

Sie wollen die Sicherheit Ihres Kindes garantieren! Einige allgemeine Regeln gelten unabhängig vom Alter. Aber mit der Entwicklung Ihres Säuglings müssen die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen Schritt halten. Jedes Mal, wenn Ihr Kind etwas Neues lernt, sollten Sie die Umgebung des Kindes erneut untersuchen. Sie müssen dafür sorgen, dass die neu gelernten Fähigkeiten sicher ausgeübt werden können. Sie sollten sich immer wieder klarmachen, welche Faktoren für Ihr Kind in seinem jeweiligen Alter ein Risiko darstellen und wie Sie diese Gefahren vermeiden können. Klicken Sie auf das Alter Ihres Babys, um herauszufinden, welche Risiken Sie erkennen und welche Sicherheitsvorkehrungen Sie treffen können.
Neugeborenes
3 Wochen
2 Monate
4 Monate
6 Monate
9 Monate
1 Jahr
18 Monate
2 Jahre
3 Jahre
Neugeborene stecken ihre gesamte Energie in Essen, Wachstum und das Entdecken ihrer neuen Umgebung. Sie können sich nur wenig alleine bewegen und müssen gut beaufsichtigt und viel getragen werden.
Achten Sie darauf, dass Ihr Baby sich nicht mit den Fingernägeln im Gesicht kratzt. Schneiden Sie die Fingernägel des Babys mit einem Baby-Nagelknipser oder mit einer kleinen Nagelschere. Schneiden Sie die Fingernägel, wenn das Baby schläft so ist es einfacher für Sie, und der Vorgang bereitet dem Baby keinen Kummer. Mit geschnittenen Nägeln kann das Baby alle Gegenstände gut anfassen, befühlen und mit seinen kleinen Händen lernen. Fäustlinge sind nur bei kaltem Wetter nötig.
Auch Neugeborene können sich unerwartet umdrehen. Daher sollten Sie das Kind besonders auch beim Baden oder Wickeln immer mit wenigstens einer Hand gut festhalten.
Achten Sie darauf, dass der Kopf des Säuglings immer gut gestützt ist - er wiegt nämlich im Vergleich zum Rest des Körpers relativ viel und kann vom Neugeborenen noch nicht kontrolliert werden.
Vergewissern Sie sich, dass das Gitterbett oder die Kindertrage den jeweiligen Sicherheitsanforderungen entspricht. Klicken Sie bitte hier, um weitere Informationen zu erhalten.
Legen Sie Ihren Säugling zum Schlafen immer auf den Rücken.
Achten Sie darauf, dass das Bettzeug nicht zu weich ist. Kissen, flauschige Federbetten und zu große Plüschtiere gehören nicht ins Babybett.
Im Babyzimmer sollte eine normale Temperatur herrschen. Überheizen Sie den Raum nicht.
Transportieren Sie Ihr Kind ausschließlich in einem geprüften, zugelassenen und mit einem Gurtsystem gesicherten Kinderautositz oder in einer entsprechenden Liege. Der Autositz muss richtig installiert werden, und wird für Säuglinge am besten entgegen der Fahrtrichtung gerichtet. Setzen Sie das Kind bei jeder noch so kurzen Autofahrt in seinen Autositz. Um weitere Informationen zum Thema Autokindersitze zu erhalten, klicken Sie bitte hier.
Halten Sie nie ein heißes Getränk in der Hand, während Sie Ihr Baby auf dem Arm halten.
Eliminieren Sie mögliche Gefahren in der Umgebung des Kindes. Das ist gesünder für das Kind und erspart Ihnen Arbeit. Kinder in diesem Alter erleiden oft Unfälle, weil ihre Eltern übermüdet sind. Nehmen Sie sich die Zeit, Ihren Haushalt sicher einzurichten. Sie können sich dann besser entspannen und sich auf die Bedürfnisse Ihrer Familie konzentrieren.
Vergewissern Sie sich, dass das Gitterbett die entsprechenden Sicherheitsvorschriften erfüllt. Der Abstand zwischen den einzelnen Leisten sollte nicht mehr als 6 cm betragen, damit der Kopf des Babys nicht zwischen den Leisten eingeklemmt werden kann. Klicken Sie bitte hier, um weitere Informationen zur Sicherheit von Kinderbetten zu erhalten.
Vergewissern Sie sich, dass das Kinderbett über Schutzpolster verfügt. Befestigen Sie die Schutzpolster mit allen Schnürbändern am Gitterbett.
Achten Sie darauf, dass das Bettzeug schwer entflammbar ist. Säuglinge können in zu weichen, flauschigen Kissen und Daunenbetten ersticken. Solche Kissen und Federbetten sowie große Plüschtiere gehören nicht ins Kinderbett. Legen Sie Babys und Kleinkinder nie auf ein Wasserbett.
