Alles Wissenswerte über die erste Zeit mit dem Baby

Alles Wissenswerte über die erste Zeit mit dem Baby

Die Ratschläge, die Familie und Freunde Ihnen vielleicht zu Ihrem neuen Baby geben, sind sicher gut gemeint, aber könnten Sie auf eine falsche Fährte locken. Wir haben drei Erziehungsmythen für Sie aufgelistet, die Sie fortan problemlos ignorieren können.


1. Sie verwöhnen Ihr Baby zu sehr, wenn Sie es zu viel herumtragen.

Neugeborene weinen in der Regel, weil sie ein bestimmtes Bedürfnis haben. Vielleicht ist es Zeit, die Windeln zu wechseln oder das Baby ist hungrig. Vielleicht will es aber auch einfach nur kuscheln. Das Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit ist ebenso elementar wie das nach Nahrung. Körperkontakt beruhigt Ihr Baby und sorgt dafür, dass es sich sicher und geborgen fühlt. Denn es gilt: Man kann Babys nicht verwöhnen! Es ist sogar so, dass das Maß an Zuverlässigkeit, mit der Sie auf die Bedürfnisse Ihres Babys reagieren, es später weniger anstrengend und fordernd macht.


2. Es muss leise im Haus sein, wenn das Baby schläft.

Babys sind es noch aus der Gebärmutter gewöhnt, ständig Hintergrundgeräusche zu hören. Sie können also beruhigt staubsaugen, während Ihr Kleines ein Nickerchen macht. Das gleichmäßige Summen des Staubsaugers kann unter Umständen sogar eine beruhigende Wirkung auf Ihr Baby haben und ihm beim Einschlafen helfen. Auch die durch Geschwisterkinder automatisch vorhandene Geräuschkulisse wird Ihrem Baby bereits aus der Schwangerschaft vertraut sein.


3. Ein Baby braucht feste Fütterzeiten

Früher ging man davon aus, dass Babys alle vier Stunden gefüttert werden sollten. Damals dachte man, dass es Babys schaden und sie verwöhnen würde, wenn man sie nach Bedarf (also jedes Mal, wenn ein Baby hungrig ist) füttern würde. Heute weiß man, dass das Stillen oder Füttern nach Bedarf den Bedürfnissen eines Säuglings entspricht. Warten Sie also nicht auf eine bestimmte Uhrzeit oder gar so lange bis Ihr Baby vor Hunger bereits weint. Sie können es schon bei den ersten frühen Hungerzeichen wie dem Wachwerden, Suchbewegungen (Rooting-Reflex), Schmatzen oder auch Saugbewegungen an seinen Händchen an die Brust anlegen bzw. ihm die Flasche anbieten. 

Der Magen eines Babys ist gerade am Anfang noch sehr klein, so dass es viele, häufige Mahlzeiten braucht. Zudem wird durch das häufige Anlegen die Milchbildung optimal angeregt. 


Vieles hat sich im Laufe der Jahre geändert, doch eines ist gleich geblieben: Alle Eltern wünschen sich, dass Ihr Baby gesund und glücklich ist. Und denken Sie daran: Sie kennen Ihr Baby selbst am allerbesten!

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