Den meisten Kleinkindern macht es großen Spaß, in der Küche zu helfen. Beziehe dein Kind beim Kochen ganz bewusst mit ein. So bekommt es das Gefühl, Verantwortung zu übernehmen, Teil der Familienroutine zu sein und kann sich beim Kochen mit verschiedenen Lebensmitteln auseinandersetzen. Beim Kochen mit Kindern haben Eltern die einzigartige Möglichkeit, gesunde Ernährungsgewohnheiten spielerisch zu vermitteln.

Essen kochen für und mit Kindern

Im zweiten Lebensjahr wird dein Baby wahrscheinlich langsam das Interesse am Babybrei und dem Fläschchen verlieren und nach dem verlangen, was es auf deinem Teller sieht.

Die Familienküche: Mit Kindern für die ganze Familie kochen

Wer nach dem Abstillen oder dem Fläschchen sein Kind gesund ernähren möchte, sollte spätestens dann auf die eigene Ernährung achten. Essgewohnheiten, Geschmacksabneigungen und Vorlieben für bestimmte Lebensmittel sind nicht unbedingt angeboren, sondern werden zu einem großen Teil von den Kindern im Laufe der Zeit erlernt.

Beim gemeinsamen Essen stehst du unter Beobachtung: Isst du viel Gemüse, wird wahrscheinlich auch dein Kind davon probieren. Zeigt du eine Abneigung gegenüber einem Gericht, kann es sein, dass dein Liebling ebenfalls die Nase rümpft.

Wenn es sich einrichten lässt, nehmt die Mahlzeiten zusammen ein und macht es euch am Tisch gemütlich. Dabei erlebt dein Kind, dass Essen Spaß macht und ein gemeinschaftliches Ritual ist. Biete bei diesen Gelegenheiten ganz unterschiedliche Speisen an, damit dein Schatz die Vielfalt von Lebensmitteln kennenlernt, denn das Alter von 2 bis 3 Jahren ist bei Kindern entscheidend für die Entwicklung des Geschmacks.

Binde gern dein Kleinkind ab und an bei der Zubereitung des Essens mit ein. Sammelt Ideen für ein gesundes Abendessen, kauft gemeinsam die Zutaten ein oder bereitet das Mittagessen zu. Mit Kindern zu kochen, kann sehr viel Spaß machen und weckt ihr Interesse am Essen.

Was koche ich heute?

Das Leben mit Kindern ist manchmal eine echte Herausforderung. Neben dem Beruf fallen für die Eltern noch der Haushalt und jede Menge organisatorische Dinge an. Die Zeit vergeht im Flug und ehe man sich versieht, steht schon wieder die nächste Mahlzeit an und damit die Frage: Was koche ich heute?

Ein Speiseplan, kann dabei helfen, dass du dir diese Frage nicht jeden Tag aufs Neue stellen musst. Gemeinsam mit deinem Kind, kannst du ein paar Rezepte heraussuchen, die ihr in den nächsten Tagen kochen wollt. Darauf basierend kannst du dann einen Einkaufszettel zusammenstellen. Verschriftliche ruhig den Speiseplan und hänge diesen in der Küche auf.

Viele Rezepte lassen sich schon mit wenigen, einfachen Zutaten umsetzen. Sich Vorräte anzulegen, spart zum einen Einkaufszeit und man hat zum anderen gleich etwas griffbereit, wenn man mit Kindern kochen möchte. Am besten legst du dir ein paar Basics zu, die sich lange halten: Pasta, Reis, Müsli, Knäckebrot, Mehl, Zucker, Backpulver, Trockenhefe, H-Milch, Pesto, Tomatenmark, gefrorenes Gemüse, Essig, Öl etc.

