Spielende Kinder

„Deutschland wird Kinderland“: Mehr als 30 erfolgreiche Projekte gefördert

Pampers liegt die glückliche und gesunde Entwicklung von Babys sehr am Herzen – und eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass sie in einem kinderfreundlichen Umfeld aufwachsen können. Daher hat Pampers sich mit der Initiative „Deutschland wird Kinderland“ von Mitte 2015 bis Anfang 2019 für Kinder und Familien engagiert. Eine Pampers Online-Befragung zum Thema „Wie babyfreundlich ist Deutschland?“ aus dem Startjahr der Aktion bewies allerdings, dass dies oft nicht der Fall war: 54 Prozent der Eltern fühlten sich in Deutschland mit Kindern nicht willkommen. „Ich habe den Eindruck, dass die Gesellschaft vergisst, was es bedeutet, Kind zu sein, und daher auch deren Bedürfnisse nicht (mehr) kennt“, berichtete eine Mutter. Zudem fühlte sich jedes zweite Elternteil durch kinder- und familienunfreundliche Mitmenschen in seinem Alltag belastet. Das wollte Pampers ändern – damit Deutschland wieder Kinderland wird!

„Deutschland wird Kinderland“: Ein voller Erfolg

Mit der Initiative hat Pampers Familien nicht nur konkret in ihrem Alltag unterstützt, sondern darüber hinaus die Aufmerksamkeit auf das Thema Kinderfreundlichkeit gelenkt. Das Ziel: ein gesellschaftliches Umdenken anregen und für eine größere Wertschätzung gegenüber Familien sorgen. Mit Erfolg: Mehr als 30 Projekte wurden dank „Deutschland wird Kinderland“ umgesetzt. Fünf von ihnen stellen wir beispielhaft vor, denn sie zeigen die Vielfalt an Ideen und Initiativen von Eltern und Vereinen in Deutschland, um ihren Alltag wieder kinderfreundlich zu machen.

Großeltern auf Zeit

Der Verein Tausend Taten aus Jena hat Anfang 2015 das Projekt „Leih-Großeltern“ ins Leben gerufen. Viele Eltern sind vor allem aus beruflichen Gründen oft hunderte Kilometer von den Großeltern ihrer Kinder getrennt. Da kommen die „Leih-Großeltern“ ins Spiel: Sie kümmern sich um die Kleinen – besonders dann, wenn es mit der Kinderbetreuung mal wieder eng wird. „Unser Wunsch ist es, Alternativen aufzuzeigen und jungen Menschen Mut zu machen, sich für eine Zukunft mit Kindern zu entscheiden“, beschreibt Sarina Parschik von Tausend Taten die Idee hinter dem Projekt. Um es weiter ausbauen zu können, erhielt der Verein 4.500 Euro von Pampers.

Inklusives Musikprojekt

Das Bandprojekt „Barrierefrei“ bringt Menschen mit und ohne Behinderung aus allen Altersgruppen zum Musikmachen zusammen. Gemeinsam steht die Gruppe aus dem bayrischen Weßling immer wieder auf der Bühne und erntet viel Beifall für ihr großes Repertoire. Dabei steht der Spaß an der Musik natürlich immer im Vordergrund. Dank ehrenamtlicher Helfer werden Organisation und Fahrten – etwas zu Konzerten – gestemmt. Für Instrumente und die Finanzierung eines Proberaums gab es von Pampers 5.000 Euro.

Spiel und Spaß für alle Kinder

Eine Begegnungsstätte für Erwachsene und Kinder mit und ohne Behinderung hat der Verein achtsam in Mönchengladbach geschaffen. Dort gibt es den wohl einzigen Spielplatz, der sogar eine Schaukel für Rollstuhlfahrer besitzt. Mithilfe der von Pampers gespendeten 5.000 Euro wurde ein verwilderter Garten in eine inklusive Spiel- und Spaßstätte verwandelt. Die Gründer von achtsam kennen aus eigener Erfahrung die Hindernisse, denen sich Eltern eines Kindes mit Autismus-Spektrum-Störung manchmal stellen müssen. Auch der Besuch eines Spielplatzes wird da zur Herausforderung. Auf dem neuen, behindertengerechten Spielplatz können daher alle Kinder gemeinsam spielen und toben.

Gemeinsam statt einsam

In Frieda im hessischen Werra-Meißner-Kreis fiel der einzige Spielplatz einer Umgehungsstraße zum Opfer – einen Ersatz konnte die Gemeinde nicht finanzieren. Die fünffache Mutter Tina Pfeiffer dachte sich: Warum nicht den Kirchgarten zum Mehrgenerationen-Spielplatz umbauen? Schnell konnte sie weitere Eltern, Gemeindepfarrer, Ortsbeirat, Bürgermeister und den Kirchenvorstand von ihrer Idee überzeugen. So entstand ein öffentlicher Treffpunkt mit Spielgeräten für alle Altersgruppen. Ein besonders schöner Aspekt: Familien aus Deutschland, Syrien, dem Iran und Afghanistan haben das Projekt gemeinsam umgesetzt. Pampers förderte den Spielplatzbau mit 4.999 Euro.

Zwei Projekte – ein Ziel

Maria Kottke hat im Nachbarschaftszentrum Grünhufe in Stralsund gleich zwei Projekte ins Leben gerufen: Beim Kaffeeklatsch können die Kleinen nach Herzenslust miteinander spielen und die Eltern sowie Großeltern haben Zeit, sich auszutauschen. In der Kreativwerkstatt treffen sich Kinder aller Altersklassen zum Basteln. Bei beiden Projekten spielt auch die Integration eine große Rolle. Viele der Kinder, die das Nachbarschaftszentrum besuchen, kommen aus Flüchtlingsfamilien oder sozialen Brennpunkten und erleben dort ein ganz selbstverständliches Miteinander. Die von Pampers bereitgestellten 3.000 Euro wurden in neue Spielgeräte investiert.

Ein Dank für knapp vier erfolgreiche Jahre geht auch an die Kooperationspartner:

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