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Wie verläuft die Entwicklung Ihres Babys. Entwicklungschritte des Kindes. Entwicklung jedes Kindes ist anders

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Nun sind Sie endlich Eltern geworden! Dies ist auch eine Zeit voller Fragen und Unsicherheiten. Wie verläuft die Entwicklung Ihres Babys? Erfahren Sie mehr über die Entwicklungsschritte des Kindes. Die Entwicklung jedes Kindes ist anders.

Nun sind Sie endlich Eltern geworden! Als Kinderarzt weiß ich, dass dies eine Zeit voller Fragen und Unsicherheiten ist. Keine Sorge, Sie werden Antworten auf Ihre Fragen finden. Bald werden Sie Ihre neue Rolle selbstbewusst meistern. Diese Seiten sollen Ihnen dabei helfen herauszufinden, wie die Entwicklung Ihres Kindes in den ersten Wochen, Monaten und Jahren aussehen wird. Klicken Sie einfach auf das Alter Ihres Kindes, um deen entsprechenden Entwicklungsschritt des Kindes zu sehen.
Wenn Sie einen Blick auf den nächstfolgenden Entwicklungsschritt der Kinder werfen möchten, suchen Sie nach diesem Symbol:

Neugeborenes

3 Wochen

2 Monate

4 Monate

6 Monate

9 Monate

1 Jahr

18 Monate

2 Jahre

3 Jahre

Neugeborenes

Ihr Baby ist endlich da und Sie sind Eltern! So überwältigend das Gefühl ist, ein Neugeborenes ist lange nicht so zerbrechlich und hilflos wie es den Anschein hat. In vielerlei Hinsicht weiß es sich bereits selbst zu helfen. Und indem es seine Bedürfnisse signalisiert, hilft es Ihnen dabei, gute Eltern zu werden. Trinken, Schlafen, Schmusen – das sind die Grundbedürfnisse des Neugeborenen. Wenn die Mutter ihrem Kind die Brust gibt, ist ihre Milchproduktion genau auf seine Bedürfnisse abgestimmt.

Die Versorgung des Babys und besonders die der Mutter (!), das Zurechtfinden in der neuen Elternrolle – das alles beansprucht in den ersten Wochen vermutlich Ihre gesamte Energie. Endlich können Sie Ihr Baby kennenlernen! Neugeborene spielen noch nicht, doch sie lieben es, die Welt mit ihren Augen, Ohren und Körpern zu erkunden. Nehmen Sie sich Zeit, mit dem Kind zu sprechen, wenn es wach ist. Aus der Zeit in Ihrem Bauch erkennt Ihr Baby bereits Ihre Stimmen, die es beruhigen. Am besten sieht das Baby in einer Entfernung von 20 bis 25 cm (ca. eine Armlänge). Schauen Sie es, wenn Sie es halten, aufmerksam an. Dann wird es Sie ebenso interessiert anschauen, wenn Sie mit ihm schmusen, sprechen und singen.

Wie es weiter geht: Die ersten Wochen sind aufregend und anstrengend. Nehmen Sie sich daher viel Zeit für sich und Ihr Baby, um einander gut kennenzulernen. Nach drei Wochen werden Sie sich beide bereits aneinander gewöhnt haben.

3 Wochen

Sie sind vermutlich zu müde, um zu bemerken, wie groß der Entwicklungsschritt Ihres Kindes ist. Sie haben sich beide verändert und sind gewachsen. Vermutlich gibt es jetzt auch so etwas wie einen Tagesrhythmus. Sie verstehen die Bedürfnisse Ihres Babys immer besser. Für viele Familien ist das schwierig, denn die Bedürfnisse eines drei Wochen alten Babys scheinen unbegrenzt. Die meisten jungen Eltern sind in dieser Zeit erschöpft und fragen sich, ob sie je wieder eine Minute für sich haben werden. Keine Sorge. Das werden Sie! Die Dinge kommen ganz von selbst wieder ins Lot.

Babys haben wie Erwachsene ein individuelles Temperament. Einige haben sofort relativ regelmäßige Ess- und Schlafrhythmen. Lassen Sie das Baby in dieser Zeit den Takt angeben. Über seinen Tag verteilt braucht es jedoch regelmäßige Mahlzeiten.

Entwicklung Ihres 3 Wochen altes Babys ...