Legen Sie Ihr Baby zum Schlafen immer auf den Rücken.
Achten Sie darauf, dass das nötige Wickelzubehör in Ihrer Reichweite steht. Andernfalls müssen Sie beim Wechseln der Windeln danach \"angeln\" und Sie würden dazu die Hand vom Kind wegnehmen müssen.
Falls Ihr Baby nicht in Ihrem Schlafzimmer schläft und besonders wenn sich das Babyzimmer weit entfernt oder auf einer anderen Etage befindet, lohnt es sich, eine Haussprechanlage oder ein Babyfon zu installieren, damit Sie hören, wenn Ihr Baby schreit.
Verwenden Sie bei Autofahrten immer einen geprüften und zugelassenen Kindersitz. Für ein Kind dieses Alters und dieser Größe sollte der Baby-Autositz oder die Liege entgegen der Fahrtrichtung installiert werden. Es ist äußerst wichtig, dass Sie bei jeder - auch noch so kurzen - Autofahrt einen geprüften und zugelassenen Kindautositz verwenden. Falls Ihnen Kindersitze zu teuer erscheinen, schauen Sie sich nach einem gebrauchten Kindautositz in gutem Zustand um. Klicken Sie bitte hier, um weitere Informationen zu Kindersitzen zu erhalten.
Halten Sie Ihr Baby immer im Arm, wenn Sie ihm die Flasche geben. Halten Sie die Flasche immer mit einer Hand fest und lehnen Sie sie beim Füttern nie einfach an irgendeinen Gegenstand an.
Setzen Sie Ihr Baby so wenig wie möglich der Sonne aus.
Schütteln Sie Ihr Baby unter keinen Umständen. Falls Sie durch sein Verhalten gestresst oder verärgert sind, legen Sie das Baby hin und beauftragen Sie eine andere Person mit der Aufsicht des Kindes, bis Sie sich wieder gefasst haben.
In diesem Alter fängt Ihr Baby an, herumzuzappeln und sich hin und her zu bewegen. Diese neuen Bewegungen machen Ihrem Kind Spaß - doch Vorsicht! Jetzt ist es umso wichtiger, dass Sie das Baby gut festhalten. Stützen Sie den Kopf des Kindes immer, wenn Sie seine Position ändern, besonders wenn Sie das Baby baden. Falls Sie eine Babyschale haben, setzen Sie diese an einen sicheren Ort auf den Boden und schnallen Sie das Baby immer an.
Halten Sie alle Haustiere aus dem Kinderzimmer fern. Tiere können unerwartete Verhaltensweisen an den Tag legen, wenn sie in der Nähe eines Säuglings sind.
Falls Ihr Baby nicht in Ihrem Schlafzimmer schläft, und besonders, wenn sich das Babyzimmer weit entfernt oder auf einer anderen Etage befindet, lohnt es sich, eine Haussprechanlage oder ein Babyfone zu installieren, damit Sie hören, wenn Ihr Baby schreit.
Achten Sie darauf, dass das Bettzeug im Gitterbett nicht zu weich ist und dass der Abstand zwischen den einzelnen Leisten nicht mehr als 6 cm beträgt. Entfernen Sie große Plüschtiere und Kissen aus dem Gitterbett, da diese auf das Gesicht des Babys fallen und es beim Atmen behindern können.
Verwenden Sie bei Autofahrten immer einen geprüften und zugelassenen Kinderautositz. Für ein Baby dieses Alters und dieser Größe sollte dieser Autositz oder die Liege entgegen der Fahrtrichtung installiert werden. Es ist äußerst wichtig, dass Sie bei jeder Autofahrt einen geprüften und zugelassenen Baby-Autositz verwenden. Falls Ihnen ein neuer Babysitz zu teuer erscheint, schauen Sie sich nach einem gebrauchten Babysitz in gutem Zustand um. Vergewissern Sie sich, dass der Kindersitz den Anleitungen des Herstellers gemäß richtig installiert ist.
Eine Bauchtrage ist ideal für ein zwei Monate altes Kind. Achten Sie darauf, dass die Babytrage über eine gute Kopfstütze verfügt und auch für Sie bequem ist.
Auch eine Babyschaukel ist für Kinder dieser Altersgruppe hilfreich. Vergewissern Sie sich, dass die Schaukel stabil ist und sich in gutem Zustand befindet, und stellen Sie sie an einem sicheren, gut sichtbaren Ort auf.
Setzen Sie das Baby in diesem Alter noch nicht in einen Babyjogger. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Kinderwagen oder Sportwagen die entsprechenden Sicherheitsvorschriften erfüllt.
Halten Sie nie ein heißes Getränk in der Hand, während Sie Ihr Baby im Arm halten.
