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Kleine Kinder sollen pro Tag fünf – sechs gesunde Gerichte essen. Gesunde Snacks für Kleinkinder.

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Kleine Kinder sollen pro Tag fünf – sechs gesunde Gerichte essen. Abwechslungsreiche Mini-Gerichte sind leichter zu finden, als es auf den ersten Blick scheint.

Seitdem Ihr Kleinkind feste Nahrung zu sich nimmt, sind Sie ständig auf der Suche nach gesundem und gut schmeckendem Essen. Kleinkinder müssen pro Tag fünf- bis sechsmal gesunde Gerichte essen. Es geht also um abwechslungsreiche und gesunde Snacks für Ihr Kleinkind. Sie sind leichter zu finden, als es auf den ersten Blick scheint. Gesunde Snacks für Ihr Kleinkind lassen sich mühelos zubereiten, sobald Sie wissen, worauf es ankommt.

 

  Ungesunde Speisen

  Ein Wort zu Säften

  1 Jahr

  18 Monate

  2 Jahre

  3 Jahre

 

Ungesunde Speisen

 

An manchen Speisen können Säuglinge und Kleinkinder ersticken. Dazu gehören

  • Erdnüsse
  • Ganze Weintrauben oder Cherry-Tomaten
  • Harte Bonbons einschließlich Gummibärchen
  • Andere Nüsse
  • Popcorn
  • Rohe Mohrrüben, hartes Gemüse
  • Körner (Kürbis- oder Sonnenblumenkerne) und Getreide
  • Nahrung in großen Stücken wie Fleisch oder Kartoffeln
  • Krümelige Brotaufstriche - wählen Sie bevorzugt cremige Aufstriche, die Sie in einer dünnen Schicht auf das Brot auftragen. Reichen Sie einem Säugling oder Kleinkind niemals einen Löffel, der mit so viel Nahrung aufgefüllt ist, dass das Kind die Menge nicht auch mit einem einzigen Schluck bewältigen kann. Zu viel "Rest-Nahrung" erhöht die Erstickungsgefahr, weil etwas davon in die Luftröhre statt in die Speiseröhre gelangen könn



Ein Wort zu Säften

 
 

Säfte sind süße Getränke mit hohem Zuckergehalt. Es liegt an Ihnen, sicherzustellen, dass sich Ihre Kinder nicht daran gewöhnen.

 

Was ist schlecht an Säften? Nichts, solange sie in kleinen Mengen genossen werden - nicht mehr als 100 bis 200 ml täglich. Größere Mengen führen Ihrem Kind zu viel Zucker zu, verursachen gelegentlich Durchfall und begünstigen eine unausgewogene Ernährung: Zu viel Saft verdrängt gesündere Nahrungsmittel wie Milch und feste Nahrung vom Speiseplan. Saft aus der Nuckelflasche kann ernsthafte Zahnschäden hervorrufen und wird mit Mittelohrentzündung in Verbindung gebracht. Der häufigste Grund für Unterernährung in Industrienationen ist der Genuss von zu viel Saft!

 
 

Eine kleine Tasse Saft (keine Flasche!) zu einer kleinen Zwischenmahlzeit schadet nicht. Saft darf jedoch nie zur Hauptmahlzeit werden! Richtiges Obst ist besser als "Fruchtsaftgetränke", "Fruchtcocktails", Softdrinks oder andere nicht natürliche Produkte. Lesen Sie aufmerksam die Angaben auf den Etiketten und stellen Sie sicher, dass Saft nicht Herr über die Zwischenmahlzeit Ihres Kindes wird.

 

Nachfolgend einige Tipps für kleine Münder unterschiedlichen Alters und Appetits.

 

1 Jahr

 

Ihrem Einjährigen will nichts mehr schmecken. Seit es nicht mehr in die Länge schießt, scheint es den Appetit verloren zu haben. Ein Grund mehr, Ihr Kleinkind mit wohlschmeckenden, gesunden Snacks aus der Reserve zu locken. Kinder in diesem Alter mögen alles, was sie allein in die Hände nehmen können.

