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Pampers' Materials and Safety

Woraus bestehen Pampers® Windeln, Höschenwindeln oder Feuchttücher?

3 Min. LesezeitAktualisiert am 28 September 2026

Das Wichtigste im Überblick

  • Sorgfältig ausgewählte Materialien: Pampers Windeln bestehen u. a. aus Superabsorber, weichen Vlies-Fasern und lösungsmittelfreien Klebeverbindungen – alle Materialien sind dermatologisch getestet.

  • Was nicht enthalten ist: Pampers Windeln enthalten keine EU-gelisteten Parfümallergene, keine Konservierungsstoffe und kein elementares Chlor zur Bleichung; sie sind latexfrei.

  • Zertifiziert und getestet: Pampers ist nach OEKO-TEX Standard 100 zertifiziert und dermatologisch getestet – zwei wichtige Sicherheitsnachweise für Babyprodukte in Europa.

  • Was unabhängige Tests sagen: Stiftung Warentest und Öko-Test bewerten Hautverträglichkeit und Inhaltsstoffe – die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Testmethodik, und auch günstige Eigenmarken schneiden gut ab.

  • Für empfindliche Haut: Achte auf parfüm- und lotionsfreie, dermatologisch getestete Windeln – z. B. Pampers Harmonie (parfüm- und lotionsfrei).

Windeln sind das Kleidungsstück, das dein Baby rund um die Uhr direkt auf der Haut trägt. Kein Wunder, dass viele Eltern genau wissen möchten, welche Materialien dabei zum Einsatz kommen – und ob diese Materialien wirklich sicher sind. Die Frage nach „schadstofffreien“ oder „nicht schädlichen“ Windeln ist berechtigt und wird von Fachleuten ernst genommen.

Pampers Windeln werden aus sorgfältig ausgewählten Rohstoffen hergestellt, die einen strengen Auswahlprozess durchlaufen, bevor sie Bestandteil einer Windel werden dürfen. Alle Produkte sind dermatologisch getestet und nach OEKO-TEX Standard 100 zertifiziert – einer der strengsten Sicherheitszertifizierungen für Babytextilien in Europa.

In diesem Artikel erfährst du, woraus Pampers Windeln, Höschenwindeln und Feuchttücher bestehen, welche Stoffe bewusst nicht verwendet werden, was die Zertifizierungen tatsächlich bedeuten und wie unabhängige Testinstitute die Sicherheit von Windeln bewerten. Wenn du die passende Windelgröße finden möchtest, hilft dir unser Größenrechner weiter.

Woraus bestehen Pampers Windeln – und welche Stoffe sind nicht enthalten?

Pampers Windeln bestehen aus sorgfältig ausgewählten, dermatologisch getesteten Materialien, die Sicherheit, Saugkraft und Komfort für die empfindliche Babyhaut vereinen. Gleichzeitig sind zahlreiche potenziell bedenkliche Stoffe bewusst nicht enthalten.

Materialien in Pampers Windeln

Jede Pampers Windel setzt sich aus mehreren Schichten zusammen, die jeweils eine bestimmte Funktion erfüllen:

  • Superabsorber (SAP): Ein saugfähiges Gel-Granulat im Kern der Windel, das Flüssigkeit schnell aufnimmt und sicher einschließt.

  • Polypropylen, Polyester und Polyethylen: Weiche, atmungsaktive bzw. wasserabweisende Vlies-Schichten, die den Kern umgeben und die Haut trocken halten.

  • Elastan: Dehnbare Faser, die für den flexiblen Sitz an Beinbündchen und Bund sorgt.

  • Klebemittel: Lösungsmittelfrei hergestellt und so platziert, dass kein direkter Hautkontakt entsteht.

  • Farbpigmente: Nicht wasserlösliche Pigmente für Designs und Markierungen.

  • Schutzbalsam/Lotion: Bei einigen Produktlinien ein dermatologisch getesteter Pflegebalsam, der auf der Verpackung deklariert ist.

Mehr Details zu allen Materialien findest du auf der Seite Qualität und Sicherheit bei Pampers.

Welche Stoffe sind NICHT enthalten?

Ebenso wichtig wie die verwendeten Materialien ist das, was Pampers bewusst weglässt:

  • keine EU-gelisteten Parfümallergene gemäß der EU-Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009 – gilt für Baby-Dry, Premium Protection und Harmonie,

  • keine Konservierungsstoffe in den Windeln,

  • kein elementares Chlor zur Bleichung der Zellulose (elementar chlorfreie Bleiche, ECF),

  • latexfrei,

  • Feuchttücher: Zusätzlich ohne Ethanol, Phenoxyethanol, Parabene, Phthalate oder elementares Chlor.

Für besonders empfindliche Babyhaut bietet Pampers Harmonie (parfüm- und lotionsfrei) eine besonders geeignete Wahl: 0 % Parfüm, 0 % Lotion, hypoallergen und von der Skin Health Alliance bestätigt. Im großen Pampers-Windel-Guide findest du einen Überblick über alle Produktlinien.

Was bedeutet OEKO-TEX Standard 100 und „dermatologisch getestet“?

Der OEKO-TEX Standard 100 ist eine strenge, unabhängige Zertifizierung, die Textilien und hautnahe Produkte auf über 1.000 Schadstoffe prüft – darunter Schwermetalle, Pestizide, Formaldehyd und Allergene. Pampers Windeln, Höschenwindeln und Feuchttücher sind nach diesem Standard zertifiziert.

Was prüft OEKO-TEX genau?