Lassen Sie keinen Zigarettenrauch in der Umgebung Ihres Babys zu.
Sie dürfen Ihr Baby während einer Flugreise zwar im Arm halten, dies ist jedoch nicht die sicherste Art zu reisen. Genau wie im Auto bewirkt die \"kopflastige Form\" eines Babys im Falle einer Flugturbulenz, dass Ihr Kind wie ein Geschoss aus Ihren Armen fliegen kann. Kopfverletzungen sind eine häufige und typische Folge. Zumindest bei Start und Landung ist es vorgeschrieben, dass Ihr Kind mit Hilfe eines speziellen Gurtes an Ihrem Gurt fixiert ist. Die Stewardess wird Ihnen unaufgefordert einen solchen Gurt geben - falls nicht, fragen Sie danach! Es lohnt sich möglicherweise auch, ein Ticket für einen zusätzlichen Sitz zu kaufen, oder zu verkehrsschwachen Zeiten (freie Sitzplätze!) zu reisen, damit die Chancen auf einen leeren Sitz neben Ihnen größer sind. Bringen Sie bei einer Flugreise zudem immer Ihren Autokindersitz mit.
Sie müssen die Sicherheitszone jetzt auf alles ausdehnen, was in Reichweite Ihres Babys ist. Kein Gegenstand, der sich im erreichbaren Umkreis Ihres Kindes befindet, darf für das Kind ein Sicherheitsrisiko darstellen. Kinder in diesem Alter fassen alles an und stecken es in den Mund. Je besser das Baby Gegenstände \"grabschen\" und halten kann, desto mehr müssen Sie auf Ihr Kind aufpassen.
Entfernen Sie elektrische Geräte, Leitungsschnüre und zerbrechliche Gegenstände aus den Bereichen, wo Sie Ihr Baby baden und wickeln.
Wenn Ihr Baby sehr aktiv ist, wickeln Sie es am besten auf einer niedrigeren Oberfläche, sozusagen \"bodennah\". Sie können beispielsweise ein sauberes Handtuch auf das Bett legen und das Kind dort wickeln. Halten Sie Ihr Kind immer mit einer Hand fest, denn es könnte sich in einem kurzen, unbeobachteten Moment umdrehen und dadurch vom Wickeltisch fallen.
Ein Spielzeug am Gitter des Kinderbetts beschäftigt das Baby, bevor es sein Frühstück verlangt. Achten Sie darauf, dass das Spielzeug gut am Bett befestigt ist. Es dürfen keine losen oder kleinen Teile in Greifnähe sein - das Kind würde sofort versuchen, sie in den Mund zu stecken.
Hängende Mobiles müssen sich außerhalb der Reichweite des Babys befinden. Solche Spielsachen sind eine ganz besondere Attraktion in diesem Alter.
Lassen Sie die Matratze im Gitterbett auf die mittlere Kerbe hinunter.
Viele Organisationen und Verbraucherschutzverbände warnen vor Baby-Lauflernhilfen. Sie sind gefährlich, und Kinder lernen mit diesen \"Babygehern\" das Laufen nicht früher.
Setzen Sie Ihr Baby bei jeder Autofahrt in einen Kindersitz, auch, wenn es sich um das Auto der Großeltern oder des Babysitters handelt.
Installieren Sie den Kindautositz entgegen der Fahrtrichtung.
Überprüfen Sie bei langen Autofahrten immer wieder einmal die Temperatur auf dem Hintersitz, indem Sie sich ab und zu selbst auf den Hintersitz setzen. Und vergessen Sie natürlich nicht, regelmäßig anzuhalten und das Baby zu füttern.
Das Baden ist in diesem Alter ein großes Abenteuer. Aber: Halten Sie Seifen, Cremes und Öle vom Kind fern.
Auch Kindertragen und Wiegen haben für Kinder in diesem Alter möglicherweise ihren Dienst geleistet. Die meisten dieser Gegenstände sind jetzt zu klein und kippen allzu leicht um.
Viele Babys können in diesem Alter in einer Rückentrage getragen werden. Befestigen Sie vor jedem Ausflug die Tragegurte und lassen Sie die Sitzschlinge herunter, damit das Baby bequem in der Tragetasche sitzt.
Lange Haare und Schmuck stellen für kleine Hände eine besondere Faszination dar. Es lohnt sich möglicherweise, wenn Sie Ihren Modestil entsprechend ändern.
Ihr Baby freut sich in diesem Alter auf kleine Ausflüge. Schützen Sie Ihr Baby vor extremer Sonneneinstrahlung mit einem schönen Hut und mit langen Ärmeln. Das Sonnenlicht kann die Babyhaut auch bei bedecktem oder kaltem Wetter schädigen. Wenn irgendwie möglich, halten Sie Ihr Baby zwischen 10 Uhr und 15 Uhr von der Sonne fern - zu diesen Zeiten ist die Strahlung am stärksten.