  • hat einen eher vorhersehbaren Schlaf- und Essrhythmus als nach der Geburt. Sie kennen seine Bedürfnisse besser und haben gelernt, ihm zu geben, was es braucht. Sie wissen, wie Sie es versorgen und beruhigen können.

  • ist immer häufiger und länger wach (bis zu einer Stunde und mehr). Nach dem Stillen oder dem Bad untersucht es Ihr Gesicht, beobachtet Sie beim Reden und beruhigt sich, sobald es Ihre Stimme hört.

  • drückt mit kleinen Lauten seine Freude aus, wenn Sie mit ihm reden. Das sind die Anfänge des Sprechens. Unterbrechen Sie Ihren Satz, um ihm zu antworten: Sie führen die ersten Unterhaltungen mit Ihrem Baby!

  • wird gegen Abend unruhiger. Was auf den ersten Blick nicht wie Entwicklung Ihres Kindes aussieht ist dennoch einer. Je fortgeschrittener die Entwicklung des Nervensystems des Babys ist, desto interessanter wird die Welt, die es umgibt. Nach der Aufregung des Tages muss Ihr Baby abends ganz einfach Dampf ablassen.

  • hält seinen Kopf immer besser. Es scheint nicht mehr so zerbrechlich wie zu Anfang, braucht aber noch viel Stütze, wenn Sie es halten.

  • bekommt einen kräftigeren Oberkörper. Es hebt den Kopf, wenn Sie es auf den Bauch legen.

  • bewegt seine Hände und verfolgt ihre Bewegungen mit den Augen. Die Bewegungen seiner Augen kann es inzwischen relativ gut kontrollieren. Aufmerksam untersucht es die Gegenstände in seiner Umgebung.

  • schläft drei bis vier Stunden durch. Schläft es länger, sollten Sie es wecken, um ihm seine Mahlzeit zu geben.

Wie es weiter geht: Nun beginnen die eigentlichen Freuden des Elternseins: Ihr Baby lächelt Sie zum ersten Mal an; es beginnt, Laute von sich zu geben und zeigt Ihnen seine ganze Liebe.

2 Monate

Mit zwei Monaten wirft das Verhalten Ihres Babys zwar noch manchmal Rätsel auf, doch seine Ess- und Schlafgewohnheiten werden vorhersehbarer. Unruhe und Schreien nehmen gegen Abend hin zu, was belastend ist, wenn Sie müde sind. Fühlen Sie sich überfordert, bitten Sie Ihren Partner oder eine andere Vertrauensperson um Hilfe.

Jetzt können Sie bereits erkennen, welche Augenfarbe Ihr Kind hat. Mit zwei Monaten ist Ihr Baby pummeliger geworden, vielleicht hat es sogar ein Doppelkinn und Speckfalten an den Oberschenkeln. Es sind die Zeichen eines gut genährten, gesunden Babys. Entwicklung Ihres 2 Monate alten Babys:


  • brabbelt, besonders wenn Sie mit ihm sprechen.

  • lächelt immer breiter und häufiger.

  • beruhigt sich in Anwesenheit von Mama oder Papa schneller als bei Fremden.

  • beobachtet Sie und andere mit großer Aufmerksamkeit, besonders vor und nach den Mahlzeiten.

  • hält seinen Kopf schon besser, wenn Sie es ruhig halten.

  • lässt sich gerne hochnehmen und sitzt gerne, wenn Sie seine Ärmchen stützen.

  • hebt auf dem Bauch liegend seinen Kopf und drückt sich mit den Armen hoch.

  • rollt vom Bauch auf den Rücken, wenn es die Balance verliert.

  • zeigt eine zunehmend gestreckte Haltung und hält die Hände häufig entspannt offen.

  • greift nach seinen Händen und ergreift sie durch Zufall beim Erkunden seiner Umgebung.

Wie es weiter geht: Ihr Kind wird immer mehr zu einem niedlichen Baby, wie man es aus Werbeanzeigen kennt. Es genießt diese Rolle und spielt sie mit großem Charme und viel Begeisterung, sobald Sie sich mit ihm unterhalten. Schon bald wird es sich auf seine Arme stützten und Sie gehörig auf Trab halten.

Vier Monate

Ihr vier Monate altes Baby stößt unzählige zufriedene, gurgelnde Laute aus und lächelt alles und jeden an. Es vergnügt sich und lernt dabei. Spielen Sie mit ihm! Es lernt seine Hände kennen und erfährt, was sie alles können. Doch sein Lieblingsspiel bleibt die Beschäftigung mit Ihnen.

