
Welche Eltern wünschen sich nicht, dass das Schlafengehen ihres Kindes unkomplizierter wäre? Man lernt Schlafbedürfnisse seines Babys erst mit der Zeit. Kinder schlafen am besten mit regelmäßigen Gutenachtritualen ein, mit dem die Eltern ihnen vermitteln, dass mit der Schlafenszeit der Tag auf schöne und beruhigende Weise zu Ende geht. Säuglinge und Kleinkinder brauchen feste Gewohnheiten und freuen sich über verlässliche, wiederkehrende Rituale, darunter auch Gutenachtrituale. Mit den gleichen einfachen Abläufen jeden Abend vor dem Schlafengehen geben Sie Ihren Kindern zu verstehen, dass alles in Ordnung ist und dass die Zeit zum Schlafengehen gekommen ist.Wenn Sie mehr über Gutenachtrituale, Schlafmuster und Schlafbedürfnisse Ihres Babys erfahren wollen, klicken Sie hier.
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Was Sie beim Schlafengehen tun und welche Fehler Sie vermeiden
können
Zur Ruhe kommen: Tipps zum Durchschlafen für jedes Alter
Was Sie beim Schlafengehen tun können und welche Fehler Sie vermeiden können
Schlafengehen der Kinder kann sich für die ganze Familie zu einem emotionsgeladenen Thema entwickeln. Kinder trennen sich am Ende des Tages häufig nur ungern von ihren Eltern. Sie sind richtig aufgedreht und wollen weitermachen. Vielleicht haben sie auch etwas Angst, im Dunkeln allein zu sein.
Währenddessen sehnen sich die um den Schlaf gebrachten Eltern vielleicht danach, selbst die Augen schließen zu können oder einfach ein paar ruhige Stunden miteinander zu verbringen. Wenn Eltern den ganzen Tag gearbeitet haben, möchten sie andererseits vielleicht mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen als es das Schlafbedürfnis des Kindes und die Uhrzeit zulassen. Die Zeit des Zubettgehens des Kindes ist auch für Eltern nicht ganz leicht.
sich das Gute-Nacht-Ritual genau überlegen.
Nicht jede Routine bewährt sich. Wenn sich ein Kind erst einmal an ein Ritual gewöhnt hat, wird es dieses immer wieder erwarten – wollen Sie ihm wirklich Abend für Abend alle Lieder aus dem "Dschungelbuch" vorsingen? Wählen Sie Ihre Rituale sorgfältig aus, damit Sie sie später nicht bereuen.
Hier sind ein paar gute, bewährte Gewohnheiten:
Immer die gleiche Zubettgehzeit und feste Abläufe einhalten. Für Kleinkinder ist es hilfreich, wenn sie eine halbe Stunde und dann noch einmal zehn Minuten vor der Schlafenszeit ans Zubettgehen erinnert werden. Wenn die Schlafenszeit unvorbereitet verkündet wird, fällt es Kleinkindern noch schwerer, ihre gegenwärtige Beschäftigung aufzugeben. Das Gutenachtritual sollte sich stets im eigenen Zimmer des Kindes bzw. an dem Ort abspielen, an dem es schläft.
für eine ruhige Beschäftigung sorgen.
Vor dem Schlafengehen sollte das Kind nicht zu viele Anreize verarbeiten müssen. Nehmen Sie bei Babys alle Plüschtiere aus dem Kinderbett und geben Sie ihm nur sein Lieblingsplüschtier zur Beruhigung. Das Entfernen des Spielzeugs signalisiert dem Kind, dass die Schlafenszeit gekommen ist. Ältere Kinder sollten vor dem Schlafengehen nicht mehr toben.
das Ritual zu lang werden lassen.
Bei einem zehn Monate alten Kind genügen ein paar Minuten, während für Kleinkinder oder Kinder im Vorschulalter 15 bis 30 Minuten angebracht sind. Mehr als 30 Minuten sind fast immer zu viel.