Ihr Baby lernt in diesem Alter seine Welt kennen, indem es alles berührt und in den Mund nimmt. Ketten, Ohrringe, Brillen, Ihr Haar und alles, was sonst noch interessant aussieht, wird mit Hand und Mund untersucht. Um die Sicherheit des Babys zu gewährleisten, können Sie z. B. diese Neugier ständig lenken. Das ist einfach, wenn Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus kindersicher eingerichtet haben und dem Baby verschiedene sichere Spielzeuge zur Verfügung stehen. Wenn Sie weitere Informationen dazu wünschen, wie Sie Ihr Haus kindersicher einrichten, klicken Sie bitte hier.
Hochstühle - sobald Ihr Baby feste Nahrung zu sich nimmt, ist es Zeit für einen Hochstuhl. In einem Hochstuhl kann das Baby mit der ganzen Familie am Tisch sitzen und Ihnen beim Essen zuschauen, auch wenn es selbst sein Essen bloß auf dem Teller zerdrückt und verschmiert.
Vergewissern Sie sich, dass der Hochstuhl ein breites Gestell hat, damit er stabil auf dem Boden steht. Der Hochstuhl sollte gewährleisten, dass Ihr Kind sicher in ihm Sitz und nicht selbständig herauskrabbeln kann.
Vergessen Sie nicht, dass Ihr Säugling jetzt nach allem greifen kann, was ihn fasziniert. Stellen Sie deshalb Besteck und Gläser außerhalb seiner Reichweite hin.
Verwenden Sie keine Lauflernhilfen. Viele Organisationen und Verbraucherschutzverbände warnen aus verschiedenen Gründen vor Lauflernhilfen. Kinder lernen damit nicht früher zu laufen, sondern laufen damit bloß weiteren Gefahren entgegen.
Ihr Baby wird jetzt bei den meisten Ausflügen im Sportwagen aufrecht sitzen wollen. Stellen Sie daher sicher, dass das Gestell des Sportwagens solide und sicher ist.
Ihr Baby liebt in diesem Alter kleine Ausflüge. Nachfolgend finden Sie einige Sicherheits-Tipps, die Sie dabei beachten sollten.
Wenn Ihr Kind in einer Rücken-Tragetasche sitzt, so denken Sie daran, dass es nach Gegenständen greifen kann, die Sie nicht sehen können. Achten Sie deshalb darauf, was sich um Sie herum befindet, etwa Büsche, Bäume oder auch Lebensmittel.
Vermeiden Sie, dass Ihr Kindkeine Blätter, Steine und Erde in den Mund zu steckt. Wenn Sie sich im Park hinsetzen, schaffen Sie einen sicheren Platz um sich und das Baby herum.
Das Sonnenlicht kann die Babyhaut auch bei bedecktem oder kaltem Wetter schädigen. Kleiden Sie Ihr Baby in leichte langärmlige Baumwollkleidung und setzen Sie ihm einen Hut mit einer breiten Krempe auf. Halten Sie Ihr Baby zwischen 10 Uhr und 15 Uhr, wenn die Sonne am stärksten scheint, von direkter, starker Sonneneinstrahlung fern.
In einem Laufgitter kann das Baby sicher seine Welt erkunden. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Laufgitter die entsprechenden Sicherheitsanforderungen erfüllt und dass das Baby nicht herausklettern kann. Stellen Sie das Laufgitter an einem sicheren, offenen Ort auf.
Wenn Sie Ihrem Kind in diesem Alter feste Nahrung geben, geben Sie kleine Portionen in eine Schale oder auf einen Teller. Füttern Sie Ihr Kind nur dann direkt aus einem Babynahrungsglas, wenn Sie sicher sind, dass das Kind auch alles essen wird. Über den Löffel gelangt nämlich Speichel mit Bakterien in das Glas, wodurch die restliche Nahrung im Glas schnell verdirbt.
Halten Sie alle Utensilien, die Sie bei der Vorbereitung der Babynahrung verwenden, immer äußerst sauber. Sie können Nahrung, die Sie nicht sofort verwenden werden, auch einfrieren.
Honig kann mit Bakterien kontaminiert sein, die den \"Säuglingsbotulismus\" hervorrufen. Wir raten daher davon ab, im ersten Lebensjahr Honig zu füttern. Honig sollte auch nicht zum Süßen anderer Speisen für Säuglinge verwendet werden.