Ihr 4 Monate altes Baby:


  • richtet sich auf die Arme gestützt auf und hebt den Kopf. Hält den Kopf, wenn man es aufsetzt und hält.

  • erkennt Sie überall im Raum und verfolgt Sie mit den Augen.

  • weiß, wie es Ihre Aufmerksamkeit erregt: durch Weinen, Hinunterwerfen eines Gegenstandes oder durch ein vorgetäuschtes ""Husten"".

  • schlägt nach Gegenständen, erreicht sie bisweilen und kann sie ergreifen. Dann schüttelt es sie oder steckt sie in den Mund. Lässt es die Gegenstände los, ist das ein ""Unfall"", der es überrascht.

  • interessiert sich sehr für seine Hände. Es schlägt nach ihnen, berührt oder beobachtet sie einfach.

  • sabbert viel und macht Sie und seine Spielsachen dabei nass.

  • erkennt Ihre Stimme und beruhigt sich zumindest vorübergehend, wenn Sie ihm etwas aus einem anderen Zimmer zurufen.

  • schläft allein ein, wenn Sie jetzt ein Zubettgeh-Ritual beginnen und ihm ein Stofftier oder Kuscheltuch ins Bett legen.

Wie es weiter geht: Ihr Baby wird bald sechs Monate alt. Seine körperliche, geistige und emotionale Entwicklung macht enorme Fortschritte. Ihre Fähigkeit, es in seiner Entwicklung zu begleiten, hilft ihm dabei, ein zufriedenes und gesundes Kind zu werden.

6 Monate

Entwicklung des Kindes In diesem Alter wachsen Babys schnell. Mit sechs Monaten beginnen sie, sich aufzusetzen, vielleicht kann das das sogar schon und sein Rücken streckt sich. Sitzend eröffnet sich ihm eine ganz neue Perspektive, die es genießt! In seiner neu entdeckten Rolle als ""Welterforscher"" ist der Mund das vertrauteste Werkzeug. Die Fähigkeit, ein Spielzeug von einer Hand in die andere zu führen, ist eine weitere neue Erfahrung, die ihm bei der Erkundung der Welt hilft.

Ihr sechs Monate altes Baby:


  • lacht laut, lächelt und quietscht.

  • ""neckt"" Sie, indem es Gegenstände fallen lässt oder wirft und Geräusche macht, um Ihre Aufmerksamkeit zu erregen.

  • setzt sich alleine auf oder versucht es und zieht sich an Möbeln hoch, um zu stehen.

  • führt Dinge von einer Hand in die andere.

  • steckt fast alles in den Mund.

  • sagt ""ba"" und ""da"" und brabbelt vor sich hin.

  • bekommt den ersten Zahn oder mehrere Zähne.

  • wendet sich Geräuschen zu.

  • kann sich selbst trösten.

  • rollt vom Rücken auf den Bauch und wieder zurück.

  • beginnt, Fremden gegenüber Angst zu zeigen.

Wie es weiter geht: Bevor Sie es sich versehen, findet Ihr Baby einen Weg, sich fortzubewegen. Von diesem Moment an ist die Fortbewegung seine große Leidenschaft. Es ist dann an der Zeit, sich Gedanken über Sicherheit zu machen. Mit der ersten festen Nahrung sind zudem Erstickungsgefahren zu bedenken.

9 Monate




Erforschen, Erkunden und Ausprobieren – Ihr neun Monate altes Baby ist ständig in Bewegung. Mit großer Begeisterung versteckt es Gegenstände und spielt ""Kuckuck"". Es weiß jetzt, dass die Dinge auch dann weiter existieren, wenn man sie nicht mehr sieht. Seine Neugier und die neuen Fähigkeiten können Ihr Baby in große Schwierigkeiten bringen. Jetzt heißt es, ständig auf der Hut sein, um es zu schützen und Ihrer Liebe zu versichern. In dieser Zeit werden sich viele Eltern zum ersten Mal bewusst, wie ausgeprägt Charakter und Persönlichkeit ihres Babys bereits sind, und wie sehr es an allem teilhaben möchte.

Ihr neun Monate altes Baby:


  • sitzt vermutlich ohne Hilfe und kann den Körper aus einer stabilen Sitzposition heraus drehen. Es spielt sitzend mit Gegenständen.