  • Eier - ab dem 2. Lebensjahr - sind eine gute Grundlage einer ausgewogenen Ernährung. Kleinkinder benötigen die zusätzliche Portion Eisen aus dem Eigelb. Rühreier sind zu jeder Tageszeit eine leckere, ausgewogene Mahlzeit. Keine Sorge, der Cholesterinbedarf von Kleinkindern ist größer als der von Erwachsenen. Drei bis vier Eier pro Woche sind durchaus erlaubt.
  • Frisches Obst ist besser als Fruchtsäfte. Während Fruchtsäfte hauptsächlich Zucker enthalten, sind Früchte für den Körper eine ideale Vitamin- und Nährstoffquelle. Bieten Sie Ihrem Kind zwischendurch immer wieder Apfelschnitzel oder Bananenscheiben an. Es wird dem nur selten widerstehen.
  • Nicht zu süßes Apfelkompott ist eine andere Möglichkeit, Ihrem Kind Obst zu geben. Den Kinderstuhl werden Sie danach aber wohl sauber machen müssen!
  • Frischkäse oder kleine Schmelzkäseecken sind eine gute Kalzium-Alternative für Kinder, die keine Milch trinken wollen. Hüttenkäse erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit.
  • Marmelade und Cracker kommen normalerweise gut an.
  • Eine leckere Zwischenmahlzeit sind auch gekochte und in kleine Würfel geschnittene Karotten oder grüne Bohnen. Vermeiden Sie noch ganze Erbsen.
  • Bereiten Sie stattdessen gekochte Kartoffelwürfel. Vorsicht vor der "Pommes-Frites-Falle"! Sie enthalten oft zu viel Fett und zu viel Salz.



 

18 Monate

 

Jetzt braucht Ihr Kleinkind neben den normalen Mahlzeiten zwei oder drei nahrhafte Snacks. Vorschläge:

  • Ungesalzene Brezeln
  • Reife Bananen - in Scheiben oder in einem Stück (das schmiert so schön!)
  • Toastbrot kommt bei Kleinkindern immer an. Bestreichen Sie es mit Margarine oder Butter, Frisch- oder Schmelzkäse. Das steigert den Nährgehalt.
  • Wechseln Sie ab mit mildem Gouda oder Butterkäse. Sicher findet Ihr Kind bald seinen Lieblingskäse.
  • Cerealien ("Cornflakes") und Getreidekekse gibt es heute in vielen Variationen. Sie aus einer kleinen Tasse herauszupicken macht Spaß und stillt den kleinen Nachmittagshunger.
  • Nicht gesalzene Reiscracker passen genau in die kleinen Hände und knacken so lustig! Diese leckeren Snacks zergehen Ihrem Kind auf der Zunge. Zur Abwechslung geben Sie etwas Frischrahmkäse oder Marmelade darauf.
  • Brötchen sind der ideale "Träger" für gesundes Essen. Schneiden Sie sie in mundgerechte Stücke oder lassen Sie Ihr Kind an einem großen Stück herumkauen. Zu Brötchen passt alles: Butter, Margarine, Frisch- oder Schmelzkäse, Marmelade, Obstmus



 

2 Jahre

 

Ihr Kind muss jetzt ausreichend Eisen, Kalzium, Vitamin B und Eiweiß zu sich nehmen. Manchmal zweifeln Sie, ob es bei den kleinen Mengen, die es isst, auch die Nährstoffe bekommt, die es braucht. Hier einige Vorschläge für gesunde Speisen, die voll wichtiger Nährstoffe stecken und gut schmecken.

  • Rühreier, Spiegeleier und hart gekochte Eier sind wichtige Eisen- und Eiweißlieferanten. Machen Sie sie als Mini-Omeletts oder Ei-Häppchen zurecht.
  • Käse in Würfel-, Scheiben- oder Stangenform sind ein Trick, um das Kind mit der nötigen Menge Kalzium und Eiweiß zu versorgen.
  • Fischstäbchen stehen auf der Beliebtheitsskala ganz oben und liefern viel Kalzium. Zusammen mit Kartoffelpüree bilden sie eine ausgewogene Mahlzeit!
  • Ungesalzene Brotstangen, Reiscracker, Toastbrot - jedes Getreideprodukt enthält viel Vitamin B. Kleinkinder lieben in der Regel weiche Brotsorten. Ein halbes Brötchen mit Frischrahmkäse enthält eine gesunde Mischung aus Eiweiß und Kohlenhydraten.
  • Apfel- oder Pfirsichscheiben, Pflaumen, Orangenscheiben - mit frischem Obst können Sie nichts falsch machen.
  • Trockenfrüchte schneiden Sie am besten in Stücke. Entfernen Sie sorgfältig alle Kerne und Steine aus Datteln und Pflaumen. Gehacktes Trockenobst "sortiert" Ihr Kind sicher mit großer Leidenschaft in seiner Lieblingstasse.
  • Gekochter Broccoli oder Blumenkohl steht sogar wie ein "kleiner Baum" im Kartoffelbrei! Führen Sie sie frühzeitig ein. So werden diese Gemüse bald zum Lieblingsessen Ihres Kindes.
  • Minipizzas: Bestreichen Sie ein halbes Brötchen mit Tomatenmark und überbacken Sie es im Ofen mit Käse. Abkühlen lassen und auf Begeisterungsschreie warte



 
 

3 Jahre

 

Der Tag Ihres Kindes ist angefüllt mit phantasievollen Spielen. Ihr dreijähriges Kind ist ständig in Bewegung. Eine gute Ernährung ist wichtiger denn je.

