1 - 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
1 2 3

Das Leben, es bleibt spannend! Für Ihr 7 Monate altes Baby und für Sie. Je älter Ihr Kleines wird, desto stärker zeigt sich die ganz eigene Persönlichkeit Ihres Kindes. Das stellt die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Baby auch schon einmal auf die Probe. Aber genauso birgt das Zusammensein mit Ihrem Kind viele unvergessliche Momente im Leben. Lesen Sie weiter und lernen Sie, welche Entwicklungen im 7. Monat auf Sie und Ihr Baby zukommen könnten.

Worum geht es in diesem Artikel?

Wie sich Ihr Baby entwickelt Wie Sie Ihr Baby im 7. Monat unterstützen können Ernährung Ihres Babys im 7. Monat Der Tagesablauf Ihres 7 Monate alten Babys Babys Gesundheit Wie Ihr Baby im 7. Monat schläft Wie sich Ihr Leben verändert Checkliste: Ihr 7 Monate altes Baby
icon

Wie sich Ihr Baby entwickelt

In diesem Monat nimmt Ihr Baby nicht mehr so viel an Gewicht zu wie noch im ersten halben Jahr. Im Durchschnitt liegt die Gewichtszunahme im 7. Monat bei 400 Gramm und das Wachstum bei ungefähr eineinhalb Zentimetern.

Wachstum und Gewicht sind jedoch stark abhängig von der Ernährung und Aktivität des Kindes. Es kann auch vorkommen, dass Ihr Baby für Wochen gar nicht zunimmt oder wächst. Dies könnte unter anderem an der Nahrungsumstellung liegen. Sieht Ihr Baby fröhlich und gesund aus und strotzt vor Aktivität, gibt es keinen Grund zur Sorge.

Mit Ihrer Hilfe kann Ihr Baby vermutlich schon aufrecht und einigermaßen sicher sitzen. Unterstützen Sie den Rücken Ihres Kindes mit Ihrer Hand oder einem Kissen und setzten Sie es ruhig auf einen Hochstuhl.

Bis zu 20 Minuten können Sie auf diese Weise mit dem Baby zusammen am Tisch sitzen. Viel länger und öfter sollten Sie das aufrechte Sitzen allerdings nicht praktizieren. Sobald Ihr Kind die Muskulatur und Fähigkeit entwickelt hat, wird es sich von selbst auch ohne Ihre Hilfestellung aufrichten und sitzen bleiben.

Mittlerweile müsste Ihr Baby sich eigenständig vom Bauch auf den Rücken und wieder zurückdrehen können. Allerdings gelingt dies vielen Rollmöpsen nur zu einer Seite hin. Wenn sich Ihre kleine Sportskanone noch nicht selbstständig dreht, fragen Sie am besten Ihren Kinderarzt oder Ihre Hebamme, wie Sie Ihr Kind bei der Entwicklung der motorischen Fähigkeiten unterstützen können. Viele Säuglinge überspringen auch diesen Entwicklungsschritt und konzentrieren sich stattdessen gleich auf das Krabbeln oder Sitzen.

Weiterhin wird Ihr 7 Monate altes Baby alles Mögliche in den Mund stecken. Dieses elementare Bedürfnis muss unbedingt ausgelebt werden. Ihr Baby erkundet auf diese Weise seine Umgebung und studiert die Beschaffenheit verschiedener Objekte. Haben Sie nicht allzu viel Angst davor, dass Ihr kleiner Spatz sich verschlucken könnte. Das passiert äußerst selten und nur, wenn sich Ihr Kind mit vollem Mund erschreckt. Sollte ein kleines Teilchen in den Mund Ihres Babys gelangen, bleiben Sie ruhig und entfernen es behutsam. Hastige Bewegungen könnten nur dazu führen, dass Ihr Kind extrem unruhig wird, einen heftigen Atemzug nimmt und das Teilchen dadurch in der Lunge landet.

