
Ein Baby beansprucht nicht viel Platz, seine Sachen schon. Sicher braucht man nicht alles, was in Geschäften angeboten wird. Doch eine gewisse Grundausstattung für Kinder ist sinnvoll. Nachfolgend haben wir das altersgemäße Zubehör zusammengestellt, die Sie nach der Geburt und im ersten Lebensjahr Ihres Kindes zu Hause benötigen.
Neugeborenes bis sechs Wochen
Dritter bis sechster Monat
Sechs bis zwölf Monate![]()
Außer Ihrer Liebe, Ihrer Pflege und der Mutter- oder Fertigmilch braucht Ihr Neugeborenes eigentlich nicht viel zum Leben. Die nachfolgendes altersgemäßes Zubehör, können Ihnen aber das Leben erleichtern.
Gitterbett: Drastisch ausgedrückt: Ihr Neugeborenes schläft zunächst in einem ausgepolsterten Wäschekorb genauso gut wie in einer Schublade. Doch wenn es älter wird, braucht es schließlich ein Gitter- oder Kinderbett. Hier einige Tipps zur Grundaustattung für Kinder:
Kinderwiege: Achten Sie beim Kauf einer Kinderwiege auf Farben, die nicht gesundheitsschädlich sind, auf eine feste Matratze und Auspolsterung sowie einen sicheren Wiegemechanismus. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass Sie die Wiege in der Regel nur bis zum dritten Monat verwenden können.
Autokindersitze: In den ersten neun (bis zehn) Monaten sollte man Kinder am besten liegend transportieren. Es gibt Baby-Autositze, in denen der Säugling mit dem Rücken zur Fahrtrichtung liegt. Diese Sitze sind relativ einfach mit einem Dreipunktgurt zu sichern. Es gibt auch Systeme, in denen Säuglinge in der Liege quer zur Fahrtrichtung auf den Rücksitz gestellt und dann mit einem Gurtsystem gesichert werden. Auf gar keinen Fall darf ein Säugling während der Fahrt im Arm gehalten werden! In Autos mit einem Beifahrer-Airbag muss das Kind immer auf den Rücksitz. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Einkaufsratgeber Autokindersitze.
Bauchtragetücher: Sie haben einen engen Kontakt mit Ihrem Baby und dennoch beide Hände frei. Achten Sie auf eine gute Kopfstütze für Ihr Kind.
Kinderwagen: Irgendwann möchten Sie mit Ihrem Neugeborenen spazieren gehen. Je älter es wird, desto häufiger und wichtiger werden diese gemeinsamen Ausflüge. Erwägen Sie den Kauf eines Kombi-Kinderwagens, der sich vom horizontalen Kinderwagen in einen Sportwagen umfunktionieren lässt.
Babyfläschchen und Sauger: Auch wenn Sie vorhaben, Ihr Baby ausschließlich zu stillen, schadet es nicht, wenn Sie zwei oder drei Milchfläschchen im Hause haben. Beispielsweise für den Fall, dass Sie Milch abpumpen möchten, damit jemand anders Ihren Säugling füttern kann. Neugeborene benötigen in der Regel 120 ml-Flaschen. Später sind Flaschen mit einem Fassungsvermögen von ca. 240 ml geeignet.
Kindersitz: Viele Familien verwenden Babyliegen oder -wippen. Wenn Erwachsene einmal anderweitig beschäftigt sind, kann man das Kind in solchen Liegen oder Wippen an einen sicheren Ort stellen. Wählen Sie ein solides, gut gepolstertes Modell. Selbstverständlich lässt sich auch der Autokindersitz dazu verwenden, aber auf keinen Fall darf die Babywippe oder -liege als Autositz verwendet werden! Einfache Kindersitze sind nicht so sicher wie Autokindersitze. Stellen Sie Ihr Baby nie in einem Kindersitz auf eine erhöhte Fläche (z. B. Stuhl oder Tisch). Durch die Bewegungen des Kindes kann der Kindersitz vielleicht von der Erhöhung herunterfallen!
Baby-Schaukeln: Manche Eltern schwören darauf, wenn sie ihr Kind einmal nicht beruhigen können. Kaufen Sie ein sicheres Gerät einer bekannten Marke und befolgen Sie die Montage-Anweisungen. Polstern Sie den Sitz für einen jungen Säugling gut aus.
Bade-Zubehör: Zum Baden des Kindes benötigen Sie eine kleine Plastikbadewanne oder -schüssel und eine gepolsterte, sichere Liegefläche für das Zubehör. Beachten Sie hierzu auch den Artikel Grundlegende Informationen zum Baden.