  • Rühreier, Spiegeleier, hart gekochte Eier liefern wichtiges Eisen und Eiweiß. Bereiten Sie Mini-Omelettes, die Sie in mundgerechte Happen schneiden.
  • Käse in allen Formen und Farben - Würfel, Ecken, Scheiben, Sticks - sind ein Trick, um Ihr Kind mit dem erforderlichen Eiweiß und Kalzium zu versorgen.
  • Minipizza: Ein halbes, mit Tomatenmark bestrichenes Brötchen im Ofen mit Käse überbacken. Abkühlen lassen und auf Begeisterungsschreie warten.
  • Fischstäbchen stehen auf der Beliebtheitsskala ganz oben und liefern viel wichtiges Kalzium. Mit leckerem Kartoffelpüree ergeben sie eine ausgewogene Mahlzeit.
  • Ungesalzene Brotstangen, Reiscracker, Toastbrot - jedes Getreideprodukt liefert Vitamin B. Kleinkinder bevorzugen in der Regel weiche Brotsorten. Ein halbes Brötchen mit etwas Frischrahmkäse ist die ideale Mischung von Kohlenhydraten und Eiweiß.
  • Apfel- und Pfirsichscheiben, Pflaumen, Orangenscheiben - mit frischem Obst liegen Sie immer richtig.
  • In Stücke geschnittenes Trockenobst. Entfernen Sie sorgfältig alle Kerne und Steine aus Datteln und Pflaumen. Gehacktes Trockenobst "sortiert" Ihr Kind sicher mit großer Leidenschaft in seiner Lieblingstasse.
  • Fruchtshakes mit Milch, Joghurt oder Quark sind in diesem Alter ein Hit. Ein Strohhalm macht daraus einen lustigen Drink.
  • Gekochte Blumenkohl- und Broccoliblumen sehen aus wie “kleine Bäume" und werden zu beliebten Snacks, wenn man sie frühzeitig einführt.
  • Thunfisch und Lachs ergeben mit Joghurt einen gesunden, wohlschmeckenden Brotaufstrich.
  • Brot: Frisches Brot vom Bäcker ist besser als in Zellophan verpacktes, industriell hergestelltes Brot. Sie können jeweils einen Teil des Brotes einfrieren und bei Bedarf rasch für einen Imbiss zwischendurch auftauen.
  • Kekse: Nehmen Sie lieber Vollkorn- oder Haferflockenkekse anstelle süßer Butterkekse mit Schokolade.
 

Für ein Kind im Vorschulalter gelten folgende Ernährungsrichtlinien:

  • Gut sind Zwischenmahlzeiten mit komplexen Kohlenhydraten: Brötchen, Schwarz- und Graubrot, Cracker und Nudelsalate. Durch Zugabe von Eiweiß, z. B. Frischkäse, erhöhen Sie den Nährwert.
  • Imbisse, bei deren Zubereitung Ihr Kind helfen kann, isst es in diesem Alter meist umso lieber. Lassen Sie es helfen!
  • Vermeiden Sie im Handel erhältliche Fertigsnacks für Kinder. Sie enthalten meist zu viel Fett, Salz und Zucker. Lesen Sie sich genau die Angaben auf den Etiketten durch - auch bei Nahrung speziell für Kinder. Versuchen Sie einen Überblick über den täglichen Salz- und Fettkonsum Ihres Kindes zu behalten. Eine Salzzufuhr, die einem Viertel der empfohlenen Tagesration entspricht, ist für einen Imbiss zu viel.
  • Mit drei Jahren ist der Bedarf an Fett und Fettsäuren niedriger als früher.
  • Milchprodukte sind zwar weiterhin wichtig, sie reichen alleine aber nicht mehr für eine adäquate Ernährung aus. Ihr Kind benötigt pro Tag 0,3 bis 0,45 Liter Milch - oder Milchprodukte wie Joghurt oder Käse - für sein Wachstum und einen stabilen Knochenaufbau. Mehr als 500 g nehmen Ihrem Kind den Appetit auf andere Nahrungsmittel, aus denen es wichtige Nährstoffe bezieht und die in Milch nicht oder nicht ausreichend enthalten sind.
  • Frühstückscerealien ("Cornflakes") entwickeln sich jetzt vermutlich zu einem Grundnahrungsmittel. Dagegen ist nichts einzuwenden, solange Sie eine Sorte mit wenig Zuckerzusatz wählen.



 
 
 

 

 
 

 
 
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