Nicht nur, weil Ihr Kleines die Welt erkunden will, sondern vermutlich weil die ersten Zähne durchbrechen, kaut es auf allen möglichen Gegenständen und den eigenen Fingern herum. Zwischen dem 7. und 8 Monat kommen in der Regel die ersten Zähnchen zum Vorschein.

icon

Wie Sie Ihr Baby im 7. Monat unterstützen können

Ihr Kleines wird von Tag zu Tag aktiver, beweglicher und eigenständiger. Höchste Zeit alles in Sicherheit zu bringen, was nicht niet- und nagelfest ist: Schaffen Sie ein babysicheres zu Hause für Ihren kleinen Wirbelwind.

Gefahrenquellen minimieren

Gehen Sie durch Ihr Zuhause und räumen Sie zerbrechliche oder gefährliche Gegenstände aus dem Weg. Das macht nicht nur Ihr Zuhause sicherer, sondern entspannt auch Ihr Gemüt. Sie müssen dadurch nicht ständig auf der Hut sein und Ihr Baby ununterbrochen ermahnen. Töpfe, Plastikbehälter und ähnliche Dinge, die ungefährlich für Ihr Kind sind, können Sie ruhig stehen lassen. Solche Gegenstände dienen oft hervorragend als Spielzeug für Ihr 7 Monate altes Baby.

Richtig „Nein“ sagen

Jedes Kind braucht Grenzen. Und es muss lernen, diese einzuhalten. Das wird leider nicht auf Anhieb gelingen. Dennoch ist es unerlässlich, hin und wieder ein „Nein“ auszusprechen. Die Bedeutung dieses Wortes wird Ihr Baby mit 7 Monaten noch nicht verstehen. Doch durch Ihren strengen Ton wird es vermutlich kurz innehalten.

Nutzen Sie diesen Moment und lenken Sie die Aufmerksamkeit Ihres Kindes von dem ab, was es nicht tun soll. Mit der Zeit wird Ihr Baby die Bedeutung des Neins verstehen lernen. Bis dahin ist wahrscheinlich ein Ablenkungsmanöver Ihre beste Strategie.

Im Allgemeinen sollten Sie aber sparsam mit Verboten umgehen. Viele Kinder setzen sich häufiger über ein „Nein“ hinweg, wenn sehr vieles verboten wird. Freiräume sind wichtig für die Entwicklung. Daher sollte ein „Nein“ nur auf Situationen angewandt werden, die größere Gefahren bergen. In ungefährlichen Fällen versuchen Sie Ihr Baby lieber abzulenken.

Das Gleiche gilt für lange Erklärungen. In diesem Alter bringt es noch nichts, Ihrem Frechdachs eine lange Rede zu halten, warum es etwas noch nicht darf. Es reicht, wenn Sie Ihrem Kind fest in die Augen sehen und ruhig sowie deutlich das Verbot aussprechen. Das wird Ihr Kind viel besser verstehen als eine lange Argumentationskette.

Das Kinderzimmer

Ein eigenes Zimmer brauchen Babys in dem ersten Lebensjahr eigentlich noch nicht. Alleine aus Sicherheitsgründen ist es ratsamer, Ihr Kind dort spielen zu lassen, wo auch Sie sich aufhalten. Und viele Kinder spielen sogar bis ins Grundschulalter gerne in der Nähe ihrer Bezugsperson, selbst wenn sie ein eigenes Zimmer besitzen.

Allerdings kann das Einrichten und Dekorieren eines Babyzimmers auch einen Vorteil für Sie als Eltern mit sich bringen: Sie können abends alle Spiel- und Kindersachen aus Ihrem Blickfeld räumen und schaffen dadurch gefühlt vielleicht etwas mehr Raum für sich und Ihre Partnerschaft.

Alternativ zu einem Kinderzimmer können Sie Ihrem 7 Monate altem Baby eine Spielecke im Wohn- oder Schlafzimmer einrichten. Wenn es dort seine Kiste mit Spielzeug und eine Krabbeldecke findet, wird es sich sicherlich freuen. Außerdem könnte ein Laufstall in diesem Alter eine gute Idee sein, da Sie diesen in jedes beliebige Zimmer mitnehmen können.

icon

Ernährung Ihres Babys im 7. Monat

Zwischen dem 5. und 7. Monat beginnen die meisten Eltern mit der Einführung von Beikost. Das heißt auch, dass sie das Baby allmählich von der Muttermilch entwöhnen. Ihr 7 Monate altes Baby braucht also einen neuen Ernährungsplan. Es ist Zeit für den Brei!