Mit drei Monaten hält Ihr Baby vermutlich seinen Kopf schon alleine aufrecht und es lächelt Sie manchmal an. Mit sechs Monaten setzt es sich vielleicht schon alleine auf und dreht sich von der Bauch- in die Rückenlage und umgekehrt. Es ist unwiderstehlich, und Sie können sich kaum zurückhalten, Spielzeuge, Bücher und Kleidung zu kaufen. Bedenken Sie aber stets, dass nicht irgendwelche Spielzeuge, Geschenke, die teuerste Grundausstattung für Kinder und sogar altersgemäßes Markenzubehör, sondern am meisten Ihre Liebe und Ihre Aufmerksamkeit Ihr Baby glücklich machen.
Gitter- oder Kinderbett: Jetzt ist der Moment gekommen, ein Gitterbett für Ihr Baby zu kaufen, wenn Sie es noch nicht getan haben. Achten Sie auf eine feste Matratze. Der Abstand der Gitterstäbe sollte nicht mehr als 6 cm betragen. Die Matratzenhöhe sollte so eingestellt werden, dass der Abstand zum oberen Gitterrand mindestens doppelt so hoch wie das liegende Kind ist.
Autokindersitz: Montieren Sie den Autokindersitz für die ersten Lebensmonate entgegen der Fahrtrichtung, genau nach den Anweisungen des Herstellers. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Einkaufsratgeber Autokindersitze
Hochsitz: Wenn Ihr Säugling beginnt, feste Nahrung zu sich zu nehmen – meist um den sechsten Monat herum – setzen Sie ihn beim Füttern am besten auf einen Hochsitz. Wählen Sie einen Stuhl mit einer großen, leicht zu entfernenden Tischplatte, die sich einfach säubern lässt. Vielleicht kaufen Sie bei der Gelegenheit auch gleich eine Plastikmatte zum Abdecken des Bodens um den Sitz herum. Für den Fall, dass Sie ein Stuhl-Modell wählen, das am Tisch festgeklemmt wird, kontrollieren Sie vor jedem Gebrauch, dass alle Klammern fest sitzen und prüfen Sie auch, ob Ihr Tisch das Gewicht von Stuhl plus Kind aushält.
Ihr Kind ist mobil und immer in Bewegung – so ist es richtig! Es ist neugierig und entdeckt begeistert all die Dinge und Spielzeuge, die es umgeben. Ständig bringt es sich dabei in neue Schwierigkeiten. Umgeben Sie Ihr Kind daher mit der nötigen Sicherheit.
Türgitter: Seit sich Ihr Kind selbst fortbewegt, müssen Sie besonders gut auf seine Sicherheit achten. Nur dort, wo es sich nicht verletzen kann und wo Sie es ständig im Blick haben, darf sich Ihr Kind aufhalten. Machen Sie daher Treppen und bestimmte Zimmer der Wohnung durch Türgitter unzugänglich. Die Gitter sollten in der Wand verschraubt werden und mit dem Boden abschließen.
Baby-Rückentrage: Sie und Ihr Baby werden die Freiheit, die eine Rückentrage bietet, zu schätzen wissen. Achten Sie darauf, dass sich das Baby nicht nach oben aus der Trage befreien kann. Bedenken Sie auch, dass es von der Trage aus Dinge ergreifen kann, die außerhalb Ihres Blickfeldes liegen. Gurte und ein Sitz sind unbedingt wichtig. Ein stabiler Tragegurt hilft Ihnen, das mit der Zeit zunehmende Gewicht des Kindes zu tragen.
Schuhe: Solange Ihr Baby nicht im Freien herumläuft, braucht es auch keine Schuhe. Aber wenn es ins Freie läuft, sollten es Schuhe tragen, die gut sitzen und die sich leicht an- und ausziehen lassen. Weiche Schuhe sind am besten.
Plastikteller, Baby-Besteck, Schnabeltassen: Willkommen in der faszinierenden, aber unordentlichen Welt fester Nahrung! Verwenden Sie kleine Löffel für kleine Münder.
Autokindersitz: Autokindersitz: Wenn Ihr Baby mehr als 9 bis 10 kg wiegt – etwa ab dem neunten Lebensmonat – ist es an der Zeit, den alten Auto-Kindersitz gegen ein entsprechendes Modell auszutauschen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Einkaufsratgeber Autokindersitze