Kinder müssen lernen, was der Unterschied zwischen Tag und Nacht ist – und dass die Nacht zum Schlafen da ist. Wenn ein Kind im Dunkeln aufwacht, weiß es, dass es noch nicht an der Zeit ist, aufzustehen. Wenn Sie ein helles Licht brennen lassen, verwirrt dies das Kind nur.
Ihrem Baby eine Flasche mit ins Bett geben.
Es stimmt zwar, dass Babys beim Nuckeln leichter einschlafen; wenn Ihr Kind jedoch die ganze Nacht über Milch oder Saft schluckt, baden die Zähne förmlich in Karies verursachendem Zucker. Außerdem kann sich beim Trinken im Liegen Flüssigkeit im Mittelohr ansammeln – das begünstigt eine Mittelohrentzündung. Wenn ein Kind daran gewöhnt ist, mit der Flasche im Mund einzuschlafen, wird es sich außerdem nur schwer beruhigen, wenn es mitten in der Nacht aufwacht und die Flasche leer oder verschwunden ist.
Wenn ein Kind krank ist oder eine schwierige Phase durchmacht, können die Schlafenszeitregeln ruhig ein wenig gelockert werden. Setzen Sie sie jedoch nicht völlig außer Kraft. Sie können Ihrem Kind zum Beispiel eine zusätzliche Geschichte vorlesen.
vorzeitig feste Nahrung geben, um Ihrem Baby beim Einschlafen zu helfen.
Manche Eltern glauben, dass Babys so häufig aufwachen, weil ihnen flüssige Nahrung nicht genügt. Die ideale Nahrung für die ersten sechs Lebensmonate eines Babys ist Muttermilch oder – wenn Stillen nicht möglich ist – auch Fertigmilch. Feste Nahrung hat keine positiven Auswirkungen auf den Schlaf in der Nacht. Wenn Ihr Kinderarzt nichts anderes angeordnet hat, geben Sie einem weniger als sechs Monate alten Baby also keine feste Nahrung.
mit Ihrer ganzen Aufmerksamkeit beim Kind sein.
Das Schlafengehen sollte für Sie und Ihr Kind eine ganz besondere Zeit sein. Betrügen Sie Ihr Kind nicht um diese Zeit, indem Sie sich mit etwas anderem beschäftigen. Es ist schöner für Sie beide, wenn Sie sich beim Kuscheln, Baden oder Vorlesen ganz auf Ihr Kind konzentrieren.
Zur Ruhe kommen: Tipps zum Durchschlafen für jedes Alter
Alle Menschen, Erwachsene wie Neugeborene, haben nachts Phasen leichteren und Phasen tieferen Schlafs. Wer sagt, dass sein Kind die Nacht durchschläft, meint in Wirklichkeit, dass es alleine wieder einschlafen kann, ohne zu schreien oder nach seinen Eltern zu rufen. Wie können Sie Ihrem Kind bei diesem Entwicklungsschritt helfen? Lesen Sie im Folgenden die Tipps für die jeweilige Altersstufe Ihres Kindes.
Neugeborene haben noch keine festen täglichen Gewohnheiten. Sie können Ihr Baby daher in den ersten Wochen gern beim Stillen oder Wiegen einschlafen lassen. Ab einem Alter von acht bis zehn Wochen kann ein Säugling lernen, von alleine einzuschlafen. Wenn Sie Ihr Kind zum Einschlafen füttern, könnte es künftig Einschlafen und Füttern miteinander in Verbindung bringen, sodass es später immer erneut gefüttert werden will, wenn es wieder aufwacht. Wenn es beim Stillen müde wird, legen Sie es behutsam in sein Bett. Bleiben Sie während des Einschlafens in seiner Nähe, halten Sie es jedoch nicht in den Armen und wiegen Sie es nicht in den Schlaf.
