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Umgehen mit Schlafunterbrechungen

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Warum schlafen Babys nachts nicht durch? In diesem zarten Alter muss Ihr Baby aber erst noch lernen, problemlos von einem leichten (aktiven und mit Träumen durchsetzten) Schlaf in einen tiefen Schlaf zu wechseln.

NACHTMENSCHEN Für Sie mag Schlaf zwar der Inbegriff von Stille und Ruhe sein, Ihr Kleines hat allerdings eine andere Vorstellung von der Nacht. Säuglinge erwachen aus verschiedenen Gründen von selbst alle paar Stunden. Obwohl Hunger die offensichtlichste Ursache ist, sind noch andere Faktoren am Werk, weshalb Ihr Kleines derart nachtaktiv ist. In diesem frühen Alter muss das Baby den Übergang zwischen leichten und tiefen Schlafzuständen erst noch erlernen. Im Gegensatz zu älteren Kindern und Erwachsenen verbringt es noch den Hauptteil des Schlafes in einem leichten, aktiven, traumerfüllten Schlafzustand. Dies erklärt auch, warum es manchmal zuckt, Geräusche von sich gibt, aufweint und hin und wieder sogar die Augen öffnet und schließt. Deshalb erscheint es oft wach, wenn es in Wirklichkeit gerade im Begriff ist, in eine Phase tieferen Schlafes zu fallen. Viele Eltern springen aus dem Bett, sobald sich das Baby regt. Halt! Warten Sie, bis Sie ganz sicher sind, dass Ihr Baby tatsächlich wach ist und Sie wirklich braucht, bevor Sie auf solche Schlafunterbrechungen reagieren. Denken Sie daran, dass es oft das Eingreifen der Eltern ist, infolgedessen ein Baby vollkommen wach wird, das andernfalls nach kurzem Aufwachen von ganz allein wieder fest eingeschlafen wäre.

RICHTIG ODER FALSCH? Wenn Sie und Ihr Partner sich das nächste Mal darüber zanken, wer an der Reihe ist, die nächtliche Exkursion ins Kinderzimmer zu machen, sollten Sie zuerst prüfen, ob dies auch wirklich nötig ist. Nachts zu Ihrem Baby hinzueilen, sobald es sich regt, wird ihm nur beibringen, dass es den Übergang zwischen Schlaf und Wachsein nicht alleine meistern kann. Wenn es nach einem erholsamen Schlaf aufwacht, sollten Sie es nicht gleich aus dem Bettchen reißen, sobald es die Augen öffnet. Geben Sie ihm ein bisschen Freiraum, und lassen Sie es sich daran gewöhnen, wach in seinem Bettchen zu liegen. Falls es doch notwendig sein sollte, in der Nacht zu Ihrem Kind hinzugehen, sollte dies so rasch und einfach wie möglich geschehen. Wenn Sie sicher sind, dass keine Fütterung fällig ist und Ihr Kind keine neue Windel braucht, sollten Sie es nicht hochnehmen. Versuchen Sie stattdessen, Ihr Baby wieder in den Schlaf zu lullen, indem Sie seinen Kopf streicheln oder beruhigend flüstern, und gehen Sie wieder, sobald es sich entspannt hat. Geben Sie Ihrem Baby die Gelegenheit, die wichtige Fähigkeit zu entwickeln, allein wieder einzuschlafen.
 
 
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