Kochen mit Kindern: Die Vorbereitungen

Kochen beginnt schon im Supermarkt. Gehe gern zusammen mit deinem Kind einkaufen und lass es mitentscheiden, welche Produkte in eurem Einkaufskorb landen. Bevor ihr dann zusammen zuhause den Kochlöffel schwingt, solltest du noch einige Vorbereitungen treffen:

  • Hygieneregeln. Mit Kindern zu kochen, bedeutet auch, sie frühzeitig an gewisse Hygieneregeln heranzuführen. Dazu gehört das gründliche Händewaschen und das Reinigen des Arbeitsplatzes, bevor es mit dem Kochen losgehen kann. Da Kinder anfälliger für Keime sind, solltest du das Mindesthaltbarkeitsdatum der Lebensmittel kontrollieren und saubere Arbeiten immer von unsauberen getrennt voneinander erledigen: Verwende für das Schneiden von rohem Fleisch eine andere Unterlage als für den Salat und das Gemüse.

  • Die richtige Kleidung. Dass Kinder beim Kochen kleckern, ist normal – besonders, wenn sie noch jünger (unter 3) sind. Schütze die Kleidung mit einer Kochschürze oder einem extra langen T-Shirt. Außerdem sollte dein Kind geschlossene Schuhe tragen, für den Fall, dass ein Messer oder ein anderer spitzer Gegenstand zu Boden fällt. Sich wie ein echter Koch zu verkleiden, erhöht sicherlich auch den Spaßfaktor beim Kochen.

  • Sicherheitsregeln. Gerade beim Kochen mit Kleinkindern sollte ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt werden. Lege klare Regeln fest, die dein Kind vor Verletzungen schützen (z. B. nicht auf der Herdplatte abstützen). Auch das Hantieren mit scharfen Gegenständen sollte natürlich bei dir liegen. Du könntest zusätzlich überlegen, dir ein kindergerechtes Küchenmesser zuzulegen. Achte darüber hinaus darauf, die Griffe von Pfannen immer vom Rand des Herdes wegzudrehen, damit dein Kind nicht aus Versehen dagegen läuft.

  • Einfache Rezepte. Kochen mit Kindern ist oftmals für die Großen zusätzliche Arbeit. Suche dir also anfangs möglichst einfache Rezepte aus, die es dir ermöglichen, dich während des Kochens immer wieder um die Bedürfnisse deines Kindes zu kümmern. Bei der Rezeptauswahl solltest du auch immer den Entwicklungsstand deines Kindes berücksichtigen.

An Tagen wie zu Weihnachten, dem Geburtstag oder Ostern könnt ihr euch ein ganz besonderes Gericht überlegen. Ein festliches Essen ist auch für Kinder ein Highlight an Feiertagen.

Einfache Rezepte für das Kochen mit Kindern

Wenn kleine Hände mit kochen, dauert das meist länger, als wenn man das Essen ohne Kinder zubereitet. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen. Hier findest du ein paar einfache Rezepte, die schnell zubereitet und lecker sind.

Frühstück

Selbst, wenn du morgens normalerweise nicht frühstückst, ziehe trotzdem in Erwägung, diese Mahlzeit zum Teil eures Familienalltags zu machen. Das Frühstück muss nicht aufwendig sein. Hauptsache es ist gesund und ermöglicht deinem Kind einen guten Start in den Tag.

  • Vollkornbrot mit Tomaten-Hüttenkäse: Bestreiche eine Scheibe Vollkornbrot mit Butter und Hüttenkäse (Magerstufe) und verteile dünn geschnittene Tomatenscheiben darauf. Für dich selbst kannst du den Aufstrich noch mit Salz und Pfeffer verfeinern.

  • Haferflocken: Wenn morgens nicht viel Zeit zum Frühstücken bleibt, kannst du bereits über Nacht Haferflocken im Kühlschrank aufquellen lassen. So musst du sie morgens nicht erst weichkochen. Dein Kind kann sich das Frühstück selbst zubereiten, indem es einfach nur die Haferflocken mit etwas Naturjogurt, eventuell einem Teelöffel Mandelmus und Obststückchen vermischt.

  • Müsli-Drink. Lass dein Kind eine reife Banane grob zerkleinern und in ein hohes Rührgefäß geben. Hinzu kommen ein Esslöffel Hafer- oder Dinkelflocken und 100 ml Milch. Zusätzlich kannst du ein paar weiche Birnen- oder Mangostückchen hinzugeben. Am Schluss könnt ihr zusammen alles mit einem Stabmixer pürieren.