Wenn Ihr Neugeborenes anfangs in der Nacht wegen Hunger aufwacht, müssen Sie ihm beibringen, dass dies die Zeit zum Essen, jedoch nicht die Zeit zum Spielen ist. Schalten Sie daher kein Licht an und beginnen Sie keine Unterhaltung. Stillen Sie Ihr Kind einfach, wechseln Sie bei Bedarf die Windel, und legen Sie es wieder in sein Bett. Je uninteressanter Sie das nächtliche Erwachen gestalten, desto schneller wird Ihr Kind verstehen, dass es schlafen soll.
Im Alter von vier Monaten kann ein Baby sechs bis zwölf Stunden durchschlafen. Manchmal stöhnen und wimmern Säuglinge, ohne aufzuwachen. Sie sollten das Kind daher nicht sofort in den Arm nehmen, wenn es stöhnt oder wimmert, denn es schläft wahrscheinlich von alleine wieder ein. Wenn es dennoch aufwacht und gefüttert werden möchte, müssen Sie dies auch tun. Wurde es gefüttert und wurden seine Windeln gewechselt und schreit es weiter nach Ihnen, dann gehen Sie zu ihm hin und zeigen Sie ihm, dass Sie da sind. Nehmen Sie es jedoch nicht auf den Arm – sonst wird es dieses Verhalten regelmäßig von Ihnen erwarten. Berühren Sie Ihr Kind leicht und sprechen Sie leise mit ihm. Lassen Sie es seinen eigenen Weg finden, wieder einzuschlafen.
Auch wenn Ihr Baby vorher durchgeschlafen hat, macht es jetzt wegen seiner neuen mentalen Fähigkeiten nachts wahrscheinlich Schwierigkeiten: Wenn es Sie nicht sehen kann, vermisst es Sie jetzt vermutlich wirklich. Eine kurze Beruhigung beim Aufwachen hilft ihm durch diese Phase.
Das Schlafmuster von Säuglingen wird oft unterbrochen, wenn sie neue Fähigkeiten erwerben. Wenn Ihr Baby gerade lernt, sich selbst in den Stand hochzuziehen, müssen Sie auch damit rechnen, dass es dies nachts in seinem Bett versucht. Wenn Sie wieder begonnen haben, zu arbeiten und nicht mehr so viel Milch haben, kann nächtliches Stillen helfen, weiterhin genügend Milch zu produzieren. In diesem Fall ist es am einfachsten, wenn Ihr Baby in Ihrem Zimmer schläft. Ihr Partner sollte hiermit jedoch einverstanden sein.
Wenn Ihr Kind immer noch nachts aufwacht, hilft vielleicht folgende Strategie: Wecken Sie das Kind, bevor es Sie weckt. Bevor Sie z. B. um 23 Uhr zu Bett gehen, wecken Sie es auf, um es zu füttern. Beruhigen Sie das Kind ggf., aber nehmen Sie es nicht aus seinem Bett heraus. Möglicherweise kann es dann durchschlafen. Wenn Sie Ihr Kind zuerst aufwecken, wacht es häufig nicht mehr mitten in der Nacht auf.
Wenn Ihr Kind immer bei Ihnen geschlafen hat, wird es zunehmend schwierig werden, es wieder in sein eigenes Bett zu bringen. In diesem Alter beginnen Babys, ihre eigenen Vorlieben zu entwickeln und immer mehr zum Ausdruck zu bringen.
In diesem Alter kommt für viele Kinder die Umstellung vom Kinderbett in ein richtiges Bett. Kleinkinder haben normalerweise Phasen, in denen sie nachts sehr unruhig sind und gelegentlich in das Schlafzimmer der Eltern kommen. Sie könnten eine Matratze und einen Schlafsack neben Ihr Bett legen und Ihrem Kind sagen, dass es gerne kommen darf und in diesem eigenen Bett schlafen kann, dass es Sie aber nicht aufwecken soll. Sie können es auch zurück in sein eigenes Zimmer bringen. Wenn Sie ihm regelmäßig erlauben, in Ihrem Bett zu schlafen, wird es dies jede Nacht erwarten.