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In der Kindertagesstätte

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Im Alter zwischen drei und fünf Jahren entwickeln sich Kinder körperlich, intellektuell, sozial und emotional, mit dem Ziel, mehr Unabhängigkeit zu erreichen.

Alleine auf die Toilette zu gehen ist ein wichtiger Erfolg in diesem Alter, und steht in direktem Zusammenhang mit all diesen Entwicklungsbereichen. Eltern engagieren sich bei der Erziehung in verschiedenem Maße und haben möglicherweise unterschiedliche Erwartungen an die Entwicklung ihres Kindes, ob aus kulturellen Gründen oder aufgrund des Verhaltens anderer Kinder in der Familie. Wichtig ist, dass sowohl zu Hause als auch in der Tagesstätte gut kommuniziert wird, damit Kinder zu Hause und in der Tagesstätte einheitliche Informationen zur Körperhygiene bekommen.

 

 

 

Beim Vermitteln der richtigen Hygiene-Regeln für die Toiletten-Benutzung stoβen Sie möglicherweise auf einige Hindernisse. Unten stehend sehen Sie eine Liste der täglichen Herausforderungen in diesem Bereich und Tipps zum Umgang damit.

 

Emotionale Probleme
Emotionale Probleme können sich auf die Sauberkeitserziehung auswirken, und manifestieren sich manchmal als Rückschritte bei der Sauberkeitserziehung. Falls Sie um den körperlichen oder Gefühlszustand eines Kindes besorgt sind, sprechen Sie sobald wie möglich die Eltern darauf an.

 

Manche Kinder entwickeln aus verschiedensten Gründen Angst vor dem Benutzen der Toilette. Es ist wichtig, dass Sie über solche Ängste informiert sind, damit Sie dem Kind versichern können, dass es eine völlig natürliche und absolut sichere Sache ist, auf die Toilette zu gehen, und dass es sich nicht davor fürchten muss.

 

Darmverstopfung
Verstopfung tritt bei kleinen Kindern häufig auf. Es kann peinlich für das Kind sein. Eltern, deren Kinder unter Verstopfung leiden, sind möglicherweise besorgt, dass ihr Kind unter Druck gesetzt wird, auf der Toilette die erwartete Leistung zu vollbringen. Versichern Sie den Eltern, dass die individuellen Bedürfnisse aller Kinder berücksichtigt werden und dass entsprechende Anpassungen vorgenommen werden.

 

Welche Wörter benutzen wir dafür?
Die Wörter, die für das Benutzen der Toilette benutzt werden, sind von Familie zu Familie und sogar von Kind zu Kind unterschiedlich. Sie kennen sicher auch Kinder, die eigene Wörter dafür erfunden haben. Dieses Thema ist umso wichtiger, wenn das Kind zu Hause eine andere Sprache spricht als in der Tagesstätte. Es lohnt sich, wenn Sie sich etwas Zeit nehmen und alle Kinder mit den Wörtern vertraut machen, die in der Tagesstätte verwendet werden, um Aktivitäten zu beschreiben, die mit dem Gang auf die Toilette verbunden sind. Vergessen Sie nicht, dass verschiedene Kulturen die Körperhygiene möglicherweise unterschiedlich angehen.

 

Knifflige Verschlüsse
Knöpfe, Reiβverschlüsse und andere Verschlüsse können für kleine Hände schwierig sein. Bitten Sie die Eltern, ihre Kinder in Kleidern ohne Verschlüsse oder mit einfach zu öffnenden Verschlüssen in die Tagesstätte zu schicken. Es kann auch hilfreich sein, wenn Sie den Kindern Gelegenheit geben, das Öffnen verschiedener Verschlüsse zu üben, z. B. im Rahmen eines Verkleidungsspiels.

 

So helfen Sie Ihrem Kind, Bindungen in der Tagesstätte aufzubauen:
Von Prof. Dr. Malte Mienert

 

Wenn neue Bindungen aufgebaut werden, reagieren Kinder oft mit Empfindlichkeiten bezüglich der Sauberkeitserziehung. Sie möchten möglicherweise nicht in Gegenwart anderer Leute als Mama oder Papa zur Toilette gehen. Indem Sie Ihrem Kind das gleiche Produkt geben, das Sie zu Hause benutzen, geben Sie ihm ein Gefühl der Vertrautheit und formen ein Bindeglied zwischen dem neuen „Beruf“ des Kindes und dem Zuhause.

 

Hier sind einige Tipps, wie Sie das Selbstvertrauen Ihres Kindes stärken können, bevor es zum ersten Mal in die Tagesstätte geht:

 

  1. Erzählen Sie Ihrem Kind eine Geschichte, in der die neue Bezugsperson die Hauptfigur ist. Dadurch kann sich Ihr Kind mit den neuen Tatsachen vertraut machen und sich darauf vorbereiten, eine neue Bindung aufzubauen.

  2. Es ist auch wichtig, dass Sie eine Beziehung zur neuen Betreuungsperson Ihres Kindes aufbauen. Das stärkt Ihr Vertrauen, Ihr Kind dieser Person in Betreuung zu geben, und Sie geben Ihr Selbstvertrauen an Ihr Kind weiter.

  3. Zeigen Sie sich positiv und ermutigend, wenn Sie Ihr Kind an die Person übergeben, zu der Ihr Kind eine Bindung aufbauen soll. Andernfalls macht sich Ihr Kind möglicherweise Sorgen, Sie alleine zu lassen.


 
 
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Liebe kirsten aus Darmstadt mein Sohn ist 4 Jahre ung ist nachts auch noch nicht ganz sauber. Ich se..

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