  • Obstsalat mit Quark oder Joghurt: Schneidet Obst klein und verrührt es mit Quark oder Naturjoghurt. Ein Obstsalat eignet sich auch als Zwischenmahlzeit oder mit einem Klecks Marmelade obendrauf als Nachspeise.

Gerade beim Zerkleinern von weichem Obst, wie Bananen, kann dein Kind mithelfen. Und am Schluss alles zusammenzurühren, macht Kindern besonderen Spaß!

Mittagessen

Auch, wenn die Zeit mal knapp ist, könnt ihr ein warmes Mittagessen kochen. Einige Gerichte lassen sich ganz schnell und einfach selbst zubereiten. Zwei Ideen – die du selbstverständlich auch als Abendessen kochen kannst - findest du hier:

 

Spätzle mit Champignons
Das brauchst du (für 4 Portionen):So geht’s:
  • 500 g Champignons
  • 600 g Spätzle (aus dem Kühlregal)
  • 100 g Emmentaler
  • 1-2 Zwiebeln 
  • 1 Bund Petersilie 
  • 2 EL Butter 
  • Jodsalz und Pfeffer 

Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Eine Zwiebel und die Petersilie fein hacken. Einen Esslöffel Butter in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebelwürfel mit den Champignons darin anbraten und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Alles zusammen mit dem Käse und der Petersilie in eine Auflaufform geben und für 10 Minuten bei 200 °C im Backofen gratinieren.

Die andere Zwiebel währenddessen in Ringe schneiden und mit der restlichen Butter braten. Die Röstzwiebeln werden am Schluss über die Spätzle verteilt. 
 

 

Da Zwiebeln nicht allen Kindern schmecken, kannst du dieses Rezept auch erst einmal ohne kochen und dein Kind langsam an den Geschmack gewöhnen.

 

Kartoffelsuppe
Das brauchst du (für 4 Portionen):So geht’s:
  • 600 g Kartoffeln 
  • 200 g Möhren 
  • Stange Lauch 
  • 150 g Sellerie 
  • 1¼ l Gemüsebrühe 
  • Gewürze: Salz (halber TL) schwarzer Pfeffer; Thymian (2 EL), Muskat (Messerspitze)
  • Petersilie

Die Kartoffeln schälen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Möhren, den Lauch und den Sellerie waschen und ebenfalls klein schneiden.

 

Alles zusammen mit der Brühe und etwas Thymian in einem großen Topf ungefähr 20 Minuten kochen. Anschließend die Suppe pürieren und mit Salz, Pfeffer, Muskat und der Petersilie würzen.

 

Unser Tipp: Vielen Kindern schmeckt die Suppe noch besser, wenn sie mit Wiener Würstchen serviert wird.

Es ist nicht zwingend notwendig, dass für Kinder jeden Tag ein frisch gekochtes Gericht auf dem Tisch steht. Bereite beim Kochen gern immer etwas mehr zu, sodass du die Reste am nächsten Tag danach einfach nur aufwärmen musst. Oder du frierst sogar eine Portion ein und hast somit immer ein Essen für den Notfall parat.

Bleibt die Küche mittags kalt, ist auch das kein Problem. Einige Familien bevorzugen sogar eher ein gemeinsames, warmes Abendessen.

Abendessen

Oft ist es der Familie erst am Abend möglich, an einem Tisch zusammenzusitzen. Das Abendessen wird somit zu einem echten Familienereignis und sollte dementsprechend gewürdigt werden.

 

Kichererbsensalat 
Das brauchst du (für 4 Portionen):So geht’s:
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Aubergine
  • 4EL Olivenöl
  • 1 rote Paprikaschote
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 Dose Kichererbsen
  • Thymian
  • 1 Limette
  • 2EL Weißweinessig
  • 1EL Tomatenmark
  • Salz und halber TL Zucker

Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken und Aubergine in mundgerechte dünne Scheiben schneiden. Alles zusammen mit etwas Öl in der Pfanne andünsten. Die Paprika würfeln und die Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden. Zusammen mit den Kichererbsen (vorher abtropfen lassen) in eine Schüssel geben.

