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Wie bereite ich mich auf eine Schwangerschaft vor?

Vielleicht hast du den Wunsch, eine Familie zu gründen oder sehnst dich nach einem (weiteren) kleinen Sonnenschein Haus. Wie schön! Sicher stellst du dir bereits im Vorfeld ein paar Fragen wie zum Beispiel: Was sollte man vor der Schwangerschaft beachten?

Denn bereits in der Vorbereitung einer Schwangerschaft kannst du einiges tun, um deine eigene Gesundheit und die Gesundheit deines geplanten süßen Lebenswunders zu schützen.

Vorbereitung, um schwanger zu werden

Wir haben in diesem Text drei wichtige Schritte für deine perfekte Vorbereitung um schwanger zu werden!

Schritt 1: Gesunde Ernährung und viel Folsäure

Schon vor der Schwangerschaft lohnt es sich, wenn du auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achtest! Du solltest wirklich immer alle wichtigen Nährstoffe durch deine Nahrung aufnehmen. Dabei ist Folsäure für die Zellteilung und das Wachstum eines ungeborenen Schätzchens von Anfang an unentbehrlich. Achte deshalb schon bei deinem Kinderwunsch auf eine ausreichende Zufuhr.

Viele grüne Gemüsesorten sind reich an Folsäure: Salat, Kohl oder Spinat, aber auch Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Wenn du in nächster Zeit schwanger sein möchtest, empfiehlt sich auch noch eine zusätzliche Einnahme eines Präparats mit 400 µg Folsäure. Auch wichtig: Versuche schon in der Vorbereitung der Schwangerschaft auf Kaffee und Alkohol zu verzichten, zumindest aber den Konsum einzuschränken.

Schritt 2: Achte auf deine Gesundheit

Wie bereits erwähnt: Neben einer gesunden Ernährung und genug Bewegung solltest du auch auf gesundheitsschädliche Genussmittel (zum Beispiel Zigaretten und Alkohol) verzichten! Dein Hausarzt oder deine Hausärztin überprüft bei einer allgemeinen Untersuchung deinen Gesundheitszustand und Wohlbefinden in Hinblick auf deine geplante Schwangerschaft.

Wenn du Vorerkrankungen haben solltest, besprecht ihr, ob und welche Therapien während der geplanten Schwangerschaft nötig und möglich sind. In diesem Gespräch solltest du deinen Arzt / deine Ärztin auch unbedingt über alle Medikamente informieren, die du regelmäßig einnimmst! In der Vorbereitung um schwanger zu werden kann es nämlich sein, dass die Dosis angepasst wird. Oder du für die Zeit der Schwangerschaft auf andere Medikamente zurückgreifen solltest. Hierbei steht dir dein Arzt / deine Ärztin mit medizinischem Fachwissen bei und berät dich sicher.

Außerdem sollte der Arzt / die Ärztin denen Impfstatus zum Beispiel gegen Röteln und Keuchhusten überprüfen und bei Bedarf auffrischen. Es sollte auch kontrolliert werden, ob du unter einer Anämie (Blutarmut) oder einer Schilddrüsenerkrankung leidest. Eine Erkrankung der Schilddrüse kann unter Umständen bedeuten, dass das Schwangerwerden für dich erschwert (aber sicher nicht unmöglich!) ist.

Schritt 3: Konsultiere deinen Zahnarzt / deine Zahnärztin

Erkrankungen im Mundraum und komplizierte zahnärztliche Eingriffe während der Schwangerschaft sind ein zusätzliches Infektionsrisiko. Achte deshalb schon vor deiner Schwangerschaft auf eine perfekte Mundgesundheit. Auch während der Zeit mit deinem kleinen (ungeborenen) Schatz solltest du deinen Zahnarzt / deine Zahnärztin regelmäßig aufsuchen. Aber so bist du schon im Vorfeld auf der sicheren Seite!

Am besten lässt auch der zukünftige Papa seine Zähne kontrollieren und bei Bedarf behandeln. Denn: Die Karies auslösenden Keime sind ansteckend und können von den Eltern später auf ihren kleinen Liebling übertragen werden. So seid ihr für alle Fälle gewappnet und es geht nicht nur euch, sondern auch eurem kleinen Sonnenschein gesundheitlich sehr gut!

Das sind also unsere großen Tipps für die Vorbereitung, um schwanger zu werden. Wenn du unsere drei Schritte beachtest und befolgst, regelmäßig Sport treibst und auf eine ausgewogene Ernährung achtest: Herzlichen Glückwunsch, du bist wirklich perfekt vorbereitet. Viel Spaß bei der Reise zu einer gesunden kleinen Familie!

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Zur Entstehung dieses Artikels:
Alle Inhalte in diesem Artikel basieren auf vertrauenswürdigen fachspezifischen und öffentlichen Quellen, wie der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), dem Ärzteblatt oder den „Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung (Mutterschafts-Richtlinien)”. Eine ausführliche Liste aller verwendeten Quellen findest du im Anschluss an diesen Artikel. Die hier aufgeführten Ratschläge und Informationen ersetzen keinesfalls die medizinische Betreuung durch entsprechendes Fachpersonal. Konsultiere für eine professionelle Diagnose und Behandlung immer deinen Arzt / deine Ärztin.