  • bewegt sich auf verschiedenste Arten fort: krabbelnd, rollend, robbend ... Manche Babys krabbeln nie und erfinden eine eigene Art der Fortbewegung.

  • zieht sich allein hoch, um zu stehen und scheitert dabei manchmal. (Es lernt dadurch, auf den Po zu fallen.)

  • greift erfolgreich mit Daumen und Zeigefinger nach kleinen Gegenständen. (Ganz bestimmt findet es sogar die kleinsten Staubflocken auf dem Teppich oder unter dem Tisch!)

  • drückt mit dem Zeigefinger auf Dinge wie Knöpfe, Schalter und Steckdosen.

  • will Sie ständig in seiner Nähe wissen. Es vergewissert sich während des Spielens immer wieder Ihrer Gegenwart und wird unruhig, sobald Sie außer Sichtweite sind. Ihr Baby reagiert nun mit Ängstlichkeit oder angsterfülltem Weinen auf Fremde oder sogar bekannte Personen. Bedenken Sie, dass es nicht unfreundlich sein möchte. Es wird sich nur des Unterschieds zwischen seiner Familie, vertrauten Personen und Fremden bewusst.

  • brabbelt unentwegt, als würde es sprechen. Bisweilen glauben Sie, aus dem Gebrabbel ""Mama"" und ""dada"" herauszuhören. Ihre freudige Reaktion zeigt ihm, dass es sich dabei um besondere Wörter handelt.

  • kennt seinen Namen, erkennt einige andere Wörter und interessiert sich für Menschen, die in seiner Umgebung sprechen: Ihr Baby lernt eine neue Sprache.

  • bekommt die ersten Zähne – meist die oberen und unteren Schneidezähne.

  • schläft nachts nicht mehr durch. Es vermisst dann die Menschen und Eindrücke, die es den Tag hindurch so fasziniert haben.

  • Hochnehmen und Drücken genügt ihm nicht mehr. Ihr Baby möchte jetzt selbst auf den Boden und bei allem, was um es herum geschieht, mitmischen.

  • ist in der Lage, das Essen buchstäblich selbst in die Hand zu nehmen. Seit es mit Finger und Daumen greifen kann, sind Nahrung oder eine Tasse faszinierende Objekte.

  • findet neue Wege, Lärm zu machen und Aufmerksamkeit zu erregen, indem es sein Spielzeug hinunterwirft, gegen Dinge schlägt und auseinander nimmt. Wenn Mama oder Papa sich danach bücken müssen, ist das der Gipfel der Freude!

Wie es weiter geht: Je mehr Ihr Baby in den nächsten Monaten dazulernt, desto interessanter wird das Spielen. Es ist ständig in Bewegung und spricht vielleicht sogar schon ein ""richtiges"" Wort. Es kann Sie den ganzen Tag unterhalten und entwickelt zunehmend eigenen Willen sowie die Neigung, diesen kund zu tun.

1 Jahr

Schon ein Jahr alt! Ihr Kind ist nun kein Säugling mehr. Obwohl es mit jedem Tag mobiler und unabhängiger wird, braucht es Sie aber jetzt mehr denn je.

Oft wacht es eifersüchtig über Sie und alles, was Ihre Aufmerksamkeit von ihm ablenkt. Vielleicht erhebt es sogar lautstark Einspruch, wenn andere mit Ihnen reden oder Sie die Waschmaschine füllen. Es zeigt Ihnen damit, wie sehr es sich Ihnen verbunden fühlt.

Ihr einjähriges Baby:


  • zieht sich an Möbeln und Gegenständen in eine stehende Position, kann aber noch nicht laufen. Babys laufen im Durchschnitt mit 13 Monaten oder später. Immer sicherer schiebt Ihr Baby nun die Stühle durch die Wohnung, bis es schließlich läuft. Laufen entwickelt sich dann zur bevorzugten Fortbewegungsart, bei der Ihr Baby zunehmend Dinge mit sich herumträgt.

  • stößt sich an allen Ecken und Kanten. Die Fortbewegung erfordert seine ganze Aufmerksamkeit und Energie, die Koordinierung der Bewegungen bleibt dabei auf der Strecke.

  • zeigt auf die Dinge und benennt sie, auch wenn diese Wörter zunächst unverständlich sind. Es ""experimentiert"" mit bekannten und unbekannten Worten – seinem Namen oder dem von Gegenständen der Wohnung.