 

Für die Marinade die Limette halbieren und auspressen. Den Saft mit dem Weinessig und dem Tomatenmark verrühren. Mit Zucker, Salz und Thymian abschmecken. Die Marinade zum Schluss über den Salat geben und alles gründlich vermengen.

 

Achtung: Bei noch ungeübten Essern muss darauf geachtet werden, dass sie die Kichererbsen gut zerkauen, um sich nicht zu verschlucken.

 

Feta-Wrap 
Das brauchst du (für 4 Portionen):So geht’s:
  • 4 Wraps (gern Vollkorn)
  • ca. 150 g Feta
  • ca. 150 g Mascarpone
  • 2 EL Leinsamen
  • Schinken in Scheiben
Den Feta in die Mascarpone-Masse bröseln und gut verrühren. Die Wraps etwas erwärmen, mit der Creme bestreichen und die Schinkenscheiben darauf legen. Die Wraps eng aufrollen und in mundgerechte Stücke schneiden.

 

Als vegetarische Alternative kann der Schinken durch fein gehackte Radieschen ersetzt werden.

Ideen für Snacks

Kinder essen noch nicht auf Vorrat. Daher sollte man kleinen Kindern immer auch eine Zwischenmahlzeit anbieten. Dafür musst du nichts kochen. Ein paar einfache Snacks sind ausreichend:

  • Obstspieße: Zerkleinert zusammen Obst in Stücke und spießt sie auf einen Holzspieß. Dies trainiert gleichzeitig die Feinmotorik von Kindern. Jedoch Achtung, dass sich dein Kind nicht piekst.

  • Frischer Orangensaft: Orangen auszupressen, bereitet Kindern Freude. Schneide die Orangen in zwei Hälften und biete deinem Kind an, diese selbst auszupressen. Das geht sogar mit einer Zitronenpresse.

  • Knusperbrot: Altes Brot kannst du in Scheiben schneiden und mit ein wenig Butter in der Pfanne anbraten.

  • Gemüse-Plätzchen: Bestimmt hast auch du ein paar Ausstechförmchen zu Hause. Damit lassen sich mit Kindern nicht nur Weihnachts-, sondern auch Gemüse-Plätzen herstellen. Stich zusammen mit deinem Kind sternförmige Paprika oder Gurkenringe aus. Auf diese Weise kannst du dein Kind dazu animieren, Gemüse zu essen.

Mit süßen Snacks solltest du sparsam umgehen, denn diese sind zum einen nicht gesund und können zum anderen gefährlich für die kleinen Milchzähne werden.

Kochen mit Kindern: Durch die Jahreszeiten

Vom Frühling bis zum Winter: Jede Jahreszeit hält seine ganz eigenen Rezepte bereit. Beim gemeinsamen Kochen mit Kindern sollte man im Idealfall saisonales Obst und Gemüse verwenden.

Infografik zu Kochen mit Kindern durch die Jahreszeiten

Frühling: Bunte Pizza

Pizza eignet sich als Mittags- und Abendessen und fast alle Kinder lieben sie. Hier können auch schon kleine Köche mithelfen, die Pizza mit saisonalem Gemüse zu belegen und den Teig zu kneten.

 

Bunte Pizza
Das brauchst du: So geht´s:
  • 300 g Mehl 
  • 1/2 TL Salz 
  • 20 g Hefewürfel 
  • 190 ml lauwarmes Wasser 
  • 2 EL Olivenöl 
  • 250 ml Tomatensoße 
  • Gemüse deiner Wahl (Brokkoli, Aubergine, Paprika...)
  • wahlweise Schinken oder Salami
  • geriebener Käse 

Das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel sieben und eine Mulde eindrücken. Die zerbröckelte Hefe mit 2 EL lauwarmem Wasser glatt rühren und in die Mulde geben. Etwas Mehl mit der Hefe verrühren und ein wenig Mehl auf diesen Brei geben. Mit einem Tuch bedeckt und ca. 15–20 Minuten „gehen lassen“.

Langsam 1/8 l lauwarmes Wasser und das Öl dazugießen und mit den Händen vermengen. Den Teig so lange kneten, bis sich Blasen bilden und er nicht mehr an der Schüssel klebt. Dann noch mal 30 Minuten abgedeckt stehen lassen. 

Das Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 220 °C vorheizen. Den Teig mithilfe von Mehl und einem Nudelholz auf dem Backpapier verteilen. Darauf zuerst die Tomatensoße verstreichen und dann nach Lust und Laune belegen. Backzeit: 20–25 Minuten.
 

 

Pizza ist das perfekte Gericht bei einem Kindergeburtstag, denn hier ist für jeden Geschmack etwas dabei und man darf sie mit den Fingern essen.

Sommer: Gemüse-Schiffchen

Im Sommer ist man mit Kindern viel draußen. Da bleibt oft wenig Zeit, um aufwendiger Rezepte zu kochen. Gemüse-Schiffchen sind eine gesunde, erfrischende Mahlzeit und innerhalb von 10 Minuten servierfertig.

 

Gemüse-Schiffchen
Das brauchst du (für 4 Portionen): So geht’s:
  • 100 g Schafskäse
  • 200 g Frischkäse
  • 6 EL Milch
  • 1 Bund Schnittlauch
  • große Salatgurke
  • Paprikaschote
  • Pfeffer und Salz
  • Kopf fester Blattsalat

Den zerdrückten Schafskäse mit Frischkäse und Milch in einer Schüssel cremig rühren. Geschnittenen Schnittlauch unter die Käsecreme heben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Salatgurke längs durchschneiden und in ca. 6 Stücke teilen. Mit einem Esslöffel die Kerne in der Mitte heraus schaben. Die geputzte Paprika in 8 gleich große Spalten schneiden.

Die Schiffchen nun mit der Käsecreme befüllen und auf Salatblätter stellen. Als Segel kann ein Petersilienstängel dienen.

 

Herbst: Kürbiswaffeln

Herbstzeit ist Kürbiszeit! Wenn es im Herbst langsam kälter wird, gibt es nichts Schöneres, als es sich drinnen so richtig gemütlich zu machen und mit Kindern Waffeln zu backen. Für Kürbiswaffeln musst du den Kürbis noch nicht einmal kochen.

 

Kürbiswaffeln

Das brauchst du:

So geht’s:
  • 200 g Hokkaidokürbis
  • 1 Orange
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 Ei
  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 g Haferflocken
  • ca. 100 ml Mineralwasser
  • Salz
  • Öl für das Waffeleisen

Den entkernten und gewaschenen Kürbis mitsamt der Schale fein raspeln. Die Orange und den Ingwer auspressen und zusammen mit dem Ei zur Kürbismasse geben. 

Das Mehl, die Haferflocken und das Mineralwasser langsam unter ständigem Rühren dazugeben. Den Teig mit etwas Salz würzen und 10 Minuten quellen lassen, bevor er im Waffeleisen knusprig gebacken werden kann. 
 

 

Wer die Waffeln lieber süß mag, verwendet Ananassaft statt der Orange und gibt statt Salz Vanillezucker hinzu.

Winter: Kinder-Plätzchen

Im Winter wird es weihnachtlich. Mit Kindern erlebt man diese festliche Zeit noch einmal ganz neu. Gemeinsam Plätzen zu backen und zu basteln gehört zur Vorweihnachtszeit dazu. Das folgende Rezept für Butterplätzchen ist ganz einfach und schön verziert, sind sie ein liebevoll selbst gemachtes Geschenk für andere.

 

Butterplätzchen
Das brauchst du:So geht’s:
  • 250 g Butter 
  • 175 g Zucker 
  • 2 Päckchen Vanillezucker 
  • 300 g Weizenmehl 
  • ca. 1 EL Milch

Bevor es losgeht: Butter in einem Topf schmelzen lassen und etwa 45 Minuten kaltstellen. 

Backblech mit Backpapier belegen und den Ofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: Etwa 180 °C, Heißluft: Etwa 160 °C.). Die Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Zwei Drittel des Mehls in kleinen Portionen unterrühren. Wenn der Teig fester wird, den Esslöffel Milch hinzufügen.