Von Beginn an sollten Sie Ihrem Baby einen abwechslungsreichen Essensplan anbieten. Daher ist es ratsam, die Zutaten immer wieder zu variieren. Für unterwegs bietet sich wahrscheinlich fertige Kost aus dem Supermarkt an. Doch hausgemachte Babynahrung hat viele Vorteile – zum Beispiel kann sie günstiger sein und Sie können selbst die Zutaten auswählen. Außerdem ist Mama die beste Köchin der Welt – oder Papa!

Wie wäre es also heute mal mit einem Mango-Heidelbeer-Püree? Und morgen ein Süßkartoffel-Brei mit Gemüse? Oder doch lieber eine Zucchini Pasta?

Verwöhnen Sie Ihr kleines Leckermäulchen mit kulinarischen Genüssen und zeigen Sie ihm, wie viel Spaß man beim Essen haben kann! Und sollte es einmal nicht gelingen, helfen vielleicht diese drei Tipps, wie Sie Ihr Baby richtig füttern können.

Der Tagesablauf Ihres 7 Monate alten Babys

Der Tagesablauf Ihres 6 Monate alten Babys
icon

Babys Gesundheit

Das Ende des Nestschutzes

Nach dem ersten halben Lebensjahr endet der sogenannte Nestschutz. Nun muss sich Ihr 7 Monate altes Baby an seine Umwelt gewöhnen – und deren Krankheitserreger. In dieser Zeit erkranken viele Kinder zum ersten Mal an Husten oder Fieber. In der Regel ist dies nicht weiter schlimm. Im Gegenteil, wenn das Fieber oder eine andere häufige Kinderkrankheit vom Ihrem Kind richtig ausgebrütet wird, geht das Immunsystem am Ende daraus gestärkt hervor.

Wenn also Ihre kleine Schniefnase als Baby und Kleinkind häufig krank ist, muss das kein schlechtes Zeichen sein. Es trainiert seine Abwehrkräfte, wodurch es später gegen Infektionen besser geschützt ist. Allerdings sollte man es auch nicht übertreiben: Auf keinen Fall sollten Sie Ihr Kind absichtlich Krankheitserregern aussetzen!

Zahnpflege

Ob Sie es glauben oder nicht: Für die Kleinsten gelten beim Zähneputzen die gleichen Regeln wie für Erwachsene. Das heißt mindestens zwei Mal am Tag müssen die Beißerchen sauber gemacht werden – morgens und abends. Doch wann sollte man mit der Zahnpflege bei Babys beginnen? Eigentlich sobald das erste Zähnchen unterwegs ist, spätestens aber wenn der Milchzahn dann zum Vorschein kommt.

Verwenden Sie ausschließlich eine Zahbürste, um die Milchzähne gesund und sauber zu halten. Achten Sie darauf, dass diese altersgerecht ist. Bis zu einem Alter von 24 Monaten haben die Kinderzahnbürsten einen besonders kleinen Kopf und sehr weiche Borsten, dafür einen großen Griff, damit die Eltern diese gut halten können.

Die ersten kleinen Zähnchen putzen Sie am besten mit kreisenden Bewegungen und sanftem Druck. Und verwenden Sie dabei ein Tröpfchen Kinderzahnpasta. Ab dem 6. Lebensmonat können Sie übrigens mit Ihrem Kind zum Zahnarzt gehen und sich über Kariesprävention beraten lassen. Die Krankenkassen bezahlen bis zu drei Früherkennungsuntersuchungen bis zum 34. Lebensmonat.

Vermutlich wird Ihr Baby anfangs nicht allzu begeistert vom Zähneputzen sein. Am besten helfen früh eingeführte Rituale und feste Zeiten. Außerdem können Sie die Zahnpflege mit lustigen Reimen und Spielen verbinden. Vielleicht helfen diese drei Methoden das Interesse Ihres Baby zu wecken.

icon

Wie Ihr Baby im 7. Monat schläft

Ihr Baby schläft mit 7 Monaten um die 12 bis 16 Stunden pro Tag und benötigt zwei bis drei Nickerchen tagsüber. Auch wenn Ihr Schlummerhase nachts bis zu neun Stunden schläft, wacht es vermutlich öfters zwischendurch auf.

