Schlafendes baby

Probiere unsere Schwangerschafts-Tools

Namensgenerator

Filtern nach Geschlecht:

Mädchen

Junge

Divers

Filtern nach Thema:

Klassisch

Modern

Bekannte Persönlichkeiten

Ausgefallen

Den passenden Jungennamen zu finden, ist eine große Herausforderung für alle Eltern. Denn die Auswahl ist groß! Man kann also nicht früh genug damit anfangen.

Egal, ob du dich für einen christlichen, internationalen, traditionellen, kurzen Namen oder doch lieber für einen Evergreen wie Alexander oder Maximilian entscheidest: Schon nach kurzer Zeit wirst du dich an den Jungennamen gewöhnt haben. Dann wird es undenkbar sein, dass jemals ein anderer infrage kam. Wir haben für dich die beliebtesten Jungennamen und ihre Herkunft und Bedeutung aus den Hitlisten 2020 zusammengefasst.

Christliche Jungennamen

Mit der Etablierung des Christentums im zwölften und 13. Jahrhundert gewannen Namen von Heiligen, Aposteln und biblischen Personen an Beliebtheit. Noch heute finden sich viele christliche Vornamen unter deutschen Jungennamen.

Jonas: Dieser aus dem Hebräischen stammende Name ist weit oben auf der Wunschliste deutscher Eltern zu finden. Der Bibel nach war Jonas ein Prophet. Er wurde von einem großen Fisch vor dem Ertrinken gerettet, indem ihn dieser verschluckte und an Land wieder ausspie.

Paul: Im Jahr 2020 stand dieser Name an dritter Stelle der beliebtesten männlichen Babynamen. Er lässt sich auf Paulus, den Missionar des Urchristentums und einen der ersten christlichen Theologen, zurückführen.

Noah: Im Auftrag Gottes baute Noah die berühmte Arche und rettete somit alle Arten vor der großen Flut. Noah bedeutet so viel wie „Ruhe/Trost bringend“. Auch die Schreibweise Noa, also ohne „h“, ist durchaus nicht unüblich.

Jakob: Auch in der Schreibweise Jacob etabliert, ist dies ein überaus beliebter biblischer Vorname, der aus dem Hebräischen stammt.

David: Dieser Jungenname ist mit der Bedeutung „Der Geliebte“ oder „Der Liebling“ versehen. David gilt als einflussreichster König Israels und wurde darüber hinaus als Musiker und Dichter verehrt. Bekannte Träger dieses Jungennamens sind David Bowie und David Beckham.

Internationale Jungennamen

Ein internationaler Name ergibt beispielsweise dann Sinn, wenn die Eltern unterschiedlicher Herkunft beziehungsweise Nationalität sind. Hier bietet es sich natürlich an, einen Jungennamen zu wählen, der auch für beide Familienteile gut verständlich und aussprechbar ist.

Leon: Lange war dieser unkomplizierte Jungenname auf der Beliebtheitsskala sehr weit oben. Zwar reicht es inzwischen nicht mehr ganz für einen Spitzenplatz unter den Jungennamen. Trotzdem wird er nach wie vor überaus gerne vergeben. Er ist für alle leicht auszusprechen und findet sich teilweise in unterschiedlichen Varianten in vielen Ländern wieder. Bedeutung: der Löwenstärke.

Henry/Henri: Dieser aus dem Englischen übernommene Vorname leitet sich vom Namen Heinrich ab und gehört auch in Deutschland zu den beliebtesten Jungennamen. Sein wohl bekanntester Träger ist der englische Prinz Henry, Sohn von Charles und Diana.

Erik/Eric: Dieser bekannte nordische Vorname ist die Kurzform von Erich. Er bedeutet „der alleinige, beständige Herrscher“. Kein Wunder also, dass Eric der Name zahlreicher früher dänischer, schwedischer und norwegischer Könige war.

Liam: Das ist die ursprüngliche Kurzform des irischen Vornamens William. Ließ sich dieser Name vor einigen Jahren noch nicht in den Listen der beliebtesten Jungennamen finden, so ist er nun ein fester Bestandteil.

Elias: Oder auch Elia, Elie, Elija, Ellis. Dies ist in verschiedenen Ländern ein sehr populärer Name. Er kommt aus dem Hebräischen und war in Deutschland schon im elften Jahrhundert anzutreffen.

Traditionelle Jungennamen

Immer häufiger wählen Eltern für ihren Nachwuchs einen traditionellen Jungennamen. Und das hat seine Berechtigung, denn solche Jungennamen unterliegen nicht den Trends der Zeit.

Anton: Dieser ursprünglich lateinische Name fand im 12./13. Jahrhundert durch die Verehrung des heiligen Antonius von Padua Verbreitung. Dieser galt als brillanter Redner. Dem einen oder anderen ist der Name wahrscheinlich auch durch Erich Kästners Kinderbuch „Pünktchen und Anton“ bekannt.

Emil: Auch mit „Emil und die Detektive“ schrieb Erich Kästner einen Kinderbuchklassiker. Emil entlehnt sich aus dem Französischen und zählt seit dem 19. Jahrhundert zu den geschätzten Babynamen für Jungen.

Oskar/Oscar: Dieser wieder in die Mode gekommener Name leitet sich von Ansgar ab. Berühmte Träger sind der englische Dichter Oscar Wild und Oskar Schindler, der im Dritten Reich über 1.000 Juden das Leben rettete.

Carl/Karl: Schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehörte dieser alte deutsche Name zu den beliebtesten und ist immer noch sehr häufig auf den Spielplätzen zu hören.

Luis/Louis: Auf den ersten Blick nicht traditionell, hat diese Kurzform von Ludwig den Sprung in unsere Zeit geschafft. Diese Variante eignet sich besonders gut, wenn du etwas Traditionelles mit modernem Klang suchst.

