
Schüchternheit bei Kleinkindern
Viele Eltern von schüchternen Kleinkindern stellen sich die Frage: Was genau ist der Grund für Schüchternheit? Wie können wir unserem Kind helfen, diese Gefühle zu überwinden?
Gründe für Schüchternheit bei Kleinkindern
Forscher haben zwei offensichtliche Auslöser für Schüchternheit gefunden:
1. Biologische Prädisposition
Jedes fünfte Kind scheint mit einer biologisch bedingten Schüchternheit auf die Welt zu kommen. Im Kleinkindalter – und manchmal sogar früher – zeigen diese Kinder ein gewisses Unbehagen gegenüber unbekannten Menschen und neuen Umgebungen. Schüchterne Kleinkinder sind häufig auch schwierige Esser, die Neues kategorisch ablehnen und neuen Herausforderungen tendenziell aus dem Weg gehen. Die Hälfte der Kleinkinder, die ein solches Verhalten aufweisen, ist mit sechs Jahren immer noch schüchtern. Bei den Heranwachsenden ist es noch ein Viertel, das zur Schüchternheit tendiert.
2. Situationsabhängige Schüchternheit
Für diese Kinder ist Schüchternheit eine Reaktion auf Stress. Die Krankheit eines Elternteils, der Umzug ins neue Zuhause oder eine andere Veränderung im nahen Umfeld können Schüchternheit bei Kleinkindern, Kindergartenkindern und selbst bei älteren Kindern auslösen. Für gewöhnlich legt sich die Schüchternheit wieder, wenn sich die Rahmenbedingungen entspannt haben oder sich das Kind mit der neuen Situation angefreundet hat.
Was tun gegen Schüchternheit bei Kleinkindern?
Um Schüchternheit bei Kleinkindern zu überwinden, ist es wichtig, ihr Selbstbewusstsein aufzubauen und ihre sozialen Kompetenzen zu verbessern. Ein paar Anregungen:
Schüchternheit bei Kleinkindern ist zwar für gewöhnlich kein Grund zur Besorgnis, aber wenn du das Thema frühzeitig angehst, hilfst du deinem Schatz dabei, seine soziale Kompetenz bis zum Schulalter auszubauen.
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