Mythos: Durchschlafen

Manche Babys schlummern in diesem Alter die ganze Nacht durch. Dies ist aber vielmehr die Ausnahme als die Regel. Bis zum Ende des ersten Lebensjahres sind die Schlafzyklen von Babys überwiegend sehr kurz.

Unter „Durchschlafen“ versteht man also, dass Ihr Kind ohne Ihre Hilfe wieder einschlafen kann. Manche Babys erlernen die Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen ganz von alleine, andere benötigen etwas mehr Unterstützung von den Eltern.

Hier erfahren Sie einige Tipps, wie Sie Ihr Baby unterstützen können, wenn es nachts noch nicht durchschläft:

  • Verzichten Sie am besten ab dem 6. Monat auf das Stillen oder die Flasche in der Nacht. Wenn Kinder ein halbes Jahr alt sind, benötigen sie keine Nachtmahlzeit mehr.
  • Einschlafrituale, wie das Vorlesen einer Geschichte oder das Singen von Schlafliedern, beruhigen und helfen Ihrem Baby beim Einschlafen.
  • Bleiben Sie nach dem Ritual noch etwas länger mit Ihrem Kind liegen.
  • Tagsüber benötigt Ihr Baby genügend Ruhepausen zwischendurch, damit es nachts nicht unruhig schläft. Entspannen Sie mit Ihrem Baby gemeinsam auf dem Sofa oder im Bett.
  • Sie können Ihrem Baby auch eine Einschlafhilfe geben, die es selbst benutzen kann. Ein Schnuller eignet sich zum Beispiel dafür.

Sollte Ihr Baby nachts partout nicht schlafen wollen und Sie dadurch dauerhaft müde und erschöpft sein, suchen Sie sich professionelle Hilfe. Chronischer Schlafmangel kann auf Dauer Ihre Gesundheit schädigen und sich negativ auf Ihre Fähigkeit auswirken, Ihr Baby bestmöglich zu versorgen.

icon

Wie sich Ihr Leben verändert

Einmal im Jahr ist Muttertag. Und Vatertag. Aber vielleicht sollte der Vater- oder Muttertag einmal im Monat, oder noch besser, einmal in der Woche sein.

Die Idee dahinter ist, dass die Elternperson, die überwiegend tagsüber arbeitet, für einen Tag in die andere Rolle schlüpft und sich um das Baby kümmert. Auf diese Weise fühlt sich derjenige, der sonst im Beruf aktiv ist, auch zu Hause nützlich und gebraucht. Außerdem wird die Beziehung zum Kind gestärkt. Und noch wichtiger: die andere Person, die sonst mit der Erziehung und Pflege des Kindes beschäftigt ist, bekommt dadurch einen Tag mit mehr Zeit für sich.

Sollten Sie alleinerziehend sein, kann vielleicht ein Oma- oder Opatag eingerichtet werden. Hauptsache Sie treten zwischendurch aus Ihrer Versorgerrolle heraus und tanken als Mensch auf.

Die erste Hälfte ist geschafft, die zweite steht vor der Tür. Das erste Lebensjahr Ihres Babys ist jedenfalls etwas ganz Besonderes. Tanken Sie zwischendurch auf, um die schönen Momente mit Ihrem Baby in vollen Zügen genießen zu können. Das erfreut nicht nur Sie, sondern auch Ihr Kind! Zusammen starten Sie dann fröhlich in die nächste Etappe: den 8. Lebensmonat.

Flexible banner

Das könnte Sie auch interessieren:

Checkliste: Ihr 7 Monate altes Baby

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, einen Erste Hilfe-Kurs für Säuglinge und Kleinkinder zu besuchen.

Sobald der erste Milchzahn da ist, beginnt die tägliche Zahnpflege.

Falls noch nicht geschehen, überprüfen Sie, ob Ihre Wohnräume babysicher sind.