Als Faustregel für neun Monate alte Kinder gilt: Lassen Sie sie nie aus den Augen! Ihr Baby ist jetzt sehr lebhaft und geht mit scheinbar unbegrenzter Energie auf Erkundungstour. Das ist gesund und absolut normal, Sie müssen jedoch darauf achten, dass die Umgebung des Babys sicher ist. Ihr Baby wird nicht mehr einfach dort bleiben, wo Sie es hingesetzt haben. Die kindersichere Umgebung muss also ausgeweitet werden.
Da Ihr Baby jetzt so aktiv ist, bietet es sich an auf dem Fußboden oder auf einem niedrigen Bett anstatt auf einer höheren Oberfläche zu wickeln.
Halten Sie Vorhänge und baumelnde Jalousienschnüre vom Baby fern, oder kürzen Sie sie bzw. binden Sie sie an einem neuen Haken fest.
Praktisch alles ist für ein Baby in diesem Alter faszinierend. Passen Sie die Wohnungseinrichtung an die Bedürfnisse des Kindes an. Damit gewährleisten Sie seine Sicherheit, und Sie selbst müssen sich weniger Sorgen machen. Entfernen Sie \"Nippes\" aus der Reichweite des Kindes. Das ist auch für Sie einfacher, als das Kind ständig zur Vorsicht zu ermahnen oder es aus einer Gefahrensituation entfernen zu müssen.
Installieren Sie überall in der Wohnung Steckdosen- und Eckenschutzvorrichtungen. Bringen Sie an allen niedrigen Schränken Sicherheitsriegel und Schubladen-Stopps an. Stellen Sie Putz- und Reinigunsmittel,Medikamente und Vitamintabletten in einen hohen Schrank - weit außerhalb der Reichweite des Kindes. Ein Sicherheitsriegel reicht in diesem Fall nicht aus.
Wenn Sie vom Tisch auch nur kurz aufstehen, gewöhnen Sie es sich an, alle Tassen, Teller und das Besteck aus der Reichweite des Kindes zu entfernen.
Entfernen Sie alle Insektenfallen, Insektenabwehrmittel und Insektengifte vom Boden.
Leeren Sie immer alle Putzeimer, Wasserbecken oder Flüssigkeitsbehälter, bevor Sie sie irgendwo abstellen.
Hüte mit breiter Krempe schützen das Baby vor Sonne und Hitze. Halten Sie Ihr Baby am besten zwischen 10 Uhr und 15 Uhr, wenn die Sonne am stärksten scheint, von direkter Sonneneinstrahlung fern.
Rückentragen sind für Babys in dieser Altersgruppe ideal. Sie müssen sich jedoch der Umgebung um sich herum bewusst sein. Ihr Kind wird nach allem Möglichen greifen können. Es wird auch lernen, auf dem Gestell der Rückentrage aufzustehen.
In Parks, auf Wiesen, Spielplätzen und an Stränden finden sich viele kleine, gefährliche Objekte: Zigarettenkippen, Aludosenverschlüsse und Schlimmeres. Untersuchen Sie den Boden, bevor Sie Ihr Baby hinsetzen, und bedenken Sie, dass das Kind alles finden wird, was Sie übersehen haben, besonders die ganz kleinen Gegenstände und die wird es in die Hand nehmen oder gar in den Mund stecken.
Setzen Sie Ihr Kind bei jeder Autofahrt in einen Kindersitz und schnallen Sie sich und das Kind immer an. Kinder bis zu etwa neun Monaten sollten in einem entgegen der Fahrtrichtung gerichteten Kindersitz transportiert werden. Ältere Kinder dürfen in einen vorwärts gerichteten Kindersitz gesetzt werden.
Gehen Sie auf allen Vieren durch Ihr Haus, um die Welt aus der Perspektive des Babys zu sehen. Suchen Sie in allen Winkeln und Ecken, die Sie aus diesem Blickwinkel sehen können, nach Gefahren für ein Baby.
Sie haben ein aufregendes Jahr hinter sich! Jetzt wo Ihr Kind stehen kann, müssen Sie umso wachsamer sein. Sie können und wollen Ihr Kind nicht vor Entdeckungstouren zurückhalten, und das wäre ja auch nicht der Zweck der Sache. Richten Sie Ihre Umgebung vielmehr so ein, dass Sie das Kind während seiner Erkundungstouren gut beaufsichtigen können und, dass möglichst keine Unfallrisiken existieren.
Die Gitterbettmatratze sollte jetzt so tief herabgelassen werden, dass das Kleinkind nicht aus dem Bett klettern kann. Das obere Geländer sollte bis zur Schulter oder dem Kinn des Kindes reichen. Lesen Sie ggf. die Montageanleitungen des Herstellers, um herauszufinden, wie Sie das Matratzenbrett herablassen können.
Stellen Sie in der Nähe des Gitterbettes keine Lampen oder Rollos mit Schnüren und auch keine Bilder in Glasrahmen auf - das Kind wird danach greifen wollen. Es sollten sich auch keine Möbel in der Nähe befinden, die das Kind benutzen kann, um aus dem Bett zuklettern.