Die Zertifizierung folgt einem dreistufigen Verfahren: Zunächst werden alle Materialien der Windel (Saugkern, Verschlüsse, Vlies-Schichten, Außenlage) im Labor auf unerwünschte Substanzen untersucht. Anschließend führt OEKO-TEX Stichproben an im Handel erhältlichen Windeln durch. Schließlich wird direkt in der Produktionsstätte kontrolliert. Für Babyprodukte gelten dabei die strengsten Anforderungen (Produktklasse I) – die Grenzwerte werden mindestens einmal jährlich aktualisiert und berücksichtigen internationale Vorschriften einschließlich der REACH-Verordnung.

Was bedeutet „dermatologisch getestet“?

Alle Pampers Produkte werden unter Aufsicht externer Dermatolog:innen auf Hautverträglichkeit geprüft. Bestimmte Linien wie Pampers Harmonie sind zusätzlich von der Skin Health Alliance (SHA) als hautsicher bestätigt. Die verwendeten Materialien entsprechen der EU-Verordnung (EG) 1272/2008, und kosmetische Inhaltsstoffe unterliegen der EU-Kosmetikverordnung (EG) 1223/2009.

Warum ist das für Neugeborene besonders wichtig?

Laut dermatologischer Fachgesellschaften ist die Haut von Neugeborenen dünner als die von Erwachsenen, und die Hautschutzbarriere reift mindestens über die ersten zwölf Lebensmonate heran. Substanzen können deshalb leichter eindringen, und der natürliche Säureschutzmantel entwickelt sich erst mit der Zeit. Zertifizierte, schadstoffgeprüfte Materialien reduzieren das Risiko von Hautreizungen – ein Aspekt, der unabhängig von der Marke bei der Windelwahl berücksichtigt werden sollte. Bei anhaltender Windeldermatitis / wundem Po sollte eine Kinderärztin oder ein Kinderarzt konsultiert werden.

Welche Windeln gelten als besonders schadstoffarm? Das sagen unabhängige Tests

Die zwei großen deutschen Testinstitute – Stiftung Warentest und Öko-Test – bewerten Windeln mit unterschiedlichen Schwerpunkten, was zu abweichenden Ergebnissen führt. Die aktuellsten großen Tests stammen aus 2021 (Stiftung Warentest) und 2023 (Öko-Test); einen neuen umfassenden Test für 2026 gibt es bislang nicht – es empfiehlt sich, die jeweils aktuellste Ausgabe zu prüfen.

Stiftung Warentest (2021)

Stiftung Warentest testete elf Windeln der Größe 4 mit Fokus auf Auslaufschutz (40 %), Tragekomfort (40 %) und Handhabung (20 %). 254 Familien prüften die Windeln im Praxistest. Ergebnisse:

  • Pampers Premium Protection: Gesamtnote 1,4 („sehr gut“) – Testsieger, als einzige Windel in allen Kategorien „sehr gut“.

  • Pampers Baby-Dry: Gesamtnote 1,5 („sehr gut“).

  • dm Babylove: Gesamtnote 1,7 („gut“) – vergleichbare Leistung zu einem deutlich niedrigeren Preis (~12–14 ct/Windel).

In keiner der elf getesteten Windeln wurden bedenkliche Schadstoffe gefunden.

Öko-Test (09/2023)

Öko-Test prüfte 15 Windeln der Größe 4 mit stärkerem Fokus auf Inhaltsstoffe und Nachhaltigkeit:

  • dm Babylove und HiPP Babysanft erhielten als einzige ein „sehr gut“ im Gesamturteil.

  • Pampers Premium Protection erhielt insgesamt ein „gut“, wurde jedoch bei den Inhaltsstoffen herabgestuft, weil die Windel eine paraffinbasierte (erdölbasierte) Lotion enthält, die sich laut Öko-Test schlecht ins Hautgleichgewicht einfügt.

  • Keine Windel im Test fiel durch – alle 15 Produkte schnitten mindestens mit „gut“ ab.

Die unterschiedlichen Ergebnisse erklären sich durch die Gewichtung: Stiftung Warentest betont die praktische Leistung, Öko-Test legt besonderen Wert auf Inhaltsstoffe und Umweltverträglichkeit. Beide Perspektiven sind für Eltern relevant.

Ausführliche Informationen zu Qualität und Sicherheit findest du auf der Seite Qualität und Sicherheit bei Pampers.

Worauf sollte man bei einer sicheren Windel achten?

Die sicherste Windel ist die, die schadstoffgeprüft ist, gut sitzt und regelmäßig gewechselt wird. Bei der Wahl einer sicheren, schadstoffarmen Windel helfen diese Kriterien:

  • parfümfrei und frei von EU-gelisteten Parfümallergenen,

  • lotionsfrei oder mit einer unbedenklichen, paraffinfreien Lotion,

  • dermatologisch getestet – idealerweise zusätzlich von der Skin Health Alliance bestätigt,

  • OEKO-TEX Standard 100-zertifiziert (Produktklasse I für Babys),

  • latex- und parabenfrei, ohne elementares Chlor gebleicht (ECF),

  • gute Passform und häufiges Wechseln – für die Hautgesundheit oft wichtiger als der Markenname. Im großen Pampers-Windel-Guide findest du Tipps zur richtigen Passform, und mit der Pampers Club App kannst du bei jeder Packung Punkte sammeln.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Pampers Windeln bestehen aus einem saugstarken Kern mit Superabsorber (saugfähiges Gel-Granulat), weichen und atmungsaktiven Vlies-Fasern aus Polypropylen, Polyester und Polyethylen, Elastan für den flexiblen Sitz sowie lösungsmittelfreien Klebemitteln. Alle Materialien sind dermatologisch getestet und nach OEKO-TEX Standard 100 zertifiziert.

Die Informationen in diesem Artikel dienen nur zur allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei anhaltendem Windelausschlag, Hautreizungen oder einer vermuteten Allergie wende dich bitte an deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt.