
Der "errechnete Geburtstermin" ist lediglich eine "rechnerische Größe" - nur 4% aller Kinder werden am errechneten Tag geboren. In dem Zeitraum von zehn Tagen vor bis zehn Tagen nach dem errechneten Termin liegen "nur" rund zwei Drittel aller Geburten. Kurz: Der Geburtstermin ist kaum exakt planbar.
Eine "normale", nicht durch ein bekanntes oder absehbares Risiko komplizierte Entbindung kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. Vor einer Geburt ist eine Einweisung in eine Klinik für Geburtshilfe zu empfehlen:
Setzt eine regelmäßige Wehentätigkeit ein, so sollte die Schwangere "ihre" Geburtsklinik oder "ihr" Geburtshaus aufsuchen.
In Büchern zur Schwangerschaft und in Geburtsvorbereitungskursen wird die Geburt oft in drei Phasen oder Perioden eingeteilt: Die Eröffnungsperiode, die Austreibungsperiode und die Nachgeburtsperiode. Jede Frau erlebt die Entbindung jedoch unterschiedlich. Bei manchen Frauen muss man Wehen auslösen. Beim ersten Kind dauert die Geburt im Durchschnitt 14 Stunden, oft aber mehr als 20 Stunden. Bei einigen Frauen geht es dagegen wesentlich schneller. Bei nachfolgenden Kindern dauert die Entbindung meist weniger lang, im Durchschnitt rund acht Stunden - wiederum ein Wert mit einer großen Streubreite.
Eröffnungsperiode/Frühes Stadium
Eröffnungsperiode/Aktives Stadium
Eröffnungsperiode/Übergangsstadium
Austreibungsperiode
Nachgeburtsperiode
Eröffnungsperiode/Frühes Stadium