Kurze Jungennamen

Diese Jungennamen sind beliebt, wenn dein Kind einen eher langen Nachnamen hat. Außerdem lassen sie sich wunderbar mit einem zweiten Namen kombinieren.

Ben: Diese Abkürzung von Benjamin steht zurzeit an fünfter Stelle der beliebtesten Jungennamen in Deutschland. Er bedeutet „Sohn des Glücks“. Benjamin ist einer der zwölf Stammväter Israels.

Fin: Diesen irischen Jungennamen kennt man auch in den Schreibweisen Finn und Fynn. Das gälische Wort „fionn“ bedeutet „weiß, hell, blond“. Finn ist auch ein weiblicher Vorname, jedoch wird er in Deutschland lediglich als Jungenname benutzt.

Theo/Teo: In Deutschland ist die Schreibweise mit „h“ stärker verbreitet. Er ist zum Beispiel eine Kurzform von Theobald oder dem griechischen Namen Theodor, der sinngemäß „Gottesgabe“ bedeutet.

Leo: Der Löwe. Diese Variante von Leopold und Leonhard war sehr bekannt unter den frühen Christen. 13 Päpste wurden so genannt. Der Löwe ist zudem eines der zwölf Tierkreiszeichen und beschreibt eine selbstbewusste und ausdrucksstarke Persönlichkeit.

Tim: Auch hier handelt es sich um eine Abkürzung: Timotheus, Dietmar, Timo oder Timothy liegen dem Jungennamen zugrunde. Sollte also einer dieser Namen in deiner Familie vorkommen, und du willst ihn gern weitergeben, kannst dich aber nicht so recht damit anfreunden, dann ist Tim eine wunderbare Alternative.

Evergreen-Jungennamen

Es gibt Jungennamen, die scheinen nie aus der Mode zu kommen und passen in jede Region Deutschlands.

Felix: Der aus dem Lateinischen stammende Name erfreut sich konstanter Beliebtheit. Kein Wunder, denn mit der Bedeutung „glücklich“ beziehungsweise „Glück bringend“ umschreibt er genau das, was frischgebackene Eltern empfinden.

Alexander: Der Feldherr Alexander der Große ist der wohl prominenteste Träger dieses beliebten Jungennamens. Auch die Bedeutung passt hier sehr gut: „abwehren, schützen, verteidigen“.

Maximilian: Oder auch in der Kurzform Max. Er lässt sich fast in allen Generationen finden. Dieser Name hat seine Wurzeln im römischen Beinamen Maximilianus, einer Bildung zum lateinischen Wort „maximus“, das „der Größte“ bedeutet.

Moritz: Auch dieser Vorname ist ungebrochen begehrt – und das nicht nur in Deutschland: Maurice in Frankreich, Morris in England, Mauritz, Mauritius oder Mauriz in den Niederlanden, Maurizio in Italien, Maurocio in Spanien und Moric in Tschechien zeugen davon.

Jonathan: Auf diesen Jungennamen, der schon im Mittelalter in Deutschland vereinzelt vorkam, greifen Eltern seit den 1970er-Jahren wieder verstärkt zurück. Er ist auch im Moment sehr beliebt in der Form Jonah.

Lukas: Er eroberte in den 1970er-Jahren in der Schreibweise Lucas die Hitlisten. Seit den 90ern ist er immer wieder in den Top 10. Beliebt sind auch die Abwandlungen Luca und Luka. Lukas wird als Schutzheiliger der Maler verehrt, da er der Überlieferung nach Christus- und Marienbilder zeichnete.

Jungennamen: Tipps und Anregungen

  • Liste. Mach mit deinem Partner eine Liste mit euren Favoriten und hänge sie an einen gut sichtbaren Ort. Du wirst im Laufe der Zeit über viele Babynamen für Jungen stolpern, die du dieser Liste hinzufügen kannst. Einige Jungennamen werden nach und nach ihren Reiz verlieren, und du kannst sie jederzeit wieder streichen.

  • Familientradition. Schreib alle Jungennamen aus deiner Familie auf und überlege dir, zu welchen Verwandten du ein besonderes Verhältnis hast. Vielleicht kommt dessen Name ja schon genau so oder in einer abgewandelten Form für dich infrage. Möglicherweise ist die Weitergabe eines bestimmten Jungennamens bereits eine Familientradition.

  • Vorname zum Nachnamen. Eltern, die für Jungs Namen suchen, ist eine harmonische Einheit von Vor- und Nachnamen wichtig. Sprich also potenzielle Jungennamen immer gleich zusammen mit deinem Nachnamen aus. Manche Kombinationen fallen eventuell schon wegen einer ungünstigen Verbindung beider Namen weg (zum Beispiel „Frank Reich“, „Mark Graf“ oder „Rosa Roth“).

  • Anmeldung. Innerhalb einer Woche nach der Geburt muss in der Regel die Geburtsanzeige beim Standesamt eingehen. Die endgültige Eintragung muss dann spätestens vier Wochen nach der Geburt erfolgen. Du hast also noch etwas Zeit, deine Spitzenreiter in Sachen Jungennamen mit deinem Schatz auf dem Arm durchzugehen.

Mehr Tipps und Anregungen finden Sie auch in unseren Artikeln zu den beliebtesten Mädchennamen und seltenen Jungennamen. Wer internationale Vornamen sucht, wird vielleicht in den folgenden Artikeln fündig: amerikanische Jungennamen, türkische Jungennamen und nordische Jungennamen.

Hast du in unserer Liste einen passenden Jungennamen für dein Kind gefunden? Lass dich zusätzlich von unserem Namensgenerator inspirieren.

Flexible banner