Das Risiko einer Frühgeburt lässt sich nie völlig ausschließen. Bestimmte Vorsichtsmaßnahmen sowie eine gute gesundheitliche Versorgung zwischen den Schwangerschaften können dir aber helfen, es zu verringern und im Falle einer Frühgeburt vorbereitet zu sein.

Das kannst du tun:

  • Wenn ein Risikofaktor auf dich zutrifft oder du an einer akuten oder chronischen Erkrankung leidest, suche frühzeitig deine Frauenärztin oder deinen Frauenarzt auf, um mögliche Vorsichtsmaßnahmen zu besprechen. Wahrscheinlich wirst du in diesem Fall engmaschiger überwacht, um Unregelmäßigkeiten schnell zu erkennen.

  • Auch ohne besonderen Risikofaktor steht deine Gesundheit an erster Stelle! Nimm deshalb ärztliche Vorsorgeuntersuchungen sowie Beratungen von Hebammen wahr.

  • Durch eine gute Ernährung, eine angemessene Gewichtszunahme sowie den Verzicht auf Zigaretten und Drogen reduzierst du das Risiko einer Frühgeburt weiter.

Wenn sich doch eine Frühgeburt ankündigt

Meistens sendet dein Körper vor einer Frühgeburt Warnsignale aus, beispielsweise frühzeitige Wehen, Blutungen oder Veränderungen am Gebärmutterhals. Eine gute ärztliche Betreuung ist dann besonders wichtig, um alle Maßnahmen in die Wege zu leiten. Zeichnet sich eine Frühgeburt ab, kann die Schwangerschaft möglicherweise durch wehenhemmende Mittel verlängert werden. Um Infektionen beim Kind vorzubeugen oder zu behandeln, können auch Antibiotika ratsam sein. Die Lungenreifung wird durch die Gabe von Kortison beschleunigt, was spätere Komplikationen vermindern kann.

Steht eine sehr frühzeitige Entbindung unmittelbar bevor, wirst du in der Regel in eine Geburtsklinik für Risikoschwangerschaften verlegt, um deine Versorgung und die deines Babys optimal sicherzustellen.

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Hilfe für Eltern

Die gemeinnützige wellcome gGmbH steht Eltern rund um die Themen Schwangerschaft, Baby und Kind zur Seite: mit praktischer Hilfe nach der Geburt sowie über www.elternleben.de mit Hebammensprechstunden, Online-Beratung und nützlichen Download-Ratgebern.