Es lohnt sich vielleicht, unter dem Gitterbett mit einem flauschigen Teppich oder mit einem Polster eine weiche Oberfläche zu schaffen - nur für den Fall, dass es Ihrem Kind doch gelingt, aus dem Gitterbett zu klettern.
Kinder in diesem Alter lieben es, Türen zu öffnen und zu schließen. Passen Sie auf die kleinen Finger auf!
Einjährige Kinder können auch bereits die Treppe hinunterkrabbeln - oder fallen! Installieren Sie oben und unten an der Treppe nicht faltbare, stabile Gitter, über die Ihr Kind nicht klettern kann.
Geben Sie dem Kleinkind bei den Mahlzeiten Plastikteller, die es nicht zerbrechen kann.
Halten Sie Kleinkinder von allen beweglichen Maschinen fern, vor allem von Rasenmähern, elektrischem Werkzeug, Garagentüröffnern und Küchengeräten.
Vergewissern Sie sich, dass alle Fenster sicher verschließbar sind. Sie können Schlösser und Schutzvorrichtungen an den Fenstern anbringen, damit Ihr Kleinkind sie nicht aufstoßen und dann herausfallen kann. Errichten Sie im Garten oder im Spielbereich einen Zaun, damit Sie Ihr Kind besser beaufsichtigen können. Installieren Sie ein Schloss am Gartentor.
Viele Haus- und Gartenpflanzen sind giftig. Bei Ihrem örtlichen Informations- und Vergiftungszentralen sowie Ihrer Gärtnerei können Sie sich darüber informieren, welche Haus- und Gartenpflanzen für Kinder gefährlich sind. Falls Ihr Kind einen Teil einer Pflanze isst, wenden Sie sich sofort an Ihren Kinderarzt oder an eine Giftzentrale. Falls der Arzt Ihr Kind untersuchen will, sollten Sie entweder sicher sein, um welche Pflanze es sich handelt, oder Sie sollten exemplarisch einige Blätter, Beeren oder Blüten der Pflanze mitbringen, damit eine exakte Artbestimmung möglich ist.
Beaufsichtigen Sie Ihr Kind im Park gut. Bewegliches Spielzeug ist für Kinder dieser Altersgruppe meist zu gefährlich - es sei denn, das Kind sitzt auf Ihrem Schoß. Sie können nicht darauf vertrauen, dass sich das Kind am Spielgerät festhalten kann. Dasselbe gilt für Anlagen in Vergnügungsparks.
Wenn sich ein Ihnen unbekanntes Tier nähert, warnen Sie Ihr Kind und halten Sie es nahe bei sich. Kleinkinder verhalten sich launenhaft und können auch den gelassensten Hund aufregen.
Schauen Sie sich die nähere Umgebung am Strand, auf dem Campingplatz oder im Park genau an, bevor Sie sich mit dem Kind hinsetzen. Ihr Kleinkind sieht Fremdobjekte sofort und steckt sie in den Mund, bevor Sie sie aufheben können.
Einige Kleinkinder können sich aus dem Autokindersitz winden und finden das lustig. Hier müssen Sie sofort und unnachgiebig eingreifen. Ihr Kleinkind MUSS während einer Autofahrt immer im Kindersitz angegurtet sein. Halten Sie an, sobald die Verkehrssicherheit dies zulässt - und schnallen Sie das Kind wieder fest. In puncto Sicherheit darf es keine Kompromisse geben.
Falls Sie Ihr Kind auf einem Fahrrad mitnehmen, kaufen Sie einen gut sitzenden Kinderfahrradhelm und setzen Sie diesen dem Kind vor jeder Fahrt auf. Sie selbst sollten, mit gutem Beispiel vorangehen und natürlich auch einen Helm tragen.
Geben Sie einem Kind, das herumrennt, nie etwas zu essen. Setzen Sie das Kind für Mahlzeiten hin. Vermeiden Sie Nahrungsmittel, an denen das Kind ersticken könnte. Klicken Sie hier, um weitere Informationen zu diesem Thema zu erhalten.
Lassen Sie Ihr Kind in Restaurants nicht frei herumlaufen. Das kann zu Problemen - auch Unfällen - führen und das Personal und andere Kunden verärgern. Viele Restaurants sind heute kinderfreundlich und haben eine spezielle Spielecke.
Zwingen Sie ein Kind nie zum Essen. Das kann zum Ersticken führen und es besteht die Gefahr, dass es Essstörungen entwickelt.
Wenn Sie Gäste haben, stellen Sie deren Taschen und Koffer, außerhalb der Reichweite des Kindes ab - vor allem, wenn sich darin noch Medikamente oder andere Dinge befinden könnten, die in den Händen eines Kleinkindes gefährlich sein können.