Das restliche Mehl unterheben und den Teig mit den Händen kneten. Den Teig ausrollen und mit Förmchen ausstechen. Auf mittlerer Schiene etwa 10 Minuten backen. Am Schluss bunt verzieren.

 

Überlege dir zusammen mit deinem Kind, welches Festmahl ihr an den Weihnachtsfeiertagen zusammen kochen könntet.

Spaß beimKochen mit Kindern: Tipps & Tricks

Mit unseren Tipps wird das Kochen mit Kindern zu einem echten Erfolg:

  • Im Restaurant. Nachdem ihr mit dem Kochen fertig seid, bittet Gäste oder Familienmitglieder an den Tisch und spielt Restaurant. Dein Kind kann seinen Gästen das Gericht des Tages präsentieren und dieses dann servieren. Besonders lustig ist es, wenn das Gericht einen fantasievollen Namen hat. So gibt es nicht etwa Spätzle, sondern „Ess-Würmer“ und statt Spaghetti „Haarknäuel mit Tomatensoße“.

  • Bloß nichts vermischen! Bei einigen Kindern könnten zusammengemischte Gerichte zu Protest führen. Serviere sie in diesem Fall lieber getrennt voneinander und lass dein Kind zum Beispiel die Tomatensoße selbst über die Nudeln verteilen.

  • Das Auge isst mit. Richte nach dem Kochen zusammen mit deinem Kind das Essen auf dem Teller an. Besonders viel Spaß macht es, wenn die Mahlzeit als Gesicht serviert wird. Wahrscheinlich hat dein Kind viele lustige Ideen, den Teller zu dekorieren.

  • Kleine Köche. Auch die Allerkleinsten möchten schon mithelfen. Das klappt oft nicht so wie gewollt. Ermöglicht deinem Kind trotzdem, sich einzubringen. Du könntest ihm etwa ein Fach mit alten Töpfen, Schüsseln, einem Rührbesen und Holzlöffeln zur Verfügung stellen, aus dem es sich immer dann bedienen kann, wenn du anfängst zu kochen. Überlass ihm ein paar Zutaten, die es in den Töpfen verteilen kann, um sein eigenes Kinderessen herzustellen.

  • Wo kommt das Essen her? Mach mit deinem Kind einen Ausflug auf den Bauernhof und seht euch gemeinsam an, wo das Essen herkommt. Vielleicht könnt ihr beim Melken zusehen oder beobachten, wie das Feld bestellt wird.

Lobe dein Kind für sein Kochtalent und versuche das Chaos in der Küche zu ignorieren. Es ist wichtig, das Selbstvertrauen von Kindern zu stärken, indem man sie dazu ermutigt, sich an neuen Aufgaben zu versuchen und noch unbekannte Nahrungsmittel zu kochen und dann auch zu probieren.

FAKTEN IM ÜBERBLICK

Beim Kochen mit Kindern sollte man besonders auf die Hygiene und Sicherheit achten: Lebensmittel sollten nicht abgelaufen sein und die Hände müssen vor dem Kochen gut gewaschen werden. Am besten sucht man sich auch einfache Rezepte raus, bei denen wenige Zutaten benötigt werden und die Zubereitungszeit nicht zu lange dauert. Das Wichtigste ist der Spaß an der Sache.

Mit Kindern zu kochen, vermittelt ihnen Freude am Essen und fördert eine gesunde Ernährung. Auch schon die Kleinsten können mithelfen: Obst waschen, Zutaten hinzugeben, umrühren oder etwas zerdrücken. Die Hauptsache ist, sie sind dabei und haben Spaß.

Zur Entstehung dieses Artikels:
Alle Inhalte aus in diesem Artikel basieren auf vertrauenswürdigen, fachspezifischen und öffentlichen Quellen. Die hier aufgeführten Ratschläge und Informationen ersetzen keinesfalls die medizinische Betreuung durch entsprechendes Fachpersonal. Konsultiere für eine professionelle Diagnose und Behandlung immer deinen Arzt bzw. deine Ärztin.