Gemeinsamer Sport mit Ihrem Baby

Gemeinsamer Sport mit Ihrem Baby

Nur weil Sie Sport treiben, heißt das noch lange nicht, dass Sie keine Zeit mit Ihrem Baby verbringen können – beziehen Sie es einfach in Ihr Training mit ein! Probieren Sie doch einfach mal, gemeinsam mit Ihrem Baby unsere einfach zu befolgenden Übungen aus.


Raus an die frische Luft

Egal, ob Sie mit Ihrem Baby joggen oder nur spazieren gehen, Bewegung an der frischen Luft tut gut und lässt Babypfunde purzeln. Es ist wichtig, dass Sie warten, bis Ihr Baby mindestens alt genug ist, um zu aufrecht zu sitzen, damit Sie es in einem Babyjogger mitnehmen können. Sprechen Sie unterwegs mit Ihrem Baby, damit es sich nicht langweilt.

Außerdem sollten Sie einen Rückbildungskurs besucht haben und den Zustand Ihres Beckenbodens kennen, bevor Sie wieder mit dem Joggen beginnen. Sämtliche „hüpfende“ Sportarten können für den Beckenboden sehr belastend sein und sollten erst wieder ausgeübt werden, wenn Muskulatur, Bänder und Bindegewebe in diesem Bereich sich ausreichend regeneriert haben.


Sportkurse

Viele Fitnessstudios bieten Mutter-Kind-Kurse an – von Ausdauertraining bis Zumba ist alles dabei. Wenn Sie einen Kurs besuchen, haben Sie den Vorteil, in den Genuss von Trainern zu kommen, die wissen, welche Übungen nach der Schwangerschaft geeignet sind, während Ihr Baby Ihnen und den anderen Müttern gemeinsam mit anderen Babys beim Sportmachen zusieht.

 

Mittlerweile gibt es auch ein großes Angebot an Kursen, bei denen das Kind während des Trainings in einer geeigneten Babytrage sitzt. Es ist also komplett in Ihr Workout einbezogen und durch die Bewegung meist sehr zufrieden dabei. Diese Kurse gibt es als Indoor- und Outdoor-Variante.

 

Solche Kurse gibt es übrigens auch für Väter. So haben die Mütter mal eine kleine Pause für sich, während die beiden zusammen Sport machen.


Mutter-Kind-Workout

Beziehen Sie Ihr Baby in Ihr Muskeltraining mit ein – es wird Ihnen beiden viel Spaß machen! Beginnen Sie mit diesen drei Übungen:


1. Heraufschauender Hund

Legen Sie sich auf den Bauch und achten Sie darauf, dass auch Ihre Hüften den Boden berühren. Nun beugen Sie den Oberkörper nach oben. Legen Sie Ihr Baby zuvor vor sich auf den Boden und geben Sie ihm ein Küsschen, wenn Sie Ihren Oberkörper wieder nach unten beugen.


2. Bank-Kniebeugen

Halten Sie Ihr Baby körpernah oder am besten in einer Babytrage, während Sie in die Hocke gehen und sich mit Ihrem Po auf die Kante einer Bank oder eines Sofas setzen. Spannen Sie Ihre Rumpfmuskulatur an (Beckenboden- und Bauchmuskulatur aktivieren) und verlagern Sie Ihr Gewicht auf Ihre Fersen, während Sie wieder aufstehen.


3. Baby-Schulterdrücken

Stehen Sie aufrecht und spannen Sie Ihre Rumpfmuskulatur (Beckenboden-und Bauchmuskulatur aktivieren) an – halten Sie Ihr Baby sicher mit beiden Händen fest. Heben Sie Ihr Baby mit den Armen über Ihren Kopf und lassen Sie es dann wieder herunter, um ihm ein Küsschen zu geben.

 

Wenn Sie einmal nicht in Stimmung sind Sport zu machen, denken Sie daran, dass frische Luft Ihnen und dem Baby gut tut. Nehmen Sie Ihr Kind ins Tragetuch oder legen Sie es in den Kinderwagen und machen Sie einen Spaziergang in einem zügigen Tempo.

So können Sie Ihrem Baby etwas Gutes tun und vielleicht dabei noch die eigenen Babypfunde purzeln lassen. Allerdings sollte gerade in den ersten Monaten Ihr Wohlbefinden und nicht die Figuroptimierung immer an erster Stelle stehen.

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