In diesem Alter wird die Gewährleistung der Sicherheit des Kindes zu einer großen Herausforderung. Das Kind ist in ständiger Bewegung und will seine Unabhängigkeit von Ihnen demonstrieren. Es ist ein wahres Energiebündel, weiß aber noch nicht, was gefährlich ist und was nicht. Seien Sie also nicht überrascht, wenn Ihr Kind plötzlich in der Küche auf die Theke klettert, um zu den Schränken zu gelangen, oder wenn es alleine die Treppe hinauf- und hinunterklettert. Seine Neugierde führt es an Orte, an die Sie nicht gedacht haben. Beaufsichtigen Sie daher Ihr Kind noch stärker als zuvor.
Bewahren Sie Eisen- und Vitamintabletten außerhalb der Reichweite des Kindes auf. Vitamintabletten sehen wie Süßigkeiten aus, und da die Behälter meist nicht kindersicher sind, stellen sie eine Gefahr dar.
Vergewissern Sie sich, dass das Bett Ihres Kindes sicher ist. Wenn das Kind geschickt und groß genug ist, um aus dem Gitterbett zu klettern, schaffen Sie sich eine Gitterbetterweiterung an, über die das Kind nicht hinwegklettern kann. Einige Betten verfügen auch über einzelne herausnehmbare Gitterstäbe, so dass das Kind einerseits nicht aus dem Bett fallen, andererseits aber seitlich aus dem Bett herausgehen kann. In diesem Fall müssen natürlich sein Schlafzimmer und alle Orte, an die es sich alleine hinbewegen kann, absolut sicher sein! Falls die Matratze nahe genug am Boden aufgelegt ist, können Sie das Geländer des Gitterbetts auch abnehmen. Oder vielleicht ist es sogar Zeit, ein kleines Kinderbett mit einem \"Jugendgeländer\" anzuschaffen.
Wickeln Sie Ihr Kind jetzt nur noch auf dem Fußboden. Sie werden sehen, dies ist einfacher und sicherer, vor allem, wenn sich das Kleinkind wild hin- und herbewegt.
Erwachsenenspielzeuge machen Spaß! …denkt sich Ihr Kleinkind. Kinder können sich schnell verfangen, sei es in Küchengeräten oder an Garagentüren. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind z. B. nicht im Weg ist, wenn die Garagentür zugeht, und bewahren Sie die Fernbedienung für die Garagentür außerhalb der Reichweite des Kindes auf.
Lassen Sie keine halb leer getrunkenen Flaschen oder Gläser mit alkoholischen Getränke in Ihrem Haus stehen. Schon kleine Mengen an Alkohol können für ein Kleinkind sehr schädlich sein.
Falls jemand im Haus raucht, stellen Sie die Aschenbecher außerhalb der Reichweite des Kindes auf und bitten Sie die Raucher, nach draußen zu gehen. Aschenbecher dürfen für Kleinkinder nicht zugänglich sein und Kippen sollten darin völlig verschwinden, damit Ihr Kind sie nicht herausziehen und verschlucken kann.
Der Fernseher ist zwar eine große Versuchung, es ist aber besser, Kinder nicht daran zu gewöhnen. Kinder unter zwei Jahren lernen wenig von Fernsehsendungen. Fernsehen kann sogar einen negativen Einfluss haben.
Ein zweijähriges Kind ist zwar schon viel ruhiger, es bewegt sich aber immer noch pausenlos und muss ständig beaufsichtigt werden. Es ist jetzt umso wichtiger, die Umgebung des Kindes sicher zu gestalten, da Kinder in diesem Alter nach allen möglichen Gegenständen greifen. Wenn Sie das Kind von einem ihm verbotenen Objekt mit einem strengen \"Nein\" wegbewegt haben, braucht es immer noch Ihre Unterstützung, damit es durch eine neue interessante Aktivität vom \"verbotenen Objekt\" abgelenkt wird.
Das Zimmer Ihres Zweijährigen sollte ein Raum sein, in dem das Kind problemlos unbeaufsichtigt spielen kann. Machen Sie dieses Zimmer also besonders kindersicher.
Überprüfen Sie auch alle Geräte auf dem Spielplatz genau. Unterhalb aller Spielanlagen sollte sich eine weiche Oberfläche befinden, etwa eine Kunststoffmatte oder lose Baumrinde. Ihr Kind sollte nicht höher als einen Meter klettern, wenn Sie es nicht festhalten. Denken Sie daran, dass alle Holzgeräte absplittern können.
Auf Fahrradfahrten sollte Ihr Kleinkind in einem geprüften und zugelassenen Fahrrad-Kindersitz hinter einem der Eltern sitzen, und es sollte immer einen geprüften und zugelassenen Kinderhelm tragen.
