deinen kleinen Liebling selbst!

Zur Entstehung dieses Artikels:
Alle Inhalte in diesem Artikel basieren auf vertrauenswürdigen fachspezifischen und öffentlichen Quellen, wie der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), dem Ärzteblatt oder den „Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung (Mutterschafts-Richtlinien)”. Eine ausführliche Liste aller verwendeten Quellen findest du im Anschluss an diesen Artikel. Die hier aufgeführten Ratschläge und Informationen ersetzen keinesfalls die medizinische Betreuung durch entsprechendes Fachpersonal. Konsultiere für eine professionelle Diagnose und Behandlung immer deinen Arzt / deine Ärztin.

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