

Oh, dieses flaue Gefühl! Alles ruft diese morgendlichen Übelkeit in der Schwangerschaft hervor —Gerüche, der Anblick des Frühstücks, selbst der Gedanke ans Essen. Wenn die Schwangerschaft so verläuft, werden Sie sich fragen: "Wer möchte dann schwanger sein? Und warum muss ein so aufregendes Ereignis im Leben mit dieser ständigen morgendlichen Übelkeit in der Schwangerschaft einhergehen? Stimmt etwas nicht?"
Morgendliche Übelkeit: Was heißt das?
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Strategien zur Vorbeugung
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Umgang mit Übelkeit
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Auf weite Sicht
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Morgendliche Übelkeit in der Schwangerschaft: Was heißt das?
Übelkeit, die manchmal von Erbrechen begleitet wird, ist ein häufiges Symptom in den ersten Wochen der Schwangerschaft. Ungefähr 50 bis 70 Prozent aller schwangeren Frauen leiden unter einer morgendlichen Übelkeit in den ersten drei Monaten. Übelkeit ist nicht nur normal, sondern im Allgemeinen ein Zeichen dafür, dass bei Ihrer Schwangerschaft alles in Ordnung ist.
Man spricht von "morgendlicher Übelkeit", weil die Symptome häufig morgens am schlimmsten sind. Wenn Sie schwanger sind, kann Ihnen jedoch zu jeder Tageszeit übel werden. Man nimmt an, dass die Symptome der morgendlichen Übelkeit durch das Schwangerschaftshormon HCG verursacht werden, welches vom sich entwickelnden Mutterkuchen produziert wird und zur Erhaltung der Schwangerschaft beiträgt. Es können jedoch auch andere Faktoren, wie z. B. niedriger Blutzucker, vermehrte Magensäure, Stress und Müdigkeit, eine Rolle spielen.
Vorbeugung ist das beste Mittel gegen die morgendliche Übelkeit in der Schwangerschaft. Bewahren Sie in der Nähe Ihres Bettes Kräcker, Reiskräcker oder auch ein Stück Schokolade auf, und essen Sie etwas, wenn Sie aufwachen, damit Ihr Blutzuckerspiegel steigt, bevor Sie aufstehen. Anstelle von drei großen Mahlzeiten pro Tag sollten Sie fünf bis sechs kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. So vermeiden Sie einen leeren Magen, und Ihr Blutzuckerspiegel bleibt stabil. Achten Sie darauf, dass Sie genügend Eiweiß (Fleisch, Fisch, Eier, Käse) und komplexe Kohlenhydrate (Obst, Gemüse, Getreide) zu sich nehmen, um den Bedürfnissen Ihres sich entwickelnden Babys gerecht zu werden.
Verzichten Sie auf stark fetthaltige Lebensmittel.
Umgang mit Übelkeit in der Schwangerschaft
Versuchen Sie Folgendes, wenn Ihnen übel ist:
• Entspannen Sie sich. Atmen Sie langsam—atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus—oder versuchen Sie es mit visuellen Anregungen, und konzentrieren Sie sich auf etwas Angenehmes.
• Vermeiden Sie den Anblick, Geruch und Geschmack von Lebensmitteln oder anderen Substanzen (wie Zigarettenrauch), durch die Ihnen übel wird.
• Lutschen oder kauen Sie Eisstückchen oder lutschen Sie an einer frisch geschnittenen Zitrone.
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• Trinken Sie ein Glas Milch oder nehmen Sie zwei Kalziumtabletten zu sich, um die Säure in Ihrem Magen zu neutralisieren.
• Legen Sie ein kaltes Tuch oder einen Eisbeutel auf Ihren Hals.
• Probieren Sie Ingwer aus – ein natürliches Mittel gegen Übelkeit. Raspeln Sie ihn auf Gemüse oder andere Lebensmittel.
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• Nehmen Sie immer ausreichend Flüssigkeit zu sich, auch wenn Ihnen nicht danach ist, um der morgendlichen Übelkeit in der Schwangerschaft vorzubeugen. Es könnte helfen, wenn Sie feste und flüssige Nahrung nicht zu den gleichen Mahlzeiten zu sich nehmen.
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Die gute Nachricht ist, dass die morgendliche Übelkeit bei den meisten Frauen bis zum vierten Schwangerschaftsmonat aufhört, d. h. dann, wenn der Hormonspiegel wieder etwas absinkt. Wenn die Übelkeit- und Brechsymptome hartnäckig sind (d. h. wenn sie mehr als ein oder zwei Mal pro Tag auftreten), Sie am Essen oder Trinken hindern oder nach den ersten drei Monaten fortbestehen, sollten Sie dies Ihrem Arzt mitteilen.