  • hört konzentriert zu und vermittelt den Eindruck, Gesprächen zu folgen. Gelegentlich beteiligt es sich sogar mit einem eigenen, unverständlichen Kommentar daran.

  • bringt das Wort ""nein"" zwar mit einer verbotenen Tätigkeit in Verbindung, kann aber seine Aufmerksamkeit noch nicht selbständig einer anderen Tätigkeit zuwenden.

  • kann sich dafür begeistern, Dinge aufeinander zu stapeln.

  • verliert zeitweilig das Interesse am Essen, und dies ist auch in Ordnung, weil es weniger rasch wächst und daher auch weniger Nährstoffe benötigt. Andere Dinge, wie Gehen lernen, sind jetzt interessanter.

  • könnte endlos Dinge ineinander stecken, ein-, aus- und umfüllen.

Wie es weiter geht: Je größer Ihr Einjähriges wird, desto entschlossener kämpft es um seine Unabhängigkeit: Die Zeit der Wutanfälle hat begonnen. Diese neue Entwicklungsphase stellt hohe Anforderungen an Sie. Es geht darum, Ihr Kind in seinem Streben nach Unabhängigkeit zu unterstützen und ihm gleichzeitig klar Grenzen aufzuzeigen.

18 Monate





In der ersten Hälfte des zweiten Lebensjahres braucht Ihr Kind Sie noch sehr. Dennoch will es unabhängig sein. Es testet seine Grenzen ebenso wie Ihre. So entschieden Ihr Baby seine Unabhängigkeit bisweilen auch einfordert, oft möchte es doch noch wie ein Säugling umhegt werden. Selbst verwirrt und uneins mit sich selbst, sind seine Botschaften oft unklar. Seine Frustration macht sich in Wutanfällen Luft. In diesen Situationen heißt es Ruhe bewahren! Bedenken Sie, welch schwierige Probleme Ihr Kind gerade bewältigt.

Geben Sie Ihrem Kind so oft wie möglich Gelegenheit, Dinge selbst zu tun. Lassen Sie es alleine essen, Gegenstände zeigen und benennen. Das Gesicht einer anderen Person zu benennen ist jedes Mal von Neuem faszinierend. Helfen Sie ihm, die Dinge in seiner Umgebung mit Namen zu belegen.

Eine sichere und ungefährliche Umgebung kann Ihr Baby alleine erkunden. Das ist jetzt wichtig, denn es erforscht seine Umwelt im Spiel. Je mehr ein Baby eigenständig spielen und erforschen kann, desto mehr wird es in seiner Entwicklung gefördert. Dabei muss es jedoch weiterhin ständig überwacht werden

Ihr 18 Monate altes Baby:


  • ist bestrebt, seine eigenen Dinge zu besitzen und zu ""behalten"".

  • will so oft wie möglich laufen, klettern und Dinge vor sich her schieben.

  • setzt Dinge zusammen und nimmt sie auseinander, baut und macht kaputt, legt hinein und nimmt heraus ...

  • sagt zu fast allem ""nein"".

  • ist Fremden gegenüber sehr schüchtern oder sogar ängstlich.

  • trägt beim Laufen alle möglichen Sachen und kann sich vielleicht schon dabei drehen.

Wie es weiter geht: In der zweiten Hälfte des zweiten Lebensjahres vergrößert sich sein Wortschatz und seine Phantasie wächst.

Zwei Jahre

Zweijährige können sehr anstrengend sein. Ihr Spiel wird immer anspruchsvoller und einfallsreicher.

Ihr zweijähriges Kind spielt nun vermutlich immer länger. Es spielt kurze Geschichten nach und verwendet dabei mehr als ein Spielzeug gleichzeitig. So phantastisch seine Geschichten manchmal sein mögen – sie passen oft nicht in den Alltag und behindern den Tagesablauf.

Ihr Kleinkind verliert seinen Babyspeck. Beim Rennen und Laufen stellt es sich immer geschickter an. Mit großer Begeisterung ahmt es Menschen nach, lobt und kritisiert deren Verhalten und bemerkt sogar Flüche und Schimpfwörter!

Ihr zweijähriges Kind:


  • befolgt vermutlich bereits Aufforderungen wie: ""Geh in dein Zimmer und hole deine Jacke.""

  • bildet Zwei- oder Dreiwortsätze, wie ""Mama geht Auto"" oder ""will Keks"".