Untersuchen Sie Ihre Garage gründlich. Giftige Substanzen und schwere, motorisierte Ausrüstung können Gefahren für ein Kleinkind in sich bergen. Passen Sie entweder besonders gut auf, wenn Ihr Kind dort spielt, oder machen Sie die Garage zu einer verbotenen Zone für Kleinkinder.
In diesem Alter können Sie kleine Mengen an Sonnenschutzcreme auf die Haut des Kindes auftragen. Bei Ausflügen an sonnigen Tagen sollte das Kind eine unzerbrechliche Sonnenbrille von guter Qualität tragen, lange Armel und einen Hut mit breiter Krempe.
Treppen sind für Zweijährige noch nicht sicher. Installieren Sie daher oben und unten an der Treppe entsprechende Schutzgitter, und stellen Sie sicher, dass diese Gitter stark genug für ein zweijähriges Kind sind.
Ermutigen Sie Ihr Kind nie, auf eine Person zuzugehen, die es noch nie zuvor getroffen hat. Erst wenn Sie mit einer Person gesprochen und freundlich kommuniziert haben, sollten Sie das Kind dem Fremden \"vorstellen\".
Bringen Sie Ihrem Kind bei, sich von fremden Tieren fernzuhalten, bis Sie sicher sind, dass sich das entsprechende Tier um kleine Kinder herum wohl fühlt und brav verhält. Ein dynamischer Zweijähriger kann auch das sanfteste Tier erschrecken.
Bringen Sie Ihrem Kind die korrekten Namen für seine Geschlechtsteile bei und erklären Sie ihm, dass nur die engsten Familienmitglieder, Ärzte und Krankenschwestern diese intimen Körperteile berühren dürfen.
Die meisten Unfälle ereignen sich am Ende des Tages zwischen 16 Uhr und 20 Uhr, wenn alle müde sind. Unfälle treten auch dann vermehrt auf, wenn Ihre Routine gestört ist, z. B. wenn Sie Gäste haben oder auf Urlaub oder einem Tagesausflug sind. Seien Sie zu diesen Zeiten also besonders vorsichtig und übermüden Sie weder sich noch Ihr Kind.
Dreijährige lernen durch Spielen. Und sie spielen ununterbrochen! Dreijährige sind zwar berechenbarer als Zweijährige; sie müssen dennoch gut beaufsichtigt werden, wenn sie alleine oder mit anderen Kindern spielen. Ihre wachsende Neugier und Phantasie kann zu neuen Problemen führen.
Um die Sicherheit Ihres Kindes zu gewährleisten, beachten Sie Folgendes:
Falls Sie Gartenspielgeräte haben, achten Sie darauf, dass diese solide,stabil und die Oberflächen glatt sind. Verankern Sie die Geräte über einer weichen Oberfläche und bauen Sie sie nicht in der Nähe von Zäunen und Asphalt auf. Bedenken Sie, dass Holzgeräte absplittern können und müssen regelmäßig überprüft werden.
Wenn Sie mit Ihrem Kind auf dem Fahrrad fahren, braucht das Kind einen gut sitzenden Helm und einen passenden Kindersitz. Ihr örtlicher Fahrradhändler liefert weitere Informationen.
Es ist äußerst wichtig, dass ein Kind lernt, wie es sicher eine Straße überquert; und ein Dreijähriger kann damit anfangen, die entsprechenden Regeln zu lernen. Zeigen Sie dem Kind, wie es auf die wechselnden Ampellichter schauen und links und rechts nach Autos Ausschau halten muss. Sie dürfen aber nicht darauf zählen, dass das Kind sich jedes Mal daran erinnert. Bestehen Sie darauf, dass das Kind immer am Straßenrand anhält und auf Hilfe von einem Erwachsenen wartet. Kinder in dieser Altersgruppe sind noch unberechenbar und müssen weiterhin beaufsichtigt werden.
Erlauben Sie es Ihrem Kind nicht, mit seinem Dreirad oder Fahrrad auf der Straße zu fahren. Beaufsichtigen Sie das Kind auch in der Auffahrt oder im Garten.
Bringen Sie Ihrem Kind bei, nicht mit fremden Personen zu sprechen. Ein Dreijähriger kann mit praktisch jedem eine Konversation anfangen. Bringen Sie Ihrem Kind früh bei, dass es einer fremden Person zuerst von einem Familienmitglied vorgestellt werden muss, bevor es mit dieser Person sprechen darf.
Elektrische Geräte, Schalter und Stecker sollten sich außerhalb der Reichweite des Kindes befinden oder entsprechend geschützt sein. Vergessen Sie nicht, dass Kinder in diesem Alter an allen möglichen Dingen hochklettern.