  • läuft ohne fremde Hilfe Treppen herauf und herunter (muss dabei aber immer unter Aufsicht sein).

  • drückt seine eigenen Gefühle mit Worten aus.

  • erzählt Geschichten von realen und erfundenen Ereignissen.

  • ordnet Gegenstände, legt sie in Reihen, in andere Dinge hinein oder an ihren Platz.

  • bewegt sich zu Musik und schlägt, tritt oder trommelt begeistert im Takt.

  • steigt allein auf einen Stuhl oder Sitz und wieder hinunter.

  • rennt und tut dies hundert Mal lieber als zu gehen.

  • beteiligt sich aktiv am Anziehen, indem es die Kleidung über den Kopf zieht und seine Schuhe anzieht (wenn auch nicht immer an den richtigen Fuß).

  • benennt in einem Buch die Bilder.

Vermutlich kann Ihr zweijähriges Kind auch dies:


  • Es bemüht sich unermüdlich, zu essen wie ein Großer.

  • Es weiß, wie es seinen Kopf durchsetzt.

  • Es bekundet Ihnen auf wunderschöne Weise seine Zuneigung.

  • Es lässt sich besser lenken und sein Verhalten ist vorhersehbarer als vor sechs Monaten.

  • Es sagt zuerst einmal zu allem ""nein"" oder ignoriert Ihre Aufforderungen völlig. Wenn Sie ihm jedoch die Möglichkeit zur Wahl geben, schwindet sein Widerstand meist völlig.

  • Trotz seiner beginnenden Unabhängigkeit braucht es weiterhin Ihre Aufsicht.

Wie es weiter geht: In den nächsten sechs Monaten können Sie zusehen, wie sich sein Sprachvermögen entwickelt und sein Spiel ständig einfallsreicher wird. Das Thema Sauberkeitserziehung wird jetzt aktuell.

Drei Jahre

Dreijährige sind bezaubernde kleine Menschen! Sie pendeln zwischen ihren magischen Welten hin und her und lassen die Umwelt an all den Wundern und Erlebnissen teilhaben. Ihre Gesundheit und ihr Schutz stellen bisweilen große Herausforderungen an die Aufsichtspersonen.

Ihr Dreijähriges:


  • kleidet sich schon relativ selbständig an, sofern Sie die Auswahl an Kleidung reduzieren. Seien Sie nicht überrascht, wenn es sich ständig umziehen will, es betrachtet das Ganze als Spiel!

  • Versteht mehrere hundert Worte und bildet kurze Sätze. Es kann sich nun meist auch Fremden gegenüber verständlich machen.

  • kennt die Namen der Gegenstände des täglichen Lebens sowie mehrere Körperteile und Farben.

  • kann seinen Namen, sein Alter, sein Geschlecht und den Monat seines Geburtstags angeben.

  • versteht Gegensätze wie groß und klein, glücklich und traurig.

  • kritzelt und kann vielleicht eine einfache Zeichnung einer Person anfertigen.

  • springt, hopst, stößt einen Ball und kann das sowohl schon mit dem rechten als auch mit dem linken Fuß.

  • verhandelt mit anderen Kindern und Erwachsenen. Das ist ein Fortschritt, lässt aber jeden Tag zu einer neuen Herausforderung werden, weil in seinen Augen praktisch alles verhandelbar ist.

Ihr dreijähriges Kind tut vermutlich auch dies:


  • Es liebt Rollenspiele über alles, denn es versucht herauszufinden, wer es ist. Sowohl Jungen als auch Mädchen verkleiden sich gern und können eine Menge dabei lernen.

  • In vielen Träumen und Albträumen verarbeitet es die Eindrücke des Tages.

  • Es ist sich der Geschlechtsunterschiede sehr bewusst und interessiert sich für seine Geschlechtsorgane.

Wie es weiter geht: Im Verlauf des nächsten Jahres wird Ihr dreijähriges Kind unabhängiger denn je. Das Spielen mit Freunden und andere Aktivitäten bilden einen wichtigen Bestandteil seines Lebens. Für Sie bedeutet das, an seinen Kindergarten- und Spielaktivitäten teilzunehmen und ihm den Weg zu Sicherheit und Gesundheit zu weisen.


 
 
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mein kind fast 3 will nicht richtig sprächen es sagt zwar mama und papa hasi oder